Pflanzengenetiker: „Die darwinistische Evolution ist unmöglich“
Don Batten spricht mit John Sanford
Der Pflanzengenetiker Dr. John Sanford begann im Jahre 1980 mit seiner Arbeit als
forschender Wissenschaftler an der Cornell-Universität. Er war Miterfinder
der Gen-Kanone, einem Gerät zur Erzeugung gentechnisch veränderter Pflanzen.
Diese Technologie hat bedeutende Auswirkungen auf die Landwirtschaft der ganzen
Welt.
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Dr. Sanford: „Als neuer Assistenzprofessor war ich für die Verbesserung
des Ernteertrags verantwortlich. Ich arbeitete an der konventionellen Züchtung
von Obst und wurde sehr vertraut mit der Kraft der genetischen Selektion und dem
begrenzten Bereich der Veränderungen, die möglich waren durch selektive
Züchtung. Ich wurde bald in die gentechnische Forschung einbezogen. Zu dieser
Zeit kannte man viele Gene, die für Kulturpflanzen eventuell nützlich
sein konnten, aber es gab keine Methode zur Einbringung dieser Gene ins Pflanzengenom.
Es gab keine ‚Umwandlungs-Technologie’.
Ich hatte schon viele Gen-Einbringungstechniken sondiert, bevor meinem Kollege Ed
Wolf (auch an der Cornell-Universität) und mir die Idee kam, DNA in die Zellen
zu schießen, und dabei Zellwände und Membranen zu durchbrechen. Damit
begann eine aufregende Zeit wissenschaftlicher Forschung, in die viele Wissenschaftler
von Cornell und anderen Universitäten einbezogen wurden. In sieben Jahren wurde
aus dem lächerlichen und verrückten Konzept einer Gen-Kanone ein überaus
erfolgreiches Gen-Einbringungs-System. Die meisten der ersten transgenen Pflanzen
wurden mit unserer Gen-Kanone umgewandelt.
Die Beschäftigung mit der Gen-Kanone war aber nur eine von meinen vielen Forschungsaufgaben.
Aber es war diese Arbeit, die Türen für mich öffnete–sie sorgte
für Anerkennung und Geldquellen.
Ich betrachte den Gen-Kanonen-Erfolg als eine besondere Segnung, die den Weg für
meine jetzige Arbeit ebnete–die ich für viel wichtiger halte.“
Ein Sinneswandel
Dr. Sanford war ein Evolutionist, aber er änderte seine Ansicht:
Dr. Sanford war einer der Wissenschaftler, die die “Gen-Kanone“ entwickelten.
Sie schießt Gene in Pflanzenzellen und revolutionierte die Gentechnik und
die Pflanzenzüchtung.
„Ich war von der Evolution begeistert. Sie war meine Religion; sie legte fest,
wie ich alles sah, sie war mein Wertesystem und der Grund, warum ich lebte. Später
kam ich dazu, an ‚Gott’ zu glauben, aber dadurch änderte sich mein
Denken über den Anfang des Universums noch nicht wesentlich. Aber noch später,
als ich anfing, eine persönliche Beziehung zu Jesus aufzubauen, begann meine
grundlegende Änderung–in jeder Hinsicht. Das schloss mein Denken ein
und meine Sicht der Wissenschaft und der Geschichte. Ich würde nicht sagen,
dass die Wissenschaft mich zum Herrn führte (was die Erfahrung von manchen
ist). Eher würde ich sagen, dass Jesus meine Augen für seine Schöpfung
öffnete–ich war blind, und allmählich konnte ich sehen. Das klingt
einfach, aber es war ein langsamer und schmerzlicher Prozess. Ich sah nur „wie
durch einen Spiegel ein dunkles Bild“ (1. Korinther 13,12). Aber jetzt sehe ich so viel mehr als
vorher!
Auf persönlicher Ebene war es für mich eine Zeit geistiger Erweckung,
aber beruflich hielt ich mich bedeckt. Ich konnte meinen Glauben noch nicht in einem
akademischen Milieu verteidigen. So fühlte ich die Notwendigkeit, befristeten
Abschied von der Hochschule und der Instituts-Wissenschaft zu nehmen wegen der Spannung,
die ich in dieser Hinsicht empfand, und wegen des enormen Feindseligkeits-Potentials,
das mich meine akademischen Kollegen verspüren ließen.
Ich denke, das akademische Umfeld steht schon dem Gedanken an einen lebendigen und
aktiven Gott sehr feindselig gegenüber, was es für aufrichtige Christen
fast unmöglich macht, sich frei oder willkommen zu fühlen. Ich brauchte
einige Distanz von der akademischen Welt, um einen Halt zu finden in meinem eigenen
Glauben und zu wissen, warum ich ihn habe. Ich fühle, dass ich jetzt bis zu
dem Punkt gewachsen bin, wo ich wieder in die akademische Welt eintreten kann (sofern
man mich nicht vertreibt), ohne dass mein grundlegender christlicher Glaube gefährdet
wird.“
Ist die Evolution wichtig für die Wissenschaft?
Ich fragte Dr. Sanford, ob die Evolutionstheorie notwendig sei, um biologische Forschung
zu betreiben.
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Fast alle der ersten transgenen Pflanzen wurden mit der Gen-Kanone umgewandelt–besonders
Mais und Sojabohnen.
„Die Instituts-Wissenschaft hat systematisch jeden Aspekt des menschlichen
Denkens ‚evolutioniert.’ Im Gegensatz zu der populären Ansicht
ist das nicht so, weil die Evolution wesentlich ist für alles menschliche Verstehen,
sondern es hat sich eher durch einen ursprünglich politischen und ideologischen
Prozess entwickelt. Folglich erscheint also im gegenwärtigen intellektuellen
Klima eine Ablehnung der Evolutionstheorie wie eine Ablehnung der Wissenschaft selbst.
Das stellt alles auf den Kopf.
Eine axiomatische Behauptung, die oft von Biologen wiederholt wird, ist: ‚Nichts
macht Sinn in der Biologie, außer im Licht der Evolution.’ Jedoch könnte
nichts von der Wahrheit weiter entfernt sein als diese Aussage! Ich glaube, dass
abseits jeder Ideologie die Wahrheit genau das Gegenteil ist: ‚Nichts macht
Sinn in der Biologie außer im Licht vom Design.’
Wir können eigentlich nicht erklären, wie ein biologisches System evolviert
sein könnte, aber wir können alle sehen, dass geradezu alles, was wir
betrachten, ein besonderes zugrunde liegendes Design hat.
Ich habe von keiner operationalen Wissenschaft (Computer-Wissenschaft, Verkehrswesen,
Medizin, Landwirtschaft, Ingenieur-Wissenschaften, etc.) Kenntnis, die von der Evolutionstheorie
profitiert hätte. Aber nachträglich wird echten Fortschritten ein evolutionärer
Spin gegeben. Das reflektiert die überall vorhandene Politisierung der Wissenschaft.“
Die darwinistische Evolution ist unmöglich
Dr. Sanford erklärte, wie Mutationen, die angeblich neue genetische Information
liefern sollen, um die Evolution möglich zu machen, nicht wirksam werden können:
„Mutationen sind Textverarbeitungsfehler auf dem materiellen Informationsträger
(instruction manual)
der Zelle. Mutationen zerstören systematisch genetische Information–gerade
als Textverarbeitungsfehler zerstören sie die geschriebene Information. Es
gibt auch einige seltene vorteilhafte Mutationen (ebenso wie es seltene vorteilhafte
Rechtschreibfehler gibt),1
aber die schlechten übertreffen sie–vielleicht im Verhältnis von
einer Million zu eins. So ist die Wirkung der Mutationen überwiegend schädlich,
auch unter Berücksichtigung der vorteilhaften Mutationen. Je mehr Mutationen,
desto weniger Information. Das ist grundlegend für den Mutationsablauf.“
Kann die natürliche Selektion helfen?
Dr. Sanford: Die Selektion hilft tatsächlich. Die Selektion beseitigt die schlimmsten
Mutationen. Das verlangsamt die mutationelle Degeneration.
Nebenbei treten sehr selten vorteilhafte Mutationen auf, die genügend Wirkung
haben, um selektiert zu werden–die sich aus einer anpassungsfähigen Abweichung
ergeben oder aus einer Art von Feinabstimmung. Das hilft auch, die Degeneration
zu verlangsamen. Aber die Selektion eliminiert nur einen sehr kleinen Teil der schlechten
Mutationen. Die allermeisten der schlechten Mutationen sammeln sich unerbittlich
an, da sie zu unbedeutend sind, zu gering in ihrem Einfluss, um eine bedeutende
Nachwirkung zu zeigen. Auf der anderen Seite sind fast alle vorteilhaften Mutationen
(soweit sie denn auftreten) immun gegen den Selektionsprozess–weil sie immer
nur eine ganz winzige Anhebung der biologischen Funktionalität verursachen.
So verschwinden die meisten der guten Mutationen aus der Population und sind verloren–sogar
bei starker Selektion. Und nun erhebt sich die Frage–da die meisten informationstragenden
Nukleotide (DNA-Buchstaben) nur einen winzigen kleinen Beitrag zum Genom bilden–wie
gelangten sie hierher und wie konnten sie dort bleiben über sehr lange Zeiten?
Die Selektion verlangsamt die mutationelle Degeneration, aber sie fängt nicht
einmal damit an, sie wirklich aufzuhalten. So läuft selbst bei intensiver Selektion
die Evolution auf dem falschen Weg–dem Aussterben zu!“
Dr. Sanford hat ein Buch geschrieben: Genetic Entropy and the Mystery
of the Genome [Genetische Entropie und das Geheimnis des Genoms]
Die Selektion verlangsamt die mutationelle Degeneration, aber sie fängt nicht
einmal damit an, sie wirklich aufzuhalten. So läuft selbst bei intensiver Selektion
die Evolution auf dem falschen Weg–dem Aussterben zu!—Pflanzengenetiker
Dr. John Sanford
„Mein neuestes Buch entstand nach vielen Jahren intensiver Studien. Das schloss
auch eine vollständig neue Bewertung von allem ein, was ich bisher über
die Evolutionstheorie und die Genetik wusste. Es betrachtet systematisch die Probleme,
die der klassischen neo-darwinistischen Theorie zugrunde liegen. Das Buch zeigt,
dass die darwinistische Theorie auf jeder Ebene scheitert.
Sie scheitert: 1) weil Mutationen schneller auftreten, als die Selektion sie eliminieren
kann; 2) weil die Mutationen ganz überwiegend zu unbedeutend sind, um selektierbar
zu sein; 3) weil das ‚biologische Rauschen’ und das ‚Überleben
der Glücklichsten’ der Selektion überlegen sind; 4) weil schlechte
Mutationen auf materieller Ebene mit guten Mutationen verbunden sind2, so dass sie bei der Vererbung nicht getrennt werden
können (Beseitigen der schlechten und Behalten der guten). Aus diesen Betrachtungen
ergibt sich, dass offensichtlich alle höheren Genome degenerieren müssen.
Das ist genau das, was wir im Licht der Bibel erwarten würden–mit dem
Sündenfall–und es ist übereinstimmend mit der abnehmenden Lebenserwartung
nach der Sintflut, von der die Bibel berichtet.
Die genetische Entropie (alle Genome degenerieren) liefert einen kraftvollen Hinweis,
dass das Leben und die Menschheit vor nicht allzu langer Zeit entstanden sein müssen.
Die genetische Entropie ist wahrscheinlich auch der wesentliche dem Aussterbeprozess
zugrundeliegende Mechanismus. Das Aussterben in der Vergangenheit und in der Gegenwart
kann am besten durch Anhäufung von Mutationen verstanden werden und nicht im
Sinne von Veränderungen der Umwelt. Alles das steht in Übereinstimmung
mit einem übernatürlichen Anfang, einer jungen Erde und einer zugrunde
gehenden Erde–die ‚veralten wird wie ein Gewand’ (Hebräer 1,11 Nur der Kontakt mit dem Schöpfer kann
alle Dinge neu machen.
Alle Probleme mit der Evolutionstheorie, die beschrieben sind in Genetic Entropy
and the Mystery of the Genome [Genetische Entropie und das Geheimnis des
Genoms], wurden jetzt gründlich durch numerische Simulation geprüft. Wir
untersuchten dies mit ‚Mendels Accountant’ [Mendels Kalkulator], einem
hochmodernen analytischen Werkzeug für genetische Systeme. Fünf Wissenschaftler–John
Baumgardner, Wes Brewer, Paul Gibson, Walter REMine und ich–entwickelten dieses
Instrument. Wir berichteten über die neuen Ergebnisse in zwei’säkularen
Publikationen und sie werden bald in einem zweiten Buch Genetic Entropy and Mendel’s
Accountant [Genetische Entropie und Mendels Kalkulator] diskutiert werden“.
Dr. Sanford sieht auch großartige Möglichkeiten für Schöpfungsforscher:
„Wir brauchen dringend mehr Schöpfungsforscher. Die Felder sind reif
zur Ernte (Johannes 4), aber der Arbeiter sind wenige. Obgleich es
Tausende Wissenschaftler und Ingenieure gibt, die an die Schöpfung glauben,
gibt es wenig Forschung, die Auswirkungen auf das Schöpfungsthema hat. Etablierte
Finanzierungsmodelle, ideologische Voraussetzungen und ideologische Filter garantieren,
dass alle ursprungsbezogene Forschung weiterhin die darwinistische Trommel schlagen
wird. Aufgeweckte und mit unabhängigem Geist ausgestattete Wissenschaftler
werden dringend gebraucht, um gegen den Strom zu schwimmen, um kritisch alle darwinistischen
Annahmen zu prüfen und um unbearbeitete Daten auszuwerten. So wie ich gefunden
habe, dass das ‚Erste Axiom’ der Evolution (Mutation plus Selektion
schufen alle höheren Lebensfunktionen) nachweisbar falsch ist, so gibt es noch
viele andere heilige Kühe, die darauf warten, entthront zu werden.
Ich glaube, dass der Herr fragt: ‚Wen soll ich senden?’“
Ähnliche Quellen
Quellenangaben und Anmerkungen
- Sogar durch die seltenen vorteilhaften Mutationen geht Information
verloren. Siehe viele Beispiele in: Mutations Q&A
<creation ontheweb.com/mutation> Zurück zum Text.
- Dicht beieinander auf materieller Ebene auf demselben Chromosom,
so dass die Meiose sie selten trennt. Zurück zum Text.
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