Explore
New documentary: Dismantled: A Scientific Deconstruction of the Theory of Evolution
The online premiere has ended, but you can order the DVD or Blu-ray here.
Also Available in:

Nette Theologen führen die Gemeinde weg von der Wahrheit

Nette Gemeinde-Leute können den Glauben eines Menschen zerstören

Published: 16 January 2018 (GMT+10)
Previously published in a CMI newsletter, May 2017
iStockphotolion

von Managing Director, CMI-Australia
übersetzt von Paul Mathis

Ich habe neulich mitbekommen, wie ein konservativer Theologe (aus dem biblisch-kreationistischen Lager) traurig von seinen Erlebnissen mit verschiedenen Theologen berichtete, die eine Führungsrolle darin einnehmen, immer mehr Gemeindeleiter zu einer nicht historischen Sichtweise von 1. Mose zu bewegen, die mit Evolution/langen Zeiträumen vereinbar ist.

Wiederholt sagte er, wie angenehm und nett diese Männer sind, sogar wenn er gleichzeitig das anti-biblische Wesen ihrer Lehre klarstellte (das hauptsächlich darin bestand, dass 1. Mose ein „anderes Literatur-Genre“ sei, das „ausgelegt“ werden kann, wie auch immer sie wollten – normalerweise um weltliche Glaubenssätze hinsichtlich Evolution und langen Zeiträumen zu bejahen).

Die Worte des Apostels Paulus kamen mir in den Sinn; über Engel des Lichts, die Irrlehre in die Gemeinde in Korinth bringen. Diese Männer stellten sich selbst als Arbeiter am Evangelium dar, gleich dem Apostel Paulus:

„denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen“ (2Kor 11,14-15, ELB).

Das deutet darauf hin, dass Menschen, die scheinbar wirkliche Arbeiter in der Gemeinschaft der Christen sind, in Wirklichkeit durch den Satan Betrogene sein können (obwohl sie sich dessen fast sicher nicht bewusst sind). Sie müssen offensichtlich einen gewinnenden Eindruck machen, andernfalls wären sie nicht in der Lage, Menschen in die Irre zu führen. Aber Verführung funktioniert oft genauso. Vordergründig scheint es nett und sinnvoll zu sein, andernfalls wäre es nicht so überzeugend (fragen Sie mal Adam und Eva!).

Wie können wir die wahren Arbeiter von den Handlangern Satans unterscheiden? Ganz klar nicht an ihrer „Nettigkeit“, oder gar an ihren guten Werken. Engel des Lichts sind naturgemäß wunderschöne Wesen (sie werden nicht „Engel der Finsternis“ genannt). Luzifer bedeutet tatsächlich „Lichtträger“; die Schrift sagt, dass er sich „verkleidet als ein Engel des Lichts“ und dass „seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit“ (2Kor 11,14 und 15), sodass sie wie treue Arbeiter in der Gemeinde aussehen.

Da diese Engel des Lichts Satans Befehlen folgen, müssen wir uns nur Satans Aktivitäten ansehen, um zu sehen, was seine unwissentlichen Diener im Schilde führen. Hauptsächlich sind es folgende:

  1. Als „Vater der Lüge“ (Joh 8,44) hasst Satan die Wahrheit, daher stellt er sich gegen Gottes Wort und fördert bei den Menschen den Zweifel an der Bibel. Beachten Sie, dass Satan bei seinem ersten Auftreten in der Bibel Gottes Wort in Frage stellt, als er zu Eva sagt: „Hat Gott wirklich gesagt?“ (1Mo 3). Er gebraucht Verführung, um den Glauben von Gottes Volk zu unterminieren.
  2. Er stellt die Güte Gottes in Frage. Als Satan im Garten Eden Eva versuchte (1Mo 3,1-5), stellte er nicht nur die Aufrichtigkeit Gottes infrage, sondern auch Gottes gute Absichten für Adam und Eva. Heutzutage ist die häufigste Frage bei Ungläubigen: „Wie könnt ihr nur an einen liebenden Gott glauben, wenn es so viel Leid auf der Welt gibt?“ Die Theologen, die dafür plädieren, die Bibel mit den langen Zeitaltern des Säkularismus zu vermischen, müssen auch sagen, dass Gott von Anfang an eine Welt voller Leid und Tod erschaffen hat (das ist es, was der Fossilienbefund mit sich bringt, wenn sie akzeptieren, dass die Fossilien über hunderte Millionen von Jahren gebildet wurden, bevor die ersten Menschen auftauchten). Deshalb war die Schöpfung nicht „sehr gut“ und daher ist Gott nicht gut; er wird seiner Güte beraubt.
  3. Er beraubt Christus der Ehre, die aufgrund der Schöpfung nur ihm gebührt (Röm 1). Er tut dies, indem er Menschen dazu bringt, die Evolution anzuerkennen, indem er der (Mutter) Natur den Verdienst zuschreibt, alles erschaffen zu haben. Die kosmische Evolution konsequent zu Ende gedacht bedeutet, dass nichts explodiert ist und zu allem geworden ist, ohne auch nur den geringsten Grund! Viele Evolutionisten sprechen von unglaublichem „Design“ in lebenden Dingen, geben aber nicht Gott die Ehre, die ihm als Designer gebührt. Durch Jesus wurden alle Dinge gemacht, wenn man jedoch das Machen einem rein natürlichen Prozess zuschreibt, beraubt man Jesus der Ehre, die ihm gebührt. In der Wissenschaft ging es früher darum, „die Gedanken Gottes zu enthüllen“, um ihm die Ehre zu geben. Jetzt geht es darum, „jeden Gedanken an Gott zu leugnen“, völlig ungeachtet der Tatsachen. Wie der SUNY (State University of New York) Professor Richard Lewontin sagte, sie „können keinen göttlichen Fuß in der Tür zulassen“.1
  4. Satan verhindert das wirkungsvolle Predigen des Evangeliums (Apg 13,8-9). Falls Menschen aufhören, an einen wirklichen Schöpfer glauben, der „sich die Hände schmutzig macht“, dann gibt es keinen, der verantwortlich ist und sie können gänzlich ohne Folgen für die Ewigkeit das tun, was auch immer ihnen gefällt. Es gibt kein moralisches Gesetz, das man brechen könnte, und keinen Richter, kein Gericht und niemand braucht einen Erlöser.

Weil das evolutionäre Dogma weiterhin vollständig die Geschichte der Bibel unterminiert, unterminiert sie die komplette Botschaft. Jesus stellte Nikodemus vor die Frage, wie Menschen himmlische (theologische) Dinge glauben sollten, wenn sie die irdischen Dinge nicht glauben? (Joh 3,12) Einer Bibel, von der man denkt, sie sei unzuverlässig in Fragen, die man auf den Prüfstand stellen kann, wird man kaum Beachtung schenken, wenn es um Angelegenheiten geht, die man nicht überprüfen kann.

Die Geschichte, die die Evolution erzählt, bedeutet auch, dass Adam keine wirkliche Person war, die wirklich gegen ihren Schöpfer rebellierte und aufgrund ihrer Sünde Tod und Leid in die Welt brachte. Warum litt und starb Jesus dann, der im Neuen Testament „letzter Adam“ genannt wird? Wie konnten dann die Taten des „Sohnes Adams“ (Lukas 3), Jesus, für uns wirksam sein, die rebellischen, verlorenen Söhne und Töchter Adams?

  1. Diese augenscheinlichen „Diener der Gerechtigkeit“ scheinen vielleicht sogar treu das Evangelium zu predigen, aber dadurch, dass sie gegen die Grundlage des Evangeliums in 1. Mose arbeiten, berauben sie die Predigt ihrer Wirksamkeit. Denken Sie darüber nach. Warum sollte irgendjemand sich zu Christus bekehren, wenn er glaubt, dass die Evolution Gottes Methode sei? Es ist als würde man sagen „Ach du meinst, ich muss dem, was die Bibel ganz klar sagt, nicht glauben? Sicher, dann werde ich Christ.“ Er verblendet den Verstand der Ungläubigen (2Kor 4,4). Es gibt keinen Zweifel, dass die Evolution eine Lüge ist, die viele verführt hat zu denken, sie könnten ziemlich sicher ignorieren, was Christen sagen. Wie es der atheistische Biologie-Professor William Provine sagte: „die Evolution ist die großartigste Maschine des Atheismus, die je erfunden wurde“.2 Der Evangelist Mark Cahill sagt, dass Evolution der am häufigsten genannte „intellektuelle“ Grund ist, warum man nicht an Gott glaubt.3 Wenn Gemeindeleiter also sagen, dass Evolution OK ist, verstärkt das den Unglauben eines Ungläubigen.
  2. Er ist stolz (1Tim 3,6). Wenn man sich an das evolutionäre Denken (sprich: die säkulare akademische Welt) bindet, wird der Stolz der Menschheit angesprochen, wohingegen Unterordnung unter Gottes Wort Demut erfordert. Universitäten sind durchdrungen von elitärem Denken und akademischem Stolz. Es gibt immense Belohnungen dafür, Teil des stolzen Systems zu sein, und immense Abschreckungsmaßnahmen, wenn man sich nicht anpasst. Daher geben traurigerweise viele Christen der Versuchung nach, machen sich unsichtbar und halten der gottlosen Indoktrination nicht stand. Sie finden Möglichkeiten, ihren Glauben mit der vorherrschenden Denkweise der Welt zu vereinen. Ich war einst in dieser Situation. Dankbarerweise wurde ich mit meinem Unglauben konfrontiert und tat Buße (auch wenn es ein Prozess war, der seine Zeit dauerte).
  3. Er schürt Spaltung in der Gemeinde (Röm 16,17-20). Die einzige Grundlage für die Einheit der Gemeinde ist die Bibel. Die Bibel verbindet Unglauben hinsichtlich 1. Mose 1-9 mit Uneinigkeit in der Gemeinde.4 Die meisten größeren Gemeinden haben einige Mitglieder, die zu dem oben beschriebenen Schlag an Akademikern gehören. Aufgrund ihrer akademischen Verdienste werden sie oft respektiert und man blickt zu ihnen als zu Leitern in der Gemeinde auf. Dieselben Menschen werden einen Pastor sehr schnell wissen lassen, wenn er ausschert, indem er die Menschen ermutigt, sich demütig dem zu unterordnen, was die Bibel über die wirkliche Geschichte der Welt lehrt, wie sie in 1. Mose beginnt. Der Akademiker wird sagen, dass „solche Lehre Spaltung bringt“. Solche Lehre ehrt jedoch Gottes Wort und bringt nur deswegen „Spaltung“, weil der/die Akademiker/in angegriffen wird, weil sie seinen/ihren stolzen Unglauben herausfordert. Traurigerweise gibt es sogar Pastoren, die sich selbst niemals ganz Gottes Wort untergeordnet und in allem was sie lehrt, unter seine Autorität gestellt haben. Stattdessen nutzen sie ihre elitäre Gewandtheit von akademischen, theologischen Colleges, Universitäten oder Bibelschulen, um es so zu verdrehen, dass es das sagt, was sie sich wünschen.

Gemeindeleiter, die das Wort Gottes kompromittieren, können bei der Zerstörung des Glaubens viel größere Wirkung entfalten, als ein atheistischer Professor, der gegen Gott wettert. Das liegt daran, dass man sehr leicht die Bosheit des Feindes erkennt, wenn sie aus offensichtlicher Gegnerschaft stammt. Es ist nicht so offensichtlich, wenn die Verführung aus den eigenen Reihen kommt. Die Veterinärin Dr. Jean Lightner berichtete, wie zerstörerisch das für sie war:

„Als ich Zweifel hatte, hat meinem Glauben Folgendes mit am meisten geschadet: Ich las einen respektierten, christlichen Lehrer, der im Grunde sagte, dass die Bibel nicht wirklich das meint, was sie sagt, insbesondere im Schöpfungsbericht. Das war für mich schädlicher als die Vertreter der Evolution, die darauf bestanden, dass sie richtig lagen. Es war vernichtend zu hören, wie ein christlicher Leiter im Grunde sagte: ‚Gott meint das nicht so; Sie brauchen das nicht zu glauben‘“.

Wir müssen vorsichtig sein und „netten“ Menschen nicht gestatten, uns auf eine Weise zu beeinflussen, dass wir Gottes Wort nicht mehr glauben. Jeder, der das tut, tut Satans Werk, ganz egal wie nett er scheinbar ist.

1. Petrus 5,8 warnt: „Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“ Ja, Satan kann wie ein brüllender Löwe sein, aber er kann mit seinen „Engeln des Lichts“ auch wie eine subtile Schlange sein. Eines Tages wird der Satan nicht mehr in der Lage sein zu zerstören. So lange müssen wir noch wachsam sein wegen der subtilen Methoden, die er gebraucht, das Evangelium zu untergraben.

Danke, dass Sie mit uns gegen die Verführung einstehen.

Wir schätzen Ihre Unterstützung, die es uns ermöglicht, lebensverändernde Ressourcen zu produzieren und diese durch Hunderte von Veranstaltungen pro Jahr zu verbreiten.

Literaturangaben

  1. Amazing admission, Creation 20(3):24, June 1998; creation.com/lewontin. Zurück zum Text.
  2. Quelle: Folie aus W.B. Provines „Darwin Day” Rede, „Darwin Day” Webseite, University of Tennessee Knoxville TN, 1998. Zurück zum Text.
  3. Bates, G., und Gillis, S., A watchman for the Lord, Creation 35(3):41–43, Juli 2013; creation.com/cahill. Zurück zum Text.
  4. Batten, D., ‘But it’s divisive!’, CMI Prayer News–Australia Oktober–Dezember 2004; creation.com/but-its-divisive. Zurück zum Text.