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Creation 28(4):26–27
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Diamanten: die besten Freunde der Anhänger der Schöpfungslehre

Radiokarbon in Diamanten: Feind der Milliarden Jahre

Jonathan Sarfati

Kohlenstoff

Was haben hart funkelnde Diamanten und weiches mattes „Blei“ aus „Blei“stiften gemeinsam? Sie sind beide Formen von Kohlenstoff (allotrope Formen). Die meisten Kohlenstoffatome sind 12-mal schwerer als Wasserstoffatome (12C), ungefähr eins von 100 ist 13-mal schwerer als ein Wasserstoffatom (13C) und nur eins von einer Billion (1012) ist 14-mal schwerer als ein Wasserstoffatom (14C). Von diesen verschiedenen Sorten (Isotopen) von Kohlenstoff nennt man 14C Radiokarbon, weil es radioaktiv ist - es zerfällt mit der Zeit.

Radiokarbon-Datierung

wikipedia

a rough diamond

Manche versuchen, das Alter von Stoffen durch Messung des zerfallenen 14C zu bestimmen. Viele Leute denken, dass die Radiokarbon-Datierung ein Erdalter von Milliarden Jahren bestätigt.1 Aber die Anhänger der Evolutionslehre wissen, dass das nicht möglich ist, weil 14C zu schnell zerfällt. Seine Halbwertszeit (t½) beträgt nur 5730 Jahre - das bedeutet, dass jeweils nach 5730 Jahren die Hälfte zerfallen ist. Nach zwei Halbwertszeiten ist nur noch ein Viertel vorhanden, nach drei Halbwertszeiten nur noch ein Achtel und nach zehn Halbwertszeiten weniger als ein Tausendstel.2 Tatsächlich würde also ein Klumpen 14C, der so schwer wie die Erde ist, in weniger als einer Million Jahre restlos zerfallen sein.3

Wenn also Proben wirklich mehr als eine Million Jahre alt wären, würde darin kein Radiokarbon mehr vorhanden sein. Und wir finden auch mit hochempfindlichen Meßgeräten nichts. 4

Diamanten

Diamant ist der härteste bekannte Stoff, also sollte er im Innern sehr widerstandsfähig gegen Kontamination sein. Diamanten bilden sich nur unter sehr hohem Druck - einem Druck, den man nur tief unter der Erdoberfläche vorfindet. Sie haben sich also wahrscheinlich in einer Tiefe von 100–200 km gebildet. Geologen nehmen an, dass die Exemplare, die man findet, durch Vulkanschlote bei äußerst gewaltigen Eruptionen mit Überschallgeschwindigkeit5 an die Oberfläche befördert wurden. Einige werden in diesen Schloten gefunden, etwa als Bestandteil von Kimberliten, während andere durch Wassererosion freigesetzt und irgendwo abgelagert wurden (das sind die Alluvial-Diamanten). Anhänger der Evolutionslehre nehmen an, dass sich die Diamanten vor 1–3 Milliarden Jahren bildeten.5

Altersbestimmung der Diamanten

Die unerwartete Anwesenheit von Radiokarbon in diesen Diamanten ist deshalb ein glänzender Hinweis auf eine junge Welt, von der uns die Bibel berichtet.

Der Geophysiker Dr. John Baumgardner von der RATE- Forschungsgruppe6 suchte in einer Anzahl von Diamanten nach 14C.7 Es sollte überhaupt kein 14C vorhanden sein, wenn sie wirklich mehr als eine Milliarde Jahre alt wären, aber das Labor fand darin eine Menge 14C, die mehr als zehnmal über der Nachweisgrenze lag. So ergab sich ein Radiokarbon-„Alter“ von viel weniger als einer Million Jahren! Dr. Baumgardner wiederholte den Versuch mit sechs weiteren Alluvial-Diamanten aus Namibia, und diese enthielten sogar noch mehr Radiokarbon.

Die unerwartete Anwesenheit von Radiokarbon in diesen Diamanten ist deshalb ein glänzender Hinweis auf eine junge Welt, von der uns die Bibel berichtet.

 

Einwendungen (technisch) und Antworten

  1. Die gemessenen 14C-Werte in den Diamanten stammen von der Hintergrundstrahlung im Detektor. Dies zeigt, dass der Einwender das Meßverfahren nicht verstanden hat. AMS misst keine Strahlung, sondern zählt Atome. Mit der veralteten Scintillationsmethode konnte man nur zerfallende Atome zählen, und sie war erheblich weniger empfindlich. In jedem Fall lag der Mittelwert des 14C/C-Verhältnisses von Dr. Baumgardners Diamanten nahe 0,12 ± 0,01 pMC, und somit weit oberhalb der Strahlungswerte vom gereinigten natürlichen Gas im Labor (0,08 pMC).
  2. Das 14C entstand beim Uranzerfall. (Diese Erklärung wurde vorgeschlagen für das von Dr. Baumgardner in Kohle gefundene 14C; sie ist aber nicht auf Diamanten übertragbar). Um das beobachtete 14C in Kohle zu erklären, müßte die Kohle 99%Uran enthalten; man würde die Probe dann wohl eher Uran als Kohle nennen.1
  3. Das 14C entstand beim Neutroneneinfang durch 14N-Verunreinigungen in den Diamanten. Aber dadurch könnte im besten Fall nur etwa ein Zehntausendstel vom gemessenen Betrag entstehen. Wenn es aber so wichtig wäre, dann sollte man auf jeden Fall in großem Umfang Radiokarbon bei verschiedenen Stickstoff-Gehalten messen, damit sich herausstellt, dass die Methode nutzlos ist. Und wenn die atmosphärische Kontamination verantwortlich wäre, müßte der gesamte Kohlenstoffgehalt etwa jede Million Jahre ausgewechselt worden sein. Aber falls das geschehen wäre, würden wir sehr große Abhängigkeiten der Radiokarbon-Daten von Durchlässigkeit und Dicke der Proben erwarten, die dann auch zeigen, dass die Methode nutzlos ist.1 Dr. Baumgardner dachte zuerst, dass das 14C von Anfang an da gewesen sein müßte. Aber wenn der Kernzerfall beschleunigt wäre, etwa in den letzten 500 Millionen Jahren, könnte das einige der beobachteten Werte erklären. Tatsächlich haben seine Kollegen von der RATE-Forschungs-Gruppe gute Hinweise für einen beschleunigten Kernzerfall in der Vergangenheit finden können, was die radiometrische Datierung unbrauchbar machen würde.
  4. Die Radiokarbon-Alter von Diamanten liegen mit 55 700 Jahren weit außerhalb der biblischen Zeitskala. Das trifft nicht den Punkt: wir beanspruchen ja nicht, dass dieser Wert das tatsächliche Alter ist; im Gegenteil, wenn die Erde gerade eine Million Jahre oder sogar 4,6 Milliarden Jahre alt wäre, sollte überhaupt kein 14C mehr vorhanden sein. Eine andere Sache ist es, dass die 55 700 Jahre auf einem angenommenen 14C-Betrag in der Atmosphäre basieren. Da weder Anhänger der Schöpfungs- noch der Evolutionslehre denken, dass es einen Austausch von Kohlenstoff im Diamant mit der Atmosphäre gegeben hat, ist es bedeutungslos, auf dem üblichen Weg das Alter eines Diamanten zu bestimmen. Außerdem setzt die Radiokarbon-Datierung auch voraus, dass das Verhältnis 14C/C konstant geblieben ist. Aber die Sintflut muss riesige Mengen kohlenstoffhaltiger lebender Kreaturen begraben haben, und einige von ihnen bildeten wohl die heutige Kohle, das Öl, das Erdgas und manchen fossilführenden Kalkstein. Studien der alten Biosphäre zeigen, dass es damals mehrere hundertmal mehr Kohlenstoff gab, deshalb war das 14C/C-Verhältnis mehrere hundertmal kleiner. Das würde die geringen 14C Beträge in alten Proben erklären, die wahrscheinlich von der Sintflut begraben worden waren.

Quellenangaben:

  1. Rotta, R.B. Evolutionary explanations for anomalous radiocarbon in coal? Creation Research Society Quarterly 41(2): 104–112, September 2004

Quellenangaben und Anmerkungen

  1. Zum Beispiel verkündete „Pastor“ Barry Lynn, der Leiter der antichristlichen Gruppe Americans United for the Separation of Church and State (Vereinigte Amerikaner für die Trennung von Staat und Kirche) in einer überall in Amerika übertragenen Fernsehdebatte: „Die Kohlenstoff-Datierung zeigt, dass die Erde Milliarden Jahre alt ist!“ (Firing Line, PBS, 19. Dezember 1997) Zurück zum Text.
  2. Die Zeit t seit dem Beginn des radioaktiven Zerfalls kann ausgedrückt werden durch (N/N0) =e-λt, wobei N die Anzahl der Atome in der Gegenwart und N0 ihre Anzahl am Beginn ist. λ ist die Zerfallskonstante, die mit der Halbwertszeit t1/2 in Beziehung steht durch λ= ln2/t1/2. Das setzt ein geschlossenes System voraus, in dem die Atome nur durch Zerfall verschwinden und auch, dass die Zerfallsrate konstant ist. Siehe auch Sarfati, J., Refuting Compromise, ch.12, Master Books, Arkansas, USA, 2004. Zurück zum Text.
  3. Die Masse der Erde beträgt 6 x 1027 g, das entspricht 4,3 x 1026 Mol 14C. Jedes Mol enthält NA= 6,022 x 1023 Atome (NA ist die Avogadrosche Zahl). Es genügen also nur 167 Halbwertszeiten, um zu einem einzelnen Atom zu kommen: [log2 (4,3 x 1026 mol x 6,022 x 1023 mol-1) = log10 (2,58x1050) /log10 2]. Diese 167 Halbwertszeiten liegen deutlich unter einer Million Jahre. Zurück zum Text.
  4. Die AMS (Beschleuniger-Massenspektroskopie) zählt die Atome und kann ein einzelnes 14C-Atom entdecken unter mehr als 1016 anderen Atomen oder ein 14C/C-Verhältnis angeben von <10-16 oder 0,01% vom jetzt verwendeten Verhältnis pMC (percent modern carbon). (Anmerkung des Übersetzers: Die 14C-Konzentration wird in pMC angegeben, wobei 100% die 14 C-Konzentration der Atmosphäre im Jahre 1950 ist). Zurück zum Text.
  5. Anderenfalls würde sich Diamant in Graphit umwandeln, in das sogenannte „Blei“ aus „Blei“stiften, siehe auch Snelling, A., Diamonds - evidence of explosive geological processes, Creation 16(1):42–45, 1993; cf. Diamond Science, <diamondwholesalecorporation.com/diamond-knowledge-2/scientific-facts> nachzulesen ab 22. Mai 2006. Zurück zum Text.
  6. Vardiman,L., Snelling,A. und Chaffin,E., Radioisotopes and the Age of the Earth Vol. II, ch. 8, Institute for Creation Research , California, USA, 2005. Dr. Baumgardner untersuchte auch viele Kohleproben und sie alle enthielten 14C. Zurück zum Text.
  7. Baumgardner,J., 14C evidence for a recent global flood and a young earth; in ref. 6, Vol.II, ch.8; siehe auch seine Schrift: Measurable 14C in fossilized organic materials: confirming the young earth creation-flood model 5th International Conference on Creationism, 2003. Zurück zum Text.

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