Keine Übereinstimmung bei radiometrischer Datierung
Versteinertes Holz in einem ‚alten’ Lavafluss enthält radioaktiven Kohlenstoff
von Andrew Snelling
Als Bergarbeiter im Jahre 1993 für die neue Crinum Coal Mine in Central Queensland
einen Luftschacht abteuften (Landkarte in der Originalarbeit), legten sie einen
seltenen Fund frei. Als sie durch die dünne Oberfläche mit Sand und Lehm und dann
durch Basalt stießen, fanden sie in 21 m Tiefe Holzstücke, die im untersten Basaltfluß
eingeschlossen waren.1 Unter dem
Basalt waren Schichten von Gestein mit Lehmpartikeln, feinkörnigem Sandstein und
Sandstein mit eingebetteten Kohleflözen.2
Versteinertes Holz in ‚altem’ Basalt
Das Holz befand sich in drei Zuständen verbrannt, angekohlt und unbeschädigt.1
Man spekulierte, dass es ganz früher einmal zwei einzelne noch lebende Bäume gab,
die teilweise aufrecht standen und natürlich nicht versteinert waren. Man fand auch
den Abdruck von einem Blatt im Basalt, was auch als besonders bemerkenswert angesehen
wurde, da das umgebende Gestein einst flüssige Lava war, die mit 10000C‑1200
0C ausgestoßen worden war.
Wie konnten aber dann diese Baumstümpfe erhalten bleiben, wenn sie mit flüssiger
Lava übergossen wurden? Mit ungefähr vier Metern Stärke ist der Basaltfluß relativ
dünn 1,3 und hat sich wohl
schnell abgekühlt (vielleicht in Tagen, höchstens aber in wenigen Wochen 4). Das ist nachgewiesen worden durch
die innere Struktur des Basaltflusses. 1,5
Da die Baumstümpfe am Boden des Flusses eingeschlossen wurden, wird wohl die Abkühlung
sofort eingesetzt haben, wobei das im Holz vorhandene Wasser bei dem extrem schnellen
Einschluß und somit der Erhaltung hilfreich war.
Nach der konventionellen Terminologie stammt dieser Basaltfluss ebenso wie die anderen
Basaltflüsse dieser Gegend aus dem Tertiär und ist etwa 30 Millionen Jahre alt.1,3
Da die Baumstümpfe in der Basaltlava eingeschlossen waren, ist angeblich das Holz
auch mindestens 30 Millionen Jahre alt. Und etwas, was aussah wie die Baumwurzeln,
wurde in dem feinkörnigen Sandstein unter dem Basalt gefunden;3 man kann
also vermuten, dass die noch lebenden Bäume im feinkörnigen Sandstein ihre Wurzeln
hatten und auf einer Landoberfläche wuchsen, die dann von Basaltlava bedeckt wurde.
Dieser feinkörnige Sandstein findet sich auch in den deutschen Kohleablagerungen
aus dem Perm, die ein konventionelles Alter von etwa 255 Millionen Jahren haben.6
Sammlung von Fundstücken
Man sandte uns freundlicherweise kleine Teile von einigen der Fundstücke und wir
konnten auch das Bergwerk in den letzten Augusttagen 1994 besichtigen.7 Die Holzstücke, die die Bergarbeiter gefunden hatten,
wurden begutachtet und fotografiert, auch der Abdruck des Blattes, aber ein Zutritt
zum Luftschacht war nicht möglich und es waren auch keine Proben vom umgebenden
Basalt zu bekommen, denn der war schon lange mit all dem anderen Unrat und Gesteinsabfall
weggeworfen worden. Jedoch wurde eine Explorationsbohrung nahe am Luftschacht gesetzt.
Im relevanten Bohrkern fanden sich Stücke von versteinertem Holz mit organischen
Kohlenstoffverbindungen, die im Basalt eingekapselt waren, und die von der unteren
Grenze vom Basaltfluß und dem feinkörnigen Sandstein darunter stammten. Dieser Bohrkern
wurde mit einer Sondererlaubnis der Bergwerksgesellschaft an uns gesandt.7
Nachdem wir das Bergwerksgelände besichtigt hatten, hatten wir noch Proben vom nahegelegenen
dort zu Tage tretenden Basalt gesammelt, für den Fall, dass wir keine Erlaubnis
bekommen würden, den Bohrkern zu erhalten.
(Bilder in der Originalarbeit von angekohltem versteinertem Holz, unbeschädigtem
Holz, Basalt mit Löchern von früheren Gasblasen und von versteinertem Baum mit Wurzeln
in feinkörnigem Sandstein).
Charred fossil wood.
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Intact fossil wood.
|
Basalt with holes from former gas bubbles.
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Fossil tree with roots in siltstone.
|
Laborarbeiten
Winzige Proben vom gleichen Stück des versteinerten Holzes aus dem Bohrkern, das
im Basalt eingeschlossen war, wurden an zwei renommierte Laboratorien für Radiokarbon
(14C)– Analysen gesandt–
an die Geochron Laboratories in Cambridge, Boston (USA) und an das Antares Mass
Spectrometry Laboratory at the Australian Nuclear Science and Technology Organisation
(ANSTO), Lucas Heights nahe Sydney (Australien). Keinem Labor wurde genau mitgeteilt,
woher die Proben stammten, um eine Voreingenommenheit auszuschließen. Beide Laboratorien
verwenden die empfindlichere Beschleuniger Massenspektrometrie (AMS) für Radiokarbon–Analysen;
Geochron ist ein kommerzielles Labor und Antares ist ein großes Forschungslabor.
Es wurden auch winzige Stücke jener Holzproben, die uns zuerst zugesandt wurden
und die vom Abteufen des Luftschachtes stammten, an jedes Labor zu Radiokarbonanalysen
mitgeschickt.
Stücke von den Basaltproben, von dem zu Tage getretenen Basalt und vom Bohrkern,
wurden auch an Analyse–Laboratorien gesandt zu genauen Analysen und zur Untersuchung
auf Spurenelemente, um die Art der Gesteine zu bestimmen, aber vor allem auch zur
radiometrischen Datierung. Vom AMDEL–Laboratorium in Adelaide (Australien)
wurde für die beiden Proben vom freiliegenden Basalt die Kalium–Argon–Datierung
angewendet; eine der beiden Proben vom freiliegenden Basalt und zwei Proben aus
dem Bohrkern, davon eine, die das versteinerte Holz umgeben hatte, wurden in den
Geochron Laboratorien datiert.
Ergebnisse
Die Ergebnisse der Radiokarbon–Datierung sind in
Tabelle 1 8
aufgeführt. Es ist sofort ersichtlich, dass in allen Proben Radiokarbon vorhanden
war, so dass die Wissenschaftler ohne Zögern oder Schwierigkeiten eine 14C–Altersbestimmung
machen konnten. Auf Nachfragen nach den Grenzen der analytischen 14C–Methode
und der Möglichkeit der Kontamination beharrten die Angestellten beider Laboratorien
(promovierte Wissenschaftler) darauf, dass die Ergebnisse, mit einer Ausnahme,9 innerhalb der Nachweisgrenzen liegen
würden und dass man daher ein definiertes Alter angeben könne.8 Außerdem
wiesen sie auf die nahezu identischen δ–13CPDB–Werte
hin (letzte Spalte in Tabelle1), die im Einklang stehen mit dem Kohlenstoff aus
organischen Kohlenstoffverbindungen im Holz und keine Möglichkeit der Kontamination
anzeigen. So wurden die Ergebnisse in Tabelle 1, die ein Alter von 44000 bis 45500
Jahren anzeigen für das Holz, das eingeschlossen war im Basalt aus dem Bohrkern,
durch die Laboratorien vehement als gültig verteidigt.
Im starken Gegensatz zum Alter vom Holz stehen die Kalium–Argon–Alter
vom Basalt (siehe Tabelle 2). 8 Man sieht sofort, dass es hier bedeutende
Schwankungen in den Ergebnissen gibt, die besonders in den errechneten Altern der
Proben vom zu Tage getretenen Basalt auffallen, die jedes Labor erhielt. Das Problem,
übereinstimmende akzeptable K–Ar–Alter zu bekommen, wird auch auf die
Spitze getrieben durch die Beobachtung, dass Proben vom zutage getretenen Basalt
und Proben aus dem Bohrkern wahrscheinlich aus demselben Basaltfluß stammen aus
dem jeweiligen Bereich (daher die errechneten Durchschnittsalter in der letzten
Spalte von Tabelle 2).10 Die Angestellten beider Laboratorien (wieder promovierte
Wissenschaftler) verteidigten ihre Analyseergebnisse
8,11 und zögerten nicht zu
bestätigen, dass diese Basaltproben, entsprechend ihrer K–Ar–Datierung,
ungefähr 45 Millionen Jahre alt sind.
|
Probe
|
Labor |
Laborcode |
14C–Alter(BP) Jahre |
δ13CPDB15 |
|
Holz aus dem Bohrkern
|
Geochron
ANSTO
|
GX-20798-AMS
OZB472
|
>35,620
44,700±950
|
-25.7‰
-25.78‰
|
|
Anderes Holz
|
Geochron |
GX-20087-AMS |
29,544±759 |
-25.1‰ |
|
Anderes Holz |
ANSTO |
OZB473 |
37,800±3,450 |
-26.16‰ |
|
Tabelle 1: Zurück zum Text. |
|
Schlussfolgerungen
Die Qualität und die Genauigkeit der analytischen Arbeit aller Laboratorien wird
unzweifelhaft respektiert, aber alle errechneten Alter sind bloße Auslegungen, die
auf unbewiesenen Annahmen beruhen über die Unveränderlichkeit der radioaktiven Zerfallsraten
und das geochemische Verhalten dieser Elemente (und ihrer Isotopen) in der unbeobachtbaren
Vergangenheit. Für Anhänger der Schöpfungslehre, die an eine junge Erde glauben,
weisen die geologischen Zusammenhänge klar darauf hin, dass diese versteinerten
Holzteile im Basaltlavafluss von nachsintflutlichen Bäumen stammen, die von einer
nahen nachsintflutlichen Vulkaneruption überflutet wurden, und dass Holz und Basalt
weniger als 4500 Jahre alt sind.12
Jedoch kann auch bei Anwendung der konventionellen (uniformitaristischen) Interpretation
ein scharfer Konflikt gesehen werden zwischen diesen beiden radiometrischen Datierungsmethoden.
Üblicherweise würde versteinertes Holz, das in solch altem Basalt gefunden wird,
nicht mehr mit der Radiokarbonmethode datiert werden, weil das Holz als viel zu
alt angesehen wird, um noch 14C zu enthalten.13
Aber hier konnte erneut gezeigt werden, dass diese Datierungsmethoden unzuverlässig
und völlig nutzlos sind, um das wahre Alter vom Holz und vom Basalt zu bestimmen.14 Daher sollten irgendwelche veröffentlichten
Ergebnisse von diesen Datierungsmethoden nicht zu Zweifeln an der Glaubwürdigkeit
der biblischen Zeitrechnung führen, die so sorgfältig für uns von dem immer gegenwärtigen
Schöpfer bereitgestellt wurde.
|
Basaltprobe |
Laborcode
|
Lab code |
K–Ar–Alter (Millionen Jahre) |
Durchschnitts K–Ar–Alter (Millionen Jahre) |
zu Tage
getretener
Basalt 1
|
AMDEL
|
G878300G/95
|
44.9 ±1.1
|
|
|
2
|
AMDEL
Geochron
|
G878300G/95
R–11800
|
47.9 ±1.6
39.1 ±1.5 |
|
Bohrkern
|
Geochron
|
R–11798
|
58.3 ±2.0
|
47.5±10.8 |
Bohrkern
Holz war ein–
geschlossen
|
Geochron
|
R–11799
|
36.7 ±1.2
|
|
Tabelle 2: Kalium–Argon–Alter von Basaltproben Zurück
zum Text.
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|
Quellenangaben und Anmerkungen
- ’Rare find unearthed at Crinum’, BHP Australia
Coal Newsline, S. 1, Dezember 1993 – Januar 1994 Zurück
zum Text.
- Kopien vom betreffenden geologischen Querschnitt und Bohrlochdaten
wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch die Belegschaft des Crinum
Mine Project. Zurück zum Text.
- Der Brief von Greg B. Chalmers, dem leitenden Projektingenieur
zur Zeit des Crinum Mine Project, war datiert vom 27. April 1994.
Zurück zum Text.
- A.A. Snelling, The formation and cooling of dykes, Journal
of Creation 5(1):81–90, 1991 Zurück zum Text.
- Ein oberer Abschnitt mit Vesikeln (kugelförmigen Löchern, entstanden
durch Gasblasen), ein grobkörniger Mittelabschnitt und ein harter, dichter feinkörniger
unterer Abschnitt zeigen eine gleichzeitige schnelle Abkühlung vom Boden und von
der Oberfläche her an. Zurück zum Text.
- Falkner, ‘Sedimentological studies in the German Creek
coal measures and their relevance to longwall mining’,New Develops in Coal
Geology (A Symposium), J.W. Beetson (ed.), Coal Geology Group (Geological
Society of Australia), S. 143–148, 1993 Zurück zum Text.
- Wir danken Greg B. Chalmers, dem zu dieser Zeit leitenden Projektingenieur
und der BHP Australia Coal Pty Ltd, Betreiber der Crinum Mine, für die Erlaubnis
zum Besichtigen der Mine und zum Fotografieren ihrer versteinerten Holz– und
Blattproben und für die Überlassung von Stücken des versteinerten Holzes und von
mehreren Metern vom Bohrkern, die so entscheidend für diese Untersuchung war. Zurück zum Text.
- Die Originale der offiziellen Analysen– und Datierungsberichte
und die Korrespondenz mit den Angestellten der Laboratorien befinden sich in unseren
Akten. Zurück zum Text.
- Die eine Ausnahme bezog sich auf die geringe Menge Kohlenstoff,
die aus der Probe extrahiert wurde, aber bei einer Wiederholung durch das andere
Labor ergab sich ein endliches Alter. Zurück zum Text.
- Jedoch lassen andere Analyseergebnisse vermuten, dass der zu
Tage getretene Basalt möglicherweise aus einem jüngeren Basaltfluß stammt, der aber
dennoch dem in dem Bohrkern gefundenen nah verwandt ist. Zurück
zum Text.
- Sie dachten an die Möglichkeit einer variablen Kontamination
der Proben mit atmosphärischem Argon, aber bestimmt nicht an eine Kontamination
durch ihre Laborarbeiten. zurück zum Text
- Man muss sich erinnern, dass während der Sintflut und unmittelbar
danach das stärkere, aber veränderliche Erdmagnetfeld den Einfall der kosmischen
Strahlung beeinträchtigte, woraus sich eine geringere 14C–Produktion
ergab, und dass deshalb die Radiokarbon–Alter viel höher sind als die tatsächlichen
Alter. Zurück zum Text.
- Den Ergebnissen dieser Untersuchung zufolge wird wahrscheinlich
Radiokarbon auch in anderem versteinertem Holz entdeckt werden, sogar in tieferen
Schichten in der sogenannten geologischen Säule, sogar, wenn das versteinerte Holz
von vorsintflutlichen Bäumen stammt, die während der Sintflut begraben wurden. Zurück zum Text.
- Ein umfassender Bericht mit allen technischen und analytischen
Details und den Ergebnissen anderer radiometrischer Datierungsmethoden und der angestrebten
Erkennung von versteinertem Holz wurde später veröffentlicht, Latest Technical Journal
(vol. 14 no. 2) rebuts skeptics, 2000 Zurück zum Text.
- Der δ–13CPDB–Wert einer
Probe gibt die gemessene Abweichung vom Verhältnis 13C/12C
(beides stabile Isotope) an bezogen auf den PDB (Pee Dee Belemnite)Pee Dee Formation
in South Carolina, USA). Der Wert wird in Promille angegeben. Organischer Kohlenstoff
aus den verschiedenen Lebensformen hat unterschiedliche charakteristische δ–13CPDB–Werte.
Zurück zum Text.
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