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Creation  Volume 26Issue 2 Cover

Creation 26(2):42–44
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Durchbruch bei radiometrischer Datierung

von Carl Wieland

Vor einigen Jahren begannen führende Geologen und Physiker, die Schöpfungsvertreter sind, mit einem detaillierten Forschungsprojekt: Radioaktivität und das Alter der Erde (RATE). Dieses RATE-Projekt begann als Gemeinschaftsunternehmen zwischen dem Institute for Creation Research (ICR), der Creation Research Society of USA (CRS) und Creation Ministries International (CMI).1

Nach Vorlage der von Experten begutachteten Arbeiten auf dem ICC (International Conference on Creationism) im Jahre 2003 wurde klar, dass RATE einige fantastische Fortschritte mit realen Durchbrüchen auf diesem Gebiet gemacht hat.

Geringes Alter für „uralte“ Granite

Als der PhysikerDr. Russell Humphreys noch an den Sandia National Laboratories arbeitete (jetzt arbeitet er vollzeitlich für ICR), waren er und Dr. John Baumgardner (noch bei Los Alamos National Laboratory) überzeugt, dass sie die Richtung kannten, in der man suchen musste, um das Puzzle zu lösen, warum die radiometrische Datierung immer Alter von Millionen und Milliarden Jahren ergab.

Andere hatten versucht, eine Antwort in geologischen Vorgängen zu finden, dass nämlich dies Muster verursacht wird durch die Art und Weise, wie das Magma eingebettet wurde oder wie es kristallisierte. Das ist tatsächlich in einigen Fällen die Lösung2,3. Aber Dres. Humphreys und Baumgardner war klar, dass es in anderen Fällen viele voneinander unabhängige Hinweise gab, die vermuten ließen, dass ein riesengroßer radioaktiver Zerfall tatsächlich stattgefunden hat (hier sind die vielen verschiedenen Arten, die bei der üblichen Datierung mit Radio-Isotopen verwendet werden, auch eingeschlossen, wie die Datierung mit Uran-Radiohalos und die Spaltspurendatierung). Man kann sich nur schwer vorstellen, dass man diese Hinweise allein durch geologische Vorgänge erklären kann. Eher ist es wahrscheinlich, dass die Lösung die nuklearen Zerfallsprozesse selbst betrifft.

Im Augenzeugenbericht von Gottes Wort kommen die Milliarden Jahre, die durch die riesigen Beträge von radioaktiven Zerfallsprozessen nahe gelegt werden, nicht vor. Deshalb war es klar, dass die Annahme von einem konstanten langsamen Zerfallsprozess falsch ist. Es muss einen beschleunigten Zerfall gegeben haben, vielleicht durch einen gigantischen Ausbruch während der Schöpfungswoche und/ oder durch einen separaten Ausbruch während der Sintflut.

Es gibt jetzt einen starken, kräftigen Hinweis, dass es wenigstens einen Zeitabschnitt von drastisch beschleunigtem Zerfall gegeben hat, wie die Arbeiten von Dr. Robert Gentry über Helium in Zirkonen zeigen. Die grundlegende RATE-Arbeit4, obgleich technisch, kann wie folgt zusammengefasst werden:

  • Wenn Uran zu Blei zerfällt, entsteht als Nebenprodukt Helium, ein sehr leichtes, inertes Gas, das aus dem Gestein leicht entweicht.
  • Bestimmte Kristalle, die Zirkone, erhält man durch Bohrungen in sehr tiefliegenden Granit; sie enthalten Uran, das teilweise zu Blei zerfallen ist.
  • Wenn man die Menge vom Uran und vom durch Zerfall entstandenen Blei in diesen Kristallen misst, kann man unter der Annahme, dass die Zerfallsrate konstant geblieben ist, berechnen, dass 1,5 Milliarden Jahre vergangen sein müssen (das entspricht dem geologischen Alter, das dem Granit, in dem diese Zirkone gefunden werden, zugeordnet wurde).
  • Jedoch befindet sich noch eine signifikante Menge Helium von diesem „1,5 Milliarden Jahre“ währenden Zerfall innerhalb der Zirkone. Das ist auf den ersten Blick für alle, die an eine alte Erde glauben, überraschend, weil man erwartet, dass Helium aus den Zwischenräumen im Kristallgitter mit Leichtigkeit entweichen kann (mit seinen winzigen, leichten und nicht reagierenden Atomen). Es sollten eigentlich kaum Atome zurückgeblieben sein, weil bei einer so langsamen Entstehung das Helium gleichmäßig herausdiffundiert wäre und sich nicht angesammelt hätte.
  • Man kann aus dem oben Gesagten natürlich nur Schlüsse ziehen, wenn man die tatsächliche Entweichgeschwindigkeit von Helium in Zirkonen kennt. In den RATE-Arbeiten wird berichtet, dass die Proben zur Messung an einen weltbekannten Wissenschaftler für Heliumdiffusion in Mineralen gesandt wurden (er wusste nicht, dass die Untersuchungen für ein Schöpfungsprojekt waren).
    Die konsequente Antwort: Helium diffundiert tatsächlich über einen weiten Temperaturbereich schnell aus dem Kristall. Tatsächlich lassen die Ergebnisse erkennen, dass die Kristalle, wenn sich in ihnen noch Helium befindet, nicht älter als 14 000 Jahre sein können (und da es sich um Precambrium Basement Granit handelt, kann man das Ergebnis auf die ganze Erde übertragen). Anders gesagt: in nur ein paar tausend Jahren hat ein 1, 5 Milliarden Jahre dauernder Zerfall (mit heutigen Zerfallsraten) Platz. Die Daten wurden weiter bearbeitet und führten dann interessanterweise zu einer Zeitangabe von 5 680 ± 2000 Jahren.

In der Arbeit werden die zahlreichen Auswege diskutiert, die jemand, der an eine alte Erde glaubt, haben mag um sich den kraftvollen Folgerungen zu entziehen, aber es scheint wenig Hoffnung dafür zu geben, es sei denn, man könnte zeigen, dass die benutzten Arbeitsmethoden schwer mit Fehlern behaftet sind.

Weitere Überraschungen mit Radiokarbon

Ein anderer dramatischer Durchbruch hat mit Radiokarbon zu tun. Es ist lange bekannt, dass sich Radiokarbon (Kohlenstoff 14 oder 14C) häufig und zuverlässig in Proben (von Kohle, Öl, Gas etc.) findet, die Milliarden Jahre alt sein sollen. Es sollte aber doch bei seiner kurzen Halbwertszeit in höchstens einigen zehntausend Jahren praktisch zu Null zerfallen sein5. So hat zum Beispiel CMI in den letzten Jahren Radiokarbonanalysen von einer Reihe von Holzproben aus „alten“ Fundorten in Auftrag gegeben und finanziert (z.B. Proben mit Fossilien aus dem Jura, Proben aus dem Innern des Trias-Sandstein und Proben, die durch tertiären Basalt angebrannt wurden). Die Arbeiten wurden vom damaligen Mitarbeiter, dem Geologen Dr. Andrew Snelling in Creation magazine und in Journal of Creation veröffentlicht. Eine Kontamination der Analysenproben war ausgeschlossen; in jedem Fall lag das Ergebnis im Bereich von Tausenden von Jahren, es war also noch 14C in der Probe vorhanden, „wo es nicht drin sein sollte“. Diese Ergebnisse ermutigten den Rest vom RATE-Team, 14C weiter zu erforschen, aufbauend auf Literaturdurchsicht von dem Physiker und Schöpfungsvertreter Dr. Paul Giem.

In einer anderen sehr wichtigen Arbeit fassten Wissenschaftler der RATE-Gruppe sachdienliche Tatsachen zusammen und stellten weitere experimentelle Daten vor6. In fast allen biologischen Proben, ganz gleich wie alt sie auch sein sollten, war messbares 14C vorhanden. Das begrenzt tatsächlich das Alter der abgelagerten Biomasse auf höchstens 250 000 Jahre, und wenn man berücksichtigt, dass vor der Flut das Verhältnis von radioaktivem zu normalem Kohlenstoff wahrscheinlich viel niedriger war als heute7, liegt das errechnete Alter in der Nähe des biblischen Rahmens.

Interessanterweise scheinen Proben, welche ganz bestimmt vorsintflutlich anmuten, auch noch 14C zu haben und, und das ist wichtig, sie weisen niedrigere relative Beträge von 14C auf. Das lässt vermuten, dass etwas14C ursprünglich, seit Anbeginn, vorhanden war und nicht durch die Höhenstrahlung entstand; das begrenzt das Alter der Welt auf nur wenige tausend Jahre.

Es scheint eine besonders eindrucksvolle Unterstützung gewesen zu sein, als Dr. Baumgardner fünf Diamanten auf 14C analysieren ließ. Es war das erste Mal, dass so etwas versucht wurde, und die Antwort war positiv – 14C war vorhanden. Von Evolutionsvertretern wurde vermutet, dass die Diamanten, die tief in der Erde entstanden waren, über eine Milliarde Jahre alt sind. Trotzdem enthielten sie radioaktiven Kohlenstoff, den sie, wenn die Milliarden Jahre stimmen würden, „nicht haben sollten.“

Das ist ein äußerst bemerkenswerter Hinweis, weil es im Kristallgitter des Diamanten besonders starke Bindungen gibt (deshalb ist er das härteste bekannte Material), deshalb sollte atmosphärische oder biologische Kontamination im Innern nicht vorhanden sein.

Das Radiokarbonalter des Diamanten von 58 000 Jahren ist deshalb eine obere Grenze für das Alter der ganzen Erde. Und das ist völlig vereinbar mit den Helium-Diffusions-Ergebnissen, über die oben berichtet wurde, die aber noch anzeigen, dass die obere Grenze tatsächlich wesentlich geringer ist.8,9

Viele 14C-Forscher haben keine reale Lösung für das Problem, dass alle unermesslich alten Proben, die sie messen, noch 14C enthalten. Wenn man dieses entdeckte 14C mit solchen Worten wie Kontamination und Hintergrundstrahlung bezeichnet, ist das nicht hilfreich, um seine Quelle zu erkennen, wie die sorgfältigen Analysen und Diskussionen der RATE-Gruppe gezeigt haben. Aber es gibt überhaupt keine Probleme oder Rätsel, wenn die uniformitaristischen langen Altersannahmen auf die Seite gelegt werden und die wahre Geschichte der Welt, die die Schrift uns lehrt, ernst genommen wird. So ist es einfach zu erklären: 14C ist da, weil es noch keine Zeit hatte zu zerfallen. Die Welt ist noch nicht so alt.

Die 14C Ergebnisse sind eine unabhängige und kraftvolle Bestätigung der überwältigenden Helium-Diffusions-Ergebnisse. Das Jahr 2003 scheint ein schlechtes Jahr für Megachronophilisten (Freunde langer Alter) zu sein, aber ein gutes Jahr für die Freunde von Gottes Wort.

Quellenangaben und Anmerkungen

  1. Der Anteil des australischen Partners war hauptsächlich die Unterstützung der fachlichen Kompetenz des Geologen Dr. Andrew Snelling. Seit er jedoch seine Arbeit bei ICR aufnahm, wird das Projekt zu Recht als ein Verbundprojekt von ICR und CRS geführt. Zurück zum Text.
  2. Snelling, A.A., The failure of U-Th-Pb ‘dating’ at Kongarra, Australia, Journal of Creation 9(1):71–92, 1995. Zurück zum Text.
  3. Walker, T., The Somerset Dam Igneous complex, south-east Queensland, Honours thesis [1st class Honours or summa cum laude awarded], Department of Earth Sciences, University of Queensland, 1998 Zurück zum Text.
  4. Humphreys, D. et al., Helium diffusion rates support accelerated nuclear decay, <www.icr.org/research/icc03/pdf/Helium_ICC_7-22-0.3pdf>, 16. October 2003 Zurück zum Text.
  5. Sogar mit den empfindlichsten AMS-Techniken, die heute benutzt werden, sollte es nicht möglich sein, ein 14C Atom nach 250 000 Jahren zu finden. Zurück zum Text.
  6. Baumgardner J. et al., Measurable 14C in fossilized organic materials: confirming the young earth creation-flood model, <www.icr.org/research/icc03/pdf RATE_ICC_Baumgardner.pdf>, 16. October 2003 Zurück zum Text.
  7. Faktoren, die das Verhältnis herabsetzen: (1) mehr 12C in der Biosphäre, herrührend von dem viel größeren Betrag von pflanzlichem und tierischem Leben auf dem Planeten, (2) möglicherweise geringere 14C-Produktion wegen des starken magnetischen Feldes, das die Höhenstrahlung besser ablenkt, (3) das durch die Höhenstrahlung gebildete 14C wurde in die Schöpfung eingebaut, und in nur 1600 Jahren vor der Flut war das Gleichgewicht noch nicht erreicht. Zurück zum Text.
  8. Chaffin, E., Accelerated decay: Theoretical models, in: Ivey, R.L., Jr., Ed., Fifth International Conference on Creationism, Creation Science Fellowship, Pittsburgh, Pennsylvania, S. 3–15, August 2003; <www.icr.org/research/icc03/pdf/RATE_ICC_Chaffin.pdf>, 16. October 2003 Zurück zum Text.
  9. Es wird erwartet, dass die radioaktive Zerfallsrate proportional zur Länge der Halbwertszeit zunimmt. Verglichen mit der Zerfallsrate von beschleunigtem Zerfall von Uranatomen mit Halbwertszeiten von Milliarden Jahren ist dann die Zerfallsrate von beschleunigtem Zerfall von 14C mit einer Halbwertszeit in der Größenordnung von 5000 Jahren viel geringer; das würde erklären, warum noch etwas von dem ursprünglichen 14C übrig geblieben ist. Andere Arbeiten von RATE-Wissenschaftlern auf dem ICC 2003 beschäftigten sich mit theoretischen Grundlagen für beschleunigten Zerfall und gaben auch weitere stützende Hinweise von Isochron-Daten für diesen nicht konstanten Effekt. Das heißt, das „gute“ Isochronen, die für verschiedene Zerfallsketten in derselben Gesteinsprobe erhalten wurden, die alle dasselbe „Alter“ anzeigen sollten, sich voneinander unterscheiden und einen größeren Effekt bei Isotopen mit längeren Halbwertszeiten zeigen. Siehe Snelling, A.A. et al., Radioisotopes in the diabase sill (Upper Precambrian) at Bass Rapids, Grand Canyon, Arizona: An application and test of the isochron dating method, in: Ivey, R.L., Jr., Ed., Fifth International Conference on Creationism, Creation Science Fellowship, Pittsburgh, Pennsylvania, S. 269–284, August 2003; <www.icr.org/research/icc03/pdf/ICCBassRapidsSill_2-%20AAS_SA_and_WH.pdf> Zurück zum Text.

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