Diamanten: die besten Freunde der Anhänger der Schöpfungslehre
Radiokarbon in Diamanten: Feind der Milliarden Jahre
Kohlenstoff
Was haben hart funkelnde Diamanten und weiches mattes „Blei“ aus „Blei“stiften gemeinsam? Sie sind beide Formen von Kohlenstoff (allotrope Formen). Die meisten Kohlenstoffatome sind 12-mal schwerer als Wasserstoffatome (12C), ungefähr eins von 100 ist 13-mal schwerer als ein Wasserstoffatom (13C) und nur eins von einer Billion (1012) ist 14-mal schwerer als ein Wasserstoffatom (14C). Von diesen verschiedenen Sorten (Isotopen) von Kohlenstoff nennt man 14C Radiokarbon, weil es radioaktiv ist - es zerfällt mit der Zeit.
Radiokarbon-Datierung
wikipedia
Manche versuchen, das Alter von Stoffen durch Messung des zerfallenen 14C zu bestimmen. Viele Leute denken, dass die Radiokarbon-Datierung ein Erdalter von Milliarden Jahren bestätigt.1 Aber die Anhänger der Evolutionslehre wissen, dass das nicht möglich ist, weil 14C zu schnell zerfällt. Seine Halbwertszeit (t½) beträgt nur 5730 Jahre - das bedeutet, dass jeweils nach 5730 Jahren die Hälfte zerfallen ist. Nach zwei Halbwertszeiten ist nur noch ein Viertel vorhanden, nach drei Halbwertszeiten nur noch ein Achtel und nach zehn Halbwertszeiten weniger als ein Tausendstel.2 Tatsächlich würde also ein Klumpen 14C, der so schwer wie die Erde ist, in weniger als einer Million Jahre restlos zerfallen sein.3
Wenn also Proben wirklich mehr als eine Million Jahre alt wären, würde darin kein Radiokarbon mehr vorhanden sein. Und wir finden auch mit hochempfindlichen Meßgeräten nichts. 4
Diamanten
Diamant ist der härteste bekannte Stoff, also sollte er im Innern sehr widerstandsfähig gegen Kontamination sein. Diamanten bilden sich nur unter sehr hohem Druck - einem Druck, den man nur tief unter der Erdoberfläche vorfindet. Sie haben sich also wahrscheinlich in einer Tiefe von 100–200 km gebildet. Geologen nehmen an, dass die Exemplare, die man findet, durch Vulkanschlote bei äußerst gewaltigen Eruptionen mit Überschallgeschwindigkeit5 an die Oberfläche befördert wurden. Einige werden in diesen Schloten gefunden, etwa als Bestandteil von Kimberliten, während andere durch Wassererosion freigesetzt und irgendwo abgelagert wurden (das sind die Alluvial-Diamanten). Anhänger der Evolutionslehre nehmen an, dass sich die Diamanten vor 1–3 Milliarden Jahren bildeten.5
Altersbestimmung der Diamanten
Die unerwartete Anwesenheit von Radiokarbon in diesen Diamanten ist deshalb ein glänzender Hinweis auf eine junge Welt, von der uns die Bibel berichtet.
Der Geophysiker Dr. John Baumgardner von der RATE- Forschungsgruppe6 suchte in einer Anzahl von Diamanten nach 14C.7 Es sollte überhaupt kein 14C vorhanden sein, wenn sie wirklich mehr als eine Milliarde Jahre alt wären, aber das Labor fand darin eine Menge 14C, die mehr als zehnmal über der Nachweisgrenze lag. So ergab sich ein Radiokarbon-„Alter“ von viel weniger als einer Million Jahren! Dr. Baumgardner wiederholte den Versuch mit sechs weiteren Alluvial-Diamanten aus Namibia, und diese enthielten sogar noch mehr Radiokarbon.
Die unerwartete Anwesenheit von Radiokarbon in diesen Diamanten ist deshalb ein glänzender Hinweis auf eine junge Welt, von der uns die Bibel berichtet.
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Einwendungen (technisch) und Antworten
Quellenangaben:
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Quellenangaben und Anmerkungen
- Zum Beispiel verkündete „Pastor“ Barry Lynn, der Leiter der antichristlichen Gruppe Americans United for the Separation of Church and State (Vereinigte Amerikaner für die Trennung von Staat und Kirche) in einer überall in Amerika übertragenen Fernsehdebatte: „Die Kohlenstoff-Datierung zeigt, dass die Erde Milliarden Jahre alt ist!“ (Firing Line, PBS, 19. Dezember 1997) Zurück zum Text.
- Die Zeit t seit dem Beginn des radioaktiven Zerfalls kann ausgedrückt werden durch (N/N0) =e-λt, wobei N die Anzahl der Atome in der Gegenwart und N0 ihre Anzahl am Beginn ist. λ ist die Zerfallskonstante, die mit der Halbwertszeit t1/2 in Beziehung steht durch λ= ln2/t1/2. Das setzt ein geschlossenes System voraus, in dem die Atome nur durch Zerfall verschwinden und auch, dass die Zerfallsrate konstant ist. Siehe auch Sarfati, J., Refuting Compromise, ch.12, Master Books, Arkansas, USA, 2004. Zurück zum Text.
- Die Masse der Erde beträgt 6 x 1027 g, das entspricht 4,3 x 1026 Mol 14C. Jedes Mol enthält NA= 6,022 x 1023 Atome (NA ist die Avogadrosche Zahl). Es genügen also nur 167 Halbwertszeiten, um zu einem einzelnen Atom zu kommen: [log2 (4,3 x 1026 mol x 6,022 x 1023 mol-1) = log10 (2,58x1050) /log10 2]. Diese 167 Halbwertszeiten liegen deutlich unter einer Million Jahre. Zurück zum Text.
- Die AMS (Beschleuniger-Massenspektroskopie) zählt die Atome und kann ein einzelnes 14C-Atom entdecken unter mehr als 1016 anderen Atomen oder ein 14C/C-Verhältnis angeben von <10-16 oder 0,01% vom jetzt verwendeten Verhältnis pMC (percent modern carbon). (Anmerkung des Übersetzers: Die 14C-Konzentration wird in pMC angegeben, wobei 100% die 14 C-Konzentration der Atmosphäre im Jahre 1950 ist). Zurück zum Text.
- Anderenfalls würde sich Diamant in Graphit umwandeln, in das sogenannte „Blei“ aus „Blei“stiften, siehe auch Snelling, A., Diamonds - evidence of explosive geological processes, Creation 16(1):42–45, 1993; cf. Diamond Science, <diamondwholesalecorporation.com/diamond-knowledge-2/scientific-facts> nachzulesen ab 22. Mai 2006. Zurück zum Text.
- Vardiman,L., Snelling,A. und Chaffin,E., Radioisotopes and the Age of the Earth Vol. II, ch. 8, Institute for Creation Research , California, USA, 2005. Dr. Baumgardner untersuchte auch viele Kohleproben und sie alle enthielten 14C. Zurück zum Text.
- Baumgardner,J., 14C evidence for a recent global flood and a young earth; in ref. 6, Vol.II, ch.8; siehe auch seine Schrift: Measurable 14C in fossilized organic materials: confirming the young earth creation-flood model 5th International Conference on Creationism, 2003. Zurück zum Text.
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