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Das Mammut – Rätsel der Eiszeit

von
übersetzt von Markus Blietz

Die Nachricht ging um die Welt, die Hoffnung vieler Wissenschaftler schien sich zu erfüllen: Im Permafrostboden auf der Taimyr-Halbinsel im nördlichen Sibirien war ein fast komplett erhaltenes Mammut entdeckt worden.1,2 Fasziniert fragten sich die Menschen: „Was genau sind eigentlich Mammuts?“, „Wo kamen sie her?“, „Wann lebten sie?“, „Warum starben sie aus?“ und „Kann man sie klonen?“.

Was ist ein Mammut?

Ein Mammut ist ganz offensichtlich eine Art Elefant, und es gehört zur Säugetier-Ordnung der Probosziden.3 Mammuts (wissenschaftliche Artbezeichnung Mammuthus) hatten die üblichen Kennzeichen von Elefanten, wie einen Rüssel und Stoßzähne. Sie hatten insbesondere einen größeren Schulter-Buckel und einen gekrümmten Rücken; kleine Ohren und einen kleinen Schwanz; sehr kompliziert aufgebaute Zähne; einen kleinen Rüssel mit zwei fingerartigen Fortsätzen an der Spitze; riesigen, spiralförmigen Stosszähnen mit einer Länge von bis zu 3,5 m; und Korkenzieher-artige, dunkle Haare, die ein seidiges Unterfell bedeckten.4,5 Einige Mammuts waren riesig – das Kolumbianische Mammut erreichte mehr als 4 Meter Schulterhöhe – ungefähr genauso groß wie die größten, heute lebenden Elefanten. Aber das Wollhaar-Mammut war kleiner, und es gab Zwerg-Mammuts, die nur zwei Meter groß waren.5,6

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Wo kamen sie her?

Die Antwort auf solche Fragen zur Vergangenheit erhalten wir aus dem Wort dessen, der dabei war – dem Schöpfer. Der Schöpfer offenbart uns in 1. Mose, dass er die Landlebewesen und den Menschen am sechsten Tag der Schöpfungswoche schuf (1. Mose 1, 24-27). Diese Passage lehrt uns, dass Gott unterschiedliche Tierarten schuf, die sich „nach ihrer Art“ vermehrten.

Erschaffene Arten

Jede dieser Tierarten konnte sich in eine Anzahl von Variationen aufsplitten, wenn kleine Populationen, die einen Bruchteil der ursprünglich vorhandenen genetischen Information enthielten, isoliert wurden. Kopierfehler (Mutationen), die den Informationsgehalt reduzieren, konnten zu weiteren Variationen führen. Das ist keine Evolution im Sinne von „der Amöbe bis zum Menschen“, denn dies würde neue Gene mit neuer genetischer Information erfordern.7

Was aber sind „Tierarten“? Es gibt oft Probleme, wenn man versucht, die von Gott geschaffenen Tierarten mit dem vom Menschen gemachten Klassifikationssystem in Einklang zu bringen, das sich auf das Aussehen und die Größe der Tiere beschränkt (obwohl dieses Klassifikationssystem von dem schwedischen Biologen und Kreationisten Carl von Linné eingeführt wurde).8 Aus Gottes Wort entnehmen wir, dass sich Arten nach ihrer Fortpflanzung definieren. Das heißt, wenn sich zwei Geschöpfe paaren können, gehören sie zur selben Art. Viele Wissenschaftler definieren eine Spezies als eine Gruppe von Individuen, die sich beliebig kreuzen lassen und fortpflanzungsfähige Nachkommen hervorbringen. Das heißt, die biblischen Arten wären ursprünglich einfach Spezies gewesen.

Aber eine Art kann mehr umfasst haben als eine moderne Spezies. Da die unterschiedlichen, modernen Varianten unterschiedliche Bruchteile des ursprünglichen Gen-Pools enthalten können, kann es sein, dass die Nachkommen von Kreuzungen unterschiedlicher Varianten (Hybride) steril, oder nicht überlebensfähig sind. Mit anderen Worten: jede geschaffene Art kann der Vorfahre mehrerer heutiger Spezies sein.9 Solange aber die beiden Geschöpfe sich kreuzen können und fortpflanzungsfähige Nachkommen haben, gehören sie zur selben Art.10 Auch wenn sich zwei Geschöpfe mit einem weiteren Geschöpf kreuzen lassen, gehören alle drei zur selben Art.11,12 Um die Probleme mit dem Menschen-gemachten Klassifikationssystem zu verdeutlichen: Manchmal kommt es vor, dass Mitglieder von verschiedenen Spezies, und sogar von höheren Klassifizierungen, fortpflanzungsfähige Nachkommen hervorbringen.13 Das bedeutet, dass sie in Wahrheit zur selben Art gehören, die in unterschiedlichen Variationen vorkommt, eine sogenannte polytypische (viele Typen umfassende) Art.

Wenn man das auf Elefanten überträgt, bedeutet dies, dass der afrikanische Elefant (Loxodonta africana) und der asiatische Elefant (Elephas maximus) sich paaren und Nachkommen erzeugen können, wenn auch nur kurzlebige.4 Sie gehören daher zur selben geschaffenen Art, möglicherweise sogar zur selben Spezies, obwohl das Menschen-gemachte Klassifizierungssystem sie als separate Spezies und möglicherweise sogar als separate Gattungen einordnet. Man geht davon aus, dass Mammuts den asiatischen Elefanten näher stehen als den afrikanischen Elefanten. Wenn es daher heute noch lebende Mammuts gäbe, könnte man sie sehr wahrscheinlich mit dem asiatischen Elefanten kreuzen.4 Daher stellt die gesamte Ordnung der Probosziden wahrscheinlich ein- und dieselbe Art dar.13

Die Encyklopaedia Britannica unterstützt, ohne es zu beabsichtigen, den biblischen Bericht.14 In einer Übersicht über die plazentalen Säugetiere, werden die Vorgänger der Probosziden (und auch der anderen Säugetiere) lediglich als gestrichelte Linien dargestellt; das deutet darauf hin, dass es in der Tat keine Fossilien gibt, die ihre angeblichen evolutionären Vorfahren bestätigen würden.15 Und weiter heißt es dort: „Die Ordnung der Probosziden hat sich – ausgehend von unbekannten Vorfahren, die nicht viel größer als Schweine waren – entwickelt.“ Wenn die Vorfahren „unbekannt“ sind, ist freilich klar, dass wir nicht wissen können, wie groß sie waren, ja wir können nicht einmal wissen, ob es sie überhaupt jemals gab!

Aufstieg und Fall des Mammuts

Die Sintflut

Nach ihrer Erschaffung verfluchte Gott die Elefanten-Art zusammen mit der „ganzen Schöpfung“ (Römer 8, 20-22) nachdem Adam gesündigt hatte. Ungefähr 1600 Jahre später schickte Gott eine globale Überschwemmungskatastrophe, um die Menschen und alle Land(wirbel)tiere auszulöschen, mit Ausnahme von wenigen Vertretern jeder Art, die Noah mit an Bord der Passagierschiff-großen Arche nahm (1. Mose 6-8). Es ist möglich, dass Noah nur ein einziges Paar von Probosziden mit an Bord nahm.

Es ist aber auch möglich, dass die Elefanten-Art mittlerweile bereits in die verschiedenen Varianten („Gattungen“) aufgesplittet war, wie die Mammuts, Mastodons und afrikanische und asiatische Elefanten. John Woodmorappe hat gezeigt, dass die Arche ohne Weiteres groß genug war, um Paare jeder Gattung von Land(wirbel)tieren aufzunehmen, und dass dies genügend genetische Vielfalt mit sich gebracht hätte, um die heutigen Varianten zu erklären.16 Erwachsene Elefanten (Alter: 25 Jahre) wurden nicht benötigt; stattdessen hätte es ausgereicht, Jungtiere mitzunehmen, die alt genug waren, um nach Beendigung der Sintflut Nachkommen zu haben (Alter: 8-9 Jahre für die weiblichen, 11-12 Jahre für die männlichen Tiere).17

Die Sintflut produzierte nicht sehr viele Fossilien großer Säugetiere, nicht zuletzt deswegen, weil sich die toten Tiere in der Regel aufgebläht hätten, an der Wasser-Oberfläche dahingetrieben, und schließlich von Aasfressern vernichtet worden wären. Viele Fossilien großer Säugetiere, die wir heute finden, entstanden wahrscheinlich durch örtlich begrenzte, nachsintflutliche Katastrophen. Eine dieser Katastrophen betraf die Mammuts…

Die Eiszeit

Es gibt starke Hinweise darauf, dass es nach der Sintflut eine Periode gab, in der Eis und Schnee einen großen Teil von Kanada und Nordamerika, den nordwestlichen Teil von Eurasien, Grönland und der Antarktis bedeckten. Die Vertreter der Evolutionstheorie glauben, dass es mehrere Eiszeiten gab, aber es ist wahrscheinlicher, dass es stattdessen in der Eiszeit mehrere Zyklen gab, in denen das Eis sich jeweils ausbreitete und wieder zurückzog.

Für die Vertreter der Evolutionstheorie ist die Eiszeit ein Rätsel. Offensichtlich musste das Klima kälter werden. Aber eine globale Abkühlung alleine reicht nicht aus, weil das auch bedeuten würde, dass weniger Wasser [aus den Ozeanen, Anm. d. Übersetzers] verdunsten würde, und es folglich weniger schneien würde. Wie kann man sowohl ein kaltes Klima als auch mehr Verdunstung bekommen?

Der kreationistische Meteorologe Michael Oard schlug vor, dass die Eiszeit (möglicherweise erwähnt in Hiob 37, 10 und 38, 22) eine Folge der Sintflut war.18,19 Als “alle Fontänen der großen Tiefe“ aufbrachen, ergoß sich viel heißes Wasser und Lava direkt in die Ozeane.

Das führte zu einer Erwärmung der Ozeane, und zu einer verstärkten Verdunstung. Gleichzeitig blockierte die viele vulkanische Asche, die sich nach der Sintflut in der Atmosphäre befand, einen Großteil des Sonnenlichts, was eine Abkühlung der Landmassen bewirkte.

Die Sintflut hätte auf diese Weise also die notwendige Kombination von viel Verdunstung aus den erwärmten Ozeanen einerseits, und einem kühlen kontinentalen Klima durch den blockierenden Effekt der vulkanischen Asche andererseits, erzeugt. Als Folge hätte es verstärkten Schneefall über den Kontinenten gegeben. Und da der Schnee schneller gefallen wäre, als er wieder geschmolzen wäre, hätten sich Eis-Schichten aufgebaut.

Das Ende der Eiszeit

Das Wachstum der Eis-Schichten dauerte wahrscheinlich mehrere Jahrhunderte. Schließlich waren die Ozeane so weit abgekühlt, dass die Verdunstung abnahm, und der Schneefall auf die Kontinente ebenfalls weniger wurde. Und als die vulkanische Asche zunehmend aus der Atmosphäre auf die Erde sank, drang auch wieder mehr Sonnenlicht hindurch. Das heißt, die Eis-Schichten begannen zu schmelzen. Die Eis-Schmelze wäre manchmal so schnell gewesen, dass die Flüsse, die das Schmelzwasser wegführten, überschwemmt wurden. Diese Katastrophen ereigneten sich ungefähr 700 Jahre nach der Sintflut (siehe unten).

Die Mammuts und die Eiszeit

In Regionen, die am stärksten von der Eiszeit betroffen waren, hatte die natürliche Selektion alle Geschöpfe eliminiert, die keine Gene für das Überleben in der Kälte hatten. Die natürliche Selektion bevorzugte Geschöpfe mit bereits existierenden Genen für langes Fell, um eine gute Isolation zu erreichen, insbesondere Geschöpfe mit kleinen Ohren, Schwänzen und Rüsseln (um den Wärmeverlust zu vermeiden, der sich bei einer großen Körperoberfläche einstellt). Wiederum ist das keine Evolution, weil keine neue genetische Information erzeugt wird.7 Und in der Tat bildet sich bei modernen Elefanten niemals dickes Haar aus, selbst wenn sie monatelang Nachttemperaturen unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt werden;20 der Grund ist einfach der, dass die genetische Information dafür fehlt.

Elefanten können sich schnell vermehren, so dass sich die Population in einem Jahrhundert vervierfachen kann; die Population der Mammuts hätte daher in den Jahrhunderten der Eiszeit leicht eine Million überschreiten können.21 Die meisten Mammuts hinterließen jedoch keine Spuren: Es gibt weniger als 50 bekannte Kadaver des Wollhaar-Mammuts, und nur ungefähr ein Dutzend davon sind vollständig erhalten. Man fand aber schätzungsweise 50000 Stoßzähne. Der Mensch jagte die Mammuts sehr intensiv, und erstellte davon sogar Aufzeichnungen in den Höhlenmalereien. Gefährliche Raubtiere, wie zum Beispiel der Smilodon (ein Säbelzahntiger), verlangten ebenfalls ihren Tribut.

Mammuts in Eis?

Manche haben behauptet, dass die gut erhaltenen, gefrorenen Mammuts blitzartig bei Temperaturen von ungefähr -97°C eingefroren wurden. Das stimmt aber nicht. Die meisten gefrorenen Mammuts weisen darauf hin, dass die Kadaver von Aasfressern angefallen wurden und [langsam, Anm. d. Übersetzers] zerfielen. Die vielen Jahre im Eis führten dazu, dass das Fleisch austrocknete (so wie ein Eintopf, den man jahrelang im Gefrierschrank aufbewahrt), und mumifizierte.22

Einige gefrorene Mammuts hatten noch teilweise unverdaute Magen-Inhalte. Aber das beweist keine superkalte Blitz-Vereisung – man fand beispielsweise im mittleren Westen der USA ein Mastodon mit Magen-Inhalt, wo der Untergrund nicht einmal angefroren war.23 Es ist gut möglich, dass das Verdauungssystem der Elefanten eine Erklärung dafür bietet, warum der Magen-Inhalt nur teilweise verdaut ist. Der Magen des Elefanten ist nämlich vor allem ein Vorratsbehälter, in dem die Vegetation nur geringfügig durch Enzyme abgebaut wird. Der Großteil der Verdauung spielt sich im Blinddarm und im Dickdarm ab, unterstützt von Mikroben, die die Nahrung fermentieren.24

Ein Vertreter der Evolutionstheorie schlägt vor, dass die Mammuts „plötzlich starben, indem sie in Schlammlawinen ertranken oder erstickten und schließlich dort begraben wurden, an Flussufern, die nachgaben, oder in Schluchten, die einbrachen.“25 Oard schlägt vor, dass solche lokalen Katastrophen durch Überschwemmungen infolge der Eis-Schmelze gegen Ende der Eiszeit hervorgerufen wurden; das Einfrieren erklärt er durch ein schnelles Sinken der Temperatur (aber nicht durch Blitz-Vereisung).

Die Mammut-Fundstellen machen es unwahrscheinlich, dass die Mammuts während der Sintflut starben. Man findet die Mammuts nämlich immer in dem gefrorenen Boden Alaskas und im Permafrostboden Sibiriens, in mittleren und höheren Breiten durchweg an der Oberfläche, meistens in Flusstälern, und gelegentlich in sogenannten Eis-Keilen. Entgegen allen Mythen, findet man die meisten Mammuts nicht im Eis eingeschlossen.

[Hinweis: Nachdem dieser Artikel geschrieben worden war, schlug Mike Oard vor, dass die Mammuts in gigantischen Staubstürmen getötet und begraben wurden, weil die Böden, in denen man sie fand, aus Löss oder vom Wind weitergetragenem Schluff bestehen. Siehe Mr Ice age solves woolly mammoth mystery und der Überblicksartikel The extinction of the woolly mammoth: was it a quick freeze? Journal of Creation 14(3):24-34, 2000.]

Das zoologische Museum in St. Petersburg in Russland hat einige bemerkenswert vollständig erhaltene Kadaver aus Sibirien, einschließlich dem sogenannten Adams-, oder Lena-Mammut, einem Skelett mit einer Schulterhöhe von drei Metern; das Beresowka- (Березо́вка-) Mammut, ein nicht ausgewachsenes Mammut mit einer Schulterhöhe von 2,6 m; das Taimyr-Mammut; und das 6-12 Monate alte Magadan-Mammut, das den Spitznamen „Dima“ trägt.

Könnten wir ein Mammut klonen?

Beim letzten Mammut-Fund in Taimyr war die Hoffnung groß, dass man genug Erbmaterial – DNS – finden würde, um ein Mammut zu klonen. Man schlug vor, die DNS aus dem Kern einer intakten Zelle zu extrahieren, und sie in eine Eizelle (aus der man vorher den Kern entfernt hatte) eines asiatischen Elefanten zu implantieren.26

Ein Artikel in New Scientist machte aber ganz offen die Aussage „Das Klonen von Mammuts können Sie vergessen.“27 Die DNS des Taimyr-Mammuts ist so fragmentiert, dass die längste Sequenz nur aus 100 Basenpaaren („Buchstaben“28) besteht. Im New Scientist-Artikel steht: „Die Wissenschaftler sind weit entfernt von den Milliarden Basenpaaren, die sie zum Klonen benötigen. ´Es ist so, als ob ein zweijähriger Junge versuchen würde, ein Linienschiff aus zwei Milliarden Metallstücken zusammenzusetzen.´“ Nebenbei bemerkt ist die extreme Instabilität der DNS29 ein gewaltiges Problem für alle Theorien der Entstehung des Lebens aus einer „Ursuppe“.30

Ein Klon wäre ein vollwertiges Mammut; eine andere Idee besteht darin, Spermien zu extrahieren, und damit eine Eizelle eines asiatischen Elefanten zu befruchten, um eine Mischform zu erzeugen. Aber das benötigt ebenfalls intakte DNS, und funktioniert daher auch nicht.31

Haben einige Mammuts bis heute überlebt?

Laut Berichten wurden im Jahr 1918 Mammuts in Russland im östlichen Ural-Gebirge und in Wladiwostok gesichtet.6 Während es nicht möglich ist, diese Berichte zu überprüfen, gibt es überzeugendes Beweismaterial, dokumentiert auf Video und Fotos, dass Gene, die charakteristisch für Mammuts sind, in einigen Elefanten Nepals überlebt haben.32

Schlussfolgerung

Obwohl Mammuts in den Medien für evolutionäre Propaganda verwendet werden, können sie im Rahmen des biblischen Modells schlüssig erklärt werden. Mammuts sind eine Variante der Elefanten-Art, und wurden am sechsten Schöpfungstag erschaffen. Die Elefanten-Art wurde vor der Auslöschung bewahrt, da sie sich an Bord der Arche befand. Viele der Nachkommen der Tiere an Bord der Arche starben in Katastrophen gegen Ende der Eiszeit, vor ungefähr 4000 Jahren – darunter auch die Mammuts. Einige ihrer gefrorenen Kadaver sind bis heute erhalten, aber ihr genetisches Material ist nicht mehr intakt. Einige Mammut-Gene haben in nepalesischen Elefanten überlebt.

Katastrophen der Eiszeit

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Teil der Grand Coulee Schlucht, ein 80 km langer Graben, der während der Eiszeit durch eine einzige Überflutung aus solidem Felsgestein herausgefräst wurde. Freundliche Genehmigung von ICR.

Als das Eis ungefähr 500 Jahre nach der Sintflut zu schmelzen begann, bildeten sich riesige Seen. Manchmal wurden diese Schmelzwasser-Seen eine Weile durch natürliche Eis-Dämme aufgestaut. Aber als die Dämme schließlich brachen, hatte das Wasser freien Lauf. Es konnte dabei enorme, zerstörerische Kräfte entwickeln: Als der alte Missoula-See in Montana (USA) einen Eis-Damm in Idaho durchbrach, flossen 2000 km3 Wasser in westlicher Richtung mit der Geschwindigkeit eines Express-Zuges. Das Ergebnis war die sogenannte Spokane-Flut. Die Flut erodierte 200 km3 an Sediment und Felsgestein, und formte dabei die komplizierte geologische Formation der Channeled Scablands im östlichen Teil des Bundesstaats Washington.1 Dazu gehört auch der Grand Culee, ein 80 km langer Graben, rund 2 bis 10 km breit, mit steilen Hängen, die bis zu 275 m hoch sind, der aus hartem Basalt und Granit herausgefräst wurde1 (siehe Abbildung rechts).

Als J. Harlen Bretz diese Erklärung für die Channeled Scablands im Jahr 1923 präsentierte, wurde sie strikt abgelehnt, da die meisten Geologen gegen Katastrophen eingestellt waren. Bretz´s Ruf wurde erst vor 40 Jahren wiederhergestellt.2 Es gibt Hinweise auf eine Katastrophe ähnlichen Ausmaßes in Sibirien.3 

Oard weist darauf hin, dass sich viel Schmelzwasser auch in die Ozeane ergossen hatte. Salzwasser bleibt unter 0°C flüssig, und ist dichter als Süßwasser. Wenn sich also Schmelzwasser in den arktischen Ozean ergoss, wäre es tendenziell an der Oberfläche geblieben und gefroren. Die resultierende Eis-Schicht hätte einen großen Teil des Ozeans bedeckt. Das Eis hätte eine Trennlinie zwischen Atmosphäre und Ozean geschaffen und das Sonnenlicht reflektiert, so dass dieses die Erdoberfläche nicht hätte erwärmen können (Albedo-Effekt), denn dazu hätte ja die Strahlung absorbiert werden müssen. Bald wäre Schnee gefallen, der den Albedo-Effekt noch mehr verstärkt hätte.

Diese Effekte hätten die kleine Menge an latenter Wärme, die beim Gefrieren des Wassers frei wurde, leicht überkompensiert – so weit, dass die Temperatur auf dem angrenzenden Kontinent innerhalb von einer Woche um 30 Grad Celsius fallen konnte. Dies, zusammen mit dem eisigen Wind, könnte die gefrorenen Mammut-Kadaver und den offensichtlich schnellen Klimawandel erklären.3 

Literaturnachweise

  1.    Austin, S., Ed., Grand Canyon: Monument to Catastrophe, pp. 94–95, ICR, Santee, CA, USA, 1994. 
  2.    Ref. 1, pp. 46–47. 
  3.    Wieland, C., Tackling the big freeze: An interview with creationism s Mr Ice Age weather scientist Michael Oard, Creation 19(1):42–43, 1996. 

Web links

Literaturnachweise und Anmerkungen

  1. Stone, R., Siberian mammoth find raises hopes, questions, Science 286(5441):876–877, 1999. Zurück zum Text.
  2. Hecht, J., Dead and Gone: Ice-damaged DNA leaves little chance of a mammoth return, New Scientist164(2212):11, 1999. Zurück zum Text.
  3. Für weitere Informationen über Elefanten, siehe Weston, P., Heard of Elephants?, Creation 21(4):28–32, 1999. Zurück zum Text.
  4. Mammoth Story, 16 November, 1999; <http://rbcm1.rbcm.gov.bc.ca/discover/ds24295/mammoth.html>. Zurück zum Text.
  5. Haynes, G., Mammoths, Mastodonts and Elephants: Biology, behavior and the fossil record, Cambridge University Press, Cambridge, U.K., Ch. 2, 1991. Zurück zum Text.
  6. Of mastodons, mammoths and other giants of the Pleistocene, 5 January, 2000; <www.unmuseum.mus.pa.us/mastodon.htm>. Zurück zum Text.
  7. Siehe Sarfati, J., Refuting Evolution Creation Book Publishers, Australia, Ch. 2, 1999. Zurück zum Text.
  8. Lamont, A., 21 great scientists who believed the Bible, Creation Science Foundation, Queensland, Australia, pp. 48–61, 1995. Zurück zum Text.
  9. Wieland, C., Variation, information and the created kind, Creation Technical Journal, 5(1):42–47, 1991. Zurück zum Text.
  10. Marsh, F.L., Variation and Fixity in Nature, Pacific Press, Mountain View, CA, USA, p. 37, 1976. Zurück zum Text.
  11. Scherer, S., Basic Types of Life, p. 197; Ch. 8 of Dembski, Wm. A., Mere Creation: Science, faith and intelligent design, Downers Grove, IL, USA, 1998. Zurück zum Text.
  12. Die Schlussfolgerung ist nur in einer Richtung möglich — Hybridisierung ist ein Beweis dafür, dass sie derselben Art angehören, aber man kann umgekehrt nicht schließen, dass sie nicht derselben Art angehören, wenn keine Hybridisierung möglich ist. Zurück zum Text.
  13. Marsh, Ref. 10, Ch. 3, gibt viele Beispiele an, darunter auch Bos (Rinder) undBisons (amerikanische Büffel), die fortpflanzungsfähige Hybriden bilden können mit Namen „Cattalo“.Bos undBisons werden nicht nur als verschiedene Spezies klassifiziert, sondern auch als verschiedene Gattungen; in Wahrheit sind sie aber (nach üblicher Definition) einfach polytypische Arten. Zurück zum Text.
  14.  ‘Mammals’, The New Encyclopædia Britannica 23:339–459, 15th Ed. 1992. Zurück zum Text.
  15. Ref. 14, p. 352. Zurück zum Text.
  16. Woodmorappe, J., Noah s Ark: A Feasibility Study, Institute for Creation Research, El Cajon, CA, USA, 1996. Zurück zum Text.
  17. Ref. 14, p. 436. Zurück zum Text.
  18. Oard erklärt das in seinem technisch orientierten Buch An Ice Age Caused by the Genesis Flood, ICR, El Cajon, CA, USA, 1990. Er hat auch gezeigt, dass die Hinweise auf angeblich Präkambrische, Ordovizische und Permische „Eiszeiten“ am besten durch Unterwasser-Schlammfluten erklärt werden können; siehe sein Buch Ancient Ice Ages or Submarine Landslides?, Creation Research Soc., Chino Valley, AR, USA, 1997. Oard schrieb auch Life in the Great Ice Age (mit dem Co-Autor Beverley Oard, Master Books, El Cajon, CA, USA, 1993), das eine perfekte Kombination darstellt zwischen einer farbenprächtigen Bildergeschichte für Kinder und einer wissenschaftlichen Erklärung. [Update: sein letztes Buch ist Frozen in Time: The Woolly Mammoth, the Ice Age, and the Bible, 2004.] Zurück zum Text.
  19. Siehe auch Batten, D. (Ed.), Catchpoole, D.,, K., Sarfati, J. and Wieland, C., The Creation Answers Book, ch. 16, Creation Book Publishers, Queensland, Australia, 2006. Zurück zum Text.
  20. Ref. 5, p. 32. Zurück zum Text.
  21. How did millions of mammoth fossils form? Creation 21(4):56, 1999. Zurück zum Text.
  22. Guthrie, R.D., Frozen Fauna of the Mammoth Steppe, University of Chicago Press, Chicago, IL, USA, 1990. Zurück zum Text.
  23. Wieland, C., Tackling the big freeze: An interview with creationism s Mr Ice Age weather scientist Michael Oard, Creation 19(1):42–43, 1996. Zurück zum Text.
  24. Ref. 5, pp. 58–61. Zurück zum Text.
  25. Ref. 5, p. 48. Zurück zum Text.
  26. Ref. 1; siehe Wieland, C., Hello Dolly! Cloning and Creation, Creation 19(3):23, 1997. Zurück zum Text.
  27. Ref. 1; Zitat aus Molecular Biology and Evolution 16:1466, 1999. Zurück zum Text.
  28. Siehe Grigg, R., A brief history of design, Creation 22(2):50–53, 2000. Zurück zum Text.
  29. T. Lindahl, T., Instability and decay of the primary structure of DNA, Nature 362(6422):709–715, 1993. Zurück zum Text.
  30. RNS ist noch instabiler, daher ist die RNS-Hypothese ebenfalls mangelhaft. Siehe Mills, G.C. and Kenyon, D.H., The RNA World: A Critique, Origins and Design 17(1):9–16, 1996. Zurück zum Text.
  31. Nolch, G., Aussie casts doubt on mammoth cloning plans, Australasian Science, p. 5, November/December 1999. Zurück zum Text.
  32. Ref. 3; siehe Wieland, C., Lost world animals found! Creation 19(1):10–13, 1996. Zurück zum Text.

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