Polystrate Fossilien: Hinweise auf eine junge Erde
von Tas Walker
Versteinerte Baumstümpfe, die durch viele geologische Schichten hindurchgehen,
werden häufig gefunden-daher der Name polystrate Fossilien (poly= viel; stratum
= Schicht).
Es ist nicht möglich, dass polystrate Fossilien langsam über viele tausend
oder hunderttausend Jahre eingelagert wurden, weil der obere Teil von jedem Baum
abgefault wäre, bevor irgendeine Ablagerung ihn geschützt hätte.
Polystrate Fossilien weisen also auf eine schnelle Sedimentation hin und sind ein
Hinweis auf die Realität einer globalen Flut, von der in der Bibel berichtet
wird.
Derek Ager, emeritierter Professor für Geologie an dem Universitäts-College
von Swansea, der ausgebildet wurde in der Lehre des Uniformitarismus nach Lyell1 , beschreibt und illustriert
in seinem Buch einige polystrate Baumstümpfe: „Angenommen, die gesamte
Mächtigkeit der britischen Kohle-Lager beträgt etwa 1000 m und ist in
etwa 10 Millionen Jahren entstanden mit einer konstanten Ablagerungsrate, dann hätte
es 100 000 Jahre gedauert, um einen 10 m hohen Baum einzulagern; das ist lächerlich.
Oben: eine Illustration von Ager – ein alter Druck zeigt versteinerte Bäume, die
aufrecht stehen, so wie sie gewachsen sind, in Nant Llech, South Wales, UK. Die
Bäume werden jetzt draußen vor dem Museum aufbewahrt.
Anders gesagt: Wenn ein 10 m hoher Baum in 10 Jahren eingelagert worden wäre,
würde das bedeuten, dass Kohle-Lager mit einer Mächtigkeit von 1000 km
in einer Million Jahre oder mit einer Mächtigkeit von 10 000 km in 10 Millionen
Jahren entstanden wären. Das ist genau so lächerlich und wir können
uns nicht der Folgerung entziehen, dass die Ablagerung zu manchen Zeiten wirklich
sehr schnell erfolgt sein muss, dass es dann aber zu anderen Zeiten große
Unterbrechungen bei der Sedimentation gegeben haben muss, obgleich man den Eindruck
von gleichmäßiger und kontinuierlicher Ablagerung hat“
2 [Hervorhebung eingefügt].
Derek Ager glaubte nicht der Bibel und er hielt auch gar nichts von den Schöpfungswissenschaftlern
und doch konnte er trotz seiner Ausbildung sehen, dass die geologischen Indizien
eine schnelle Sedimentation und Einlagerung anzeigen.
Und obgleich die Sedimente aussehen, als seien sie gleichmäßig und kontinuierlich
abgelagert worden, vermutete er, dass es lange Unterbrechungen bei der Ablagerung
gegeben haben musste. Warum? Um trotz der Hinweise die Ansicht zu stützen,
dass die Erde Millionen Jahre alt ist.
Polystrate Fossilien erbringen den direkten Hinweis, dass sich die Gesteine schnell
bildeten, wie man es bei einer jungen Schöpfung erwartet, von der uns die Bibel
berichtet.
Quellenangaben und Anmerkungen
- Charles Lyell behauptete, dass die geologischen Ereignisse
durch langsame, gleichmäßige Vorgänge in einem Äonen dauernden
Zeitraum erklärt werden können. Katastrophische Ereignisse werden nicht
erlaubt. Zurück zum Text..
- Ager, D.V., The New Catastrophism, Cambridge University
Press, S. 49, 1993 Zurück zum Text..
- Ref. 2, Fig. 4.5, S. 48 (6 Abbildungen in der Originalarbeit)
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