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Anthropogene globale Erwärmung

Ein biblischer und wissenschaftlicher Ansatz zum Klimawandel

von
übersetzt von Team schöpfung.info

Inhaltsverzeichnis

  1. Die wahre Geschichte der Welt aus Sicht der Bibel
  2. Ist der Klimawandel nur eine Frage der Wissenschaft?

  3. Die Wissenschaft

  4. Andere Faktoren, die einemchristlichen Ansatz als Leitfaden dienen sollten

Veröffentlicht: 19. November 2020 (GMT+10)
green-forest

Viele Christen bitten Creation Ministeries International (CMI) um einen Kommentar zur globalen Erwärmung („Klimawandel“), die angeblich durch vom Menschen erzeugtes Kohlendioxid (CO2) verursacht wird. Dies geschieht insbesondere bei Veranstaltungen, bei denen wir „Fragen und Antworten“ haben. Es ist sicherlich ein „heißes Thema“, und viele sind wegen der widersprüchlichen Botschaften verwirrt.

Bis jetzt hat CMI das Thema weitgehend vermieden. Zum einen betrachten wir es nicht als eine Kernfrage der Schöpfungs- und Heilsfrage. Zum anderen werden einige Leute bei diesem Thema ziemlich emotional, so dass es riskant sein könnte, sich dazu zu äußern. Ganz gleich, welche Ansicht wir vertreten, einige unserer Freunde werden anderer Meinung sein (und wir verstehen das). Wir versuchen immer, unsere Positionen an einer stimmigen christlichen Weltanschauung auszurichten, die auf Gottes Wort beruht, aber wir wollen die Menschen nicht mit Randfragen befremden.

Das Thema ist auch in wissenschaftlicher Hinsicht sehr komplex, wie ich beim Eintauchen in die Literatur festgestellt habe, und viele Kollegen innerhalb und außerhalb von CMI haben den folgenden Text kritisch geprüft und dazu beigetragen.1 Daher ist dieses Dokument eine gemeinsame Anstrengung. Es ist auf über 14.000 Wörter angewachsen, und es enthält einige anspruchsvolle Konzepte, die für nicht wissenschaftlich ausgebildete Leser recht komplex erscheinen mögen (ich habe mein Bestes getan, um die Dinge einfach zu erklären, und am Ende gibt es eine Zusammenfassung).

Die Angelegenheit ist zweifellos zu einer wichtigen Frage der Weltanschauung geworden, und deshalb haben wir beschlossen, dass wir einige Orientierungshilfen geben sollten. Schließlich verfügen wir über beträchtliche Erfahrung in Fragen der christlichen Weltanschauung sowie umfangreiches Fachwissen in den Wissenschaften, die sich auf das Klima und die Klimageschichte beziehen.

Unsere christliche (biblische) Weltanschauung zwingt uns, den Gott der Schöpfung zu verehren. Hier sind einige der relevanten Prinzipien:

Als Christen bekräftigen wir, dass wir die Verantwortung haben, für die Umwelt zu sorgen (Haushalterschaft für Gottes Schöpfung). Das ist eine Selbstverständlichkeit.5 Wir sind auch dazu angehalten, an die Armen und das allgemeine Wohl unserer Mitmenschen zu denken.

In den frühen Tagen der „globalen Erwärmung“ waren viele Wissenschaftler von CMI geneigt, der Meinung zuzustimmen, dass CO2 aus menschlichen Aktivitäten eine signifikante Erwärmung der Erde verursachen könnte (daher: anthropogene globale Erwärmung = AGE). Daher wäre es eine gute Sache, Schritte zu unternehmen, um unseren CO2-Beitrag zu reduzieren. Wir haben uns jedoch zunehmend mit dem Klima-Alarmismus befasst, der anscheinend mehr von einer antichristlichen Weltsicht als von wissenschaftlichen Erkenntnissen angetrieben wird. Im Folgenden teilen wir mit, was unser Denken von der Bibel und von der Wissenschaft her geprägt hat.

1. Die wahre Geschichte der Welt aus Sicht der Bibel

Wir stehen zur biblischen Zeitskala und zur Realität der Sintflut. Diese bieten einen Rahmen, um über die Geschichte des Klimas im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte nachzudenken.

  1. Nach der Bibel (1. Mose 1,27-29) wurde den Menschen befohlen, die Erde zu füllen. Also schuf Gott die Erde, um ertragreich zu sein, um die Menschheit zu ernähren und um voller Menschen zu sein. Natürlich geschah der Sündenfall, als Adam sündigte und damit die Verderbnis der Schöpfung verursachte (1. Mose 3, Römer 8), und es wäre dann zeitweise schwierig gewesen, genügend Nahrung zum Überleben zu bekommen. Leider sind nicht wenige Umweltschützer menschenfeindlich (menschenverachtend)6 und haben kein Interesse an den Bedürfnissen der Menschheit, sondern hoffen eher auf unseren Untergang. Natürlich gehen sie selten mit gutem Beispiel voran. Diese Misanthropie kommt in mehreren Dokumentationen des englischen Natur-Fernsehmoderators David Attenborough7 zum Ausdruck, der uns beispielsweise als „Plage auf der Erde“ bezeichnet.8
  2. In der biblischen Sichtweise wurden die Menschen ursprünglich geschaffen, um für die Erde (Kapitel 1 und 2 der Schöpfungsgeschichte) und alles, was sich auf ihr befindet, zu sorgen und über sie zu herrschen. Dies wird als Herrschaftsmandat bezeichnet.9 In der modernen säkularen Sichtweise, die auf dem Narrativ der Langzeit-Evolution beruht, sind die Menschen Nachzügler. Einige sind dann der Ansicht, dass die Umwelt Hunderte von Millionen von Jahren vor der Ankunft des Menschen perfekt funktioniert hat. Daher meinen sie, dass die Umwelt viel besser funktionieren wird, wenn der Menschen seine Finger aus dem Spiel lässt. Das hat man auch Tatsächlich ist das in vielen Teilen der Welt getan. In Australien war das ein wichtiger Grund für die Schwere der Buschbrände im Jahr 2019, da in der kühlen Jahreszeit der Brennstoffvorrat [Vegetation, Anm. d. Übers.] nicht dezimiert wurde und die Instandhaltung von Brandschneisen vernachlässigt wurde.10 Es hat auch zur Wüstenbildung in den Nationalparks in Afrika geführt, wo weidende Rinderherden, die zuvor Jahrhunderte lang von Menschen gehütet wurden, nicht mehr erlaubt waren.11
  3. Die Sintflut zur Zeit Noahs vor etwa 4.500 Jahren stellt einen Mechanismus für eine Eiszeit bereit, die auf die Sintflut folgte und auf der Nordhalbkugel nach etwa 500 Jahren ihren Höhepunkt erreichte, bevor sie dann etwa 200 Jahre lang sehr schnell wieder abnahm.12 Weil die Säkularisten die Sintflut „absichtlich übersehen“ (2. Petrus 3,5), verfügen sie über keinen brauchbaren Mechanismus, um eine Eiszeit zu erklären. Leichte Schwankungen in der Erdumlaufbahn über lange Zeiträume hinweg (der sogenannte Milankovitch-Mechanismus13) sollen sehr geringe Unterschiede in der Menge des Sonnenlichts erzeugen, das die Erde (oder Teile der Erde) erreicht. Diese Unterschiede können jedoch nicht die erforderlichen massiven Veränderungen in der Umwelt bewirken. Daher ist in ihre Modelle Instabilität eingebaut. Dies ist der Grund, warum CO2 für sie so wichtig ist. Wenn eine kleine Veränderung des Sonnenlichts die Umwelt radikal verändern kann, sollte eine kleine Veränderung eines Treibhausgases dasselbe bewirken können.
  4. Fast die gesamte heutige Kohle ist aus der Vegetation entstanden, die während der Sintflut begraben wurde. Die Menge der Vegetation lässt vermuten, dass der CO2-Gehalt („Pflanzennahrung“) in der Atmosphäre zwischen der Schöpfung und der Sintflut im Vergleich zu den heutigen Werten sehr hoch gewesen sein muss. Sogar säkulare Geologen sind sich einig, dass der CO2-Gehalt früher (nach Auffassung der evolutionistischen Wissenschaftler v.a. im „Paläozoikum“) viel höher war – in der Tat sogar 15 Mal höher als heute.14 Es gibt keinen Beweis dafür, dass die Erde in dieser Situation durch einen unkontrollierbaren „Treibhauseffekt“ zum Kochen gebracht wurde.
  5. Die viel höheren CO2-Werte würden die Pflanzenproduktivität enorm steigern und auch viel mehr tierische Biomasse ermöglichen. Es gibt Hinweise, wie z.B. die Menge an Kohle und anderen Fossilien, dass die Erde vor der Sintflut überaus produktiv war.
  6. Wir haben eine biblische Grundlage für unsere Zuversicht, dass das Klima als ein weitgehend stabiles System ausgelegt ist. Nach der Sintflut hatte Gott versprochen: „Von nun an soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, solange die Erde besteht! (1. Mose 8,22). Dies lässt vermuten, dass sich die Erde schnell von dem katastrophalen Klimawandel erholen würde, der mit der Sintflut und der darauffolgenden Eiszeit eintrat. Das bedeutet, dass das Klima der Erde weder als chaotisches System angelegt war, chaotisch noch als ein System, das anfällig für extreme Schwankungen ist. Einem insgesamt stabilen Klima sind kleinere natürliche Zyklen auferlegt. In einer solchen Situation könnten wir damit rechnen, dass es in der Vergangenheit Zeiten gegeben hat, in denen die Temperaturen ähnlich hoch waren wie heute. Das ist tatsächlich so. In der römischen Warmzeit (RWZ) im Zeitraum von 1 bis 400 n. Chr. lagen die Temperaturen 2 Grad über den heutigen Temperaturen für diese Region der Erde.15 Die „Mittelalterliche Warmzeit“ (MWZ von 950-1300 n. Chr.), auch als „Mittelalterliche Klimaanomalie“ bekannt, war ebenfalls wärmer als heute.16 Keine dieser beiden Warmzeiten kann etwas mit vom Menschen erzeugtem CO2 zu tun gehabt haben. Die RWZ war eine Blütezeit des Römischen Reiches. Die MWZ war eine sehr produktive Zeit, sowohl für die Ernten als auch für den Fortschritt von Wissenschaft, Logik, Architektur und Kunst. Auf der anderen Seite war die „Kleine Eiszeit“ (1300-1870 n. Chr.) eine bedeutende Kälteperiode. Die kürzeren Anbauzeiten verursachten Hungersnöte, Seuchen und weit verbreitete Armut.
  7. In der Bibel wird an vielen Stellen von Wetterereignissen berichtet, die Gott entweder als Gericht oder als Segen für die Menschen bestimmt hat; das heißt, das Wetter steht unter Gottes Kontrolle.17 Ein bekanntes Beispiel sind Josephs sieben Jahre des Überflusses und sieben Jahre der Hungersnot in Ägypten, aufgeschrieben in 1. Mose 41. Noch ein Beispiel sind Missernten, zu denen der Götzendienst des unter dem mosaischen Gesetz stehenden Israels führte (3. Mose 26; 5. Mose 28).

Ganz grundsätzlich ist die Frage des Klimawandels mit einem tief verwurzelten Weltanschauungskonflikt verbunden. Wie wir bereits gesagt haben, sollten Christen sich um die Ökologie Gedanken machen, und wir haben die Pflicht, uns um die Umwelt zu kümmern. Im Gegensatz dazu steht die gefälschte, antibiblische Historie des Planeten Erde, die auf dem evolutionistischen Langzeitszenario beruht, und letztlich auf dem Naturalismus basiert (dem Glauben, dass die Natur alles ist, was es gibt). Diese falsche Historie führt jedoch hin zu einer radikalen umweltpolitischen Ideologie. Diese hat nun die Debatte um den Klimawandel erfasst.

2. Ist der Klimawandel nur eine Frage der Wissenschaft?

Martyn Iles, Leiter der Australian Christian Lobby, sagt, dass wir uns fragen müssen, welche Weltanschauung die Klimawandel-Agenda vorantreibt – woher kommen diese Leute? Zweifellos ist die Weltanschauung, die die Panikmache antreibt, nicht christlich; sie ist humanistisch und neomarxistisch.18 Es ist eine Babel-Mentalität. Die Menschen scheinen zu glauben, sie könnten wie Gott sein und sogar das Wetter kontrollieren, wie Jesus es tat, als er den Sturm am See Genezareth stillte.

Wenn der Mensch andererseits zu Umweltproblemen beiträgt, sollten wir diese Probleme proaktiv angehen – solange die Kur nicht schlimmer ist als die Krankheit. In der Tat sind viele Umweltprobleme der Vergangenheit in vielen Ländern bereits behoben worden (z.B. der Umgang mit Atommüll, die Reinigung von Autoabgasen, die mutwillige Deponierung von Giftstoffen usw.). Es gibt jedoch noch immer Probleme (z.B. Mikroplastik und Überfischung kritischer Bestände).

Erklärungen der Anführer der Klimawandel-Lobby zeigen, dass die Kernfrage eher politisch-philosophischer Natur ist, als dass es um die Rettung des Planeten geht. Zum Beispiel:

  • Der deutsche Ökonom und IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change = Weltklimarat) Beamte Ottmar Edenhofer (der also die Mainstream-Ansicht verkörpert):

    „Aber man muss klar sagen, dass wir de facto den Reichtum der Welt durch Klimapolitik umverteilen. Offensichtlich werden die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sein. Man muss sich von der Illusion befreien, die internationale Klimapolitik sei Umweltpolitik. Das hat fast nichts mehr mit Umweltpolitik zu tun, mit Problemen wie der Entwaldung oder dem Ozonloch“. (aus dem Jahre 201019)
  • Für eine Ansicht, die nicht zum Mainstream gehört, haben wir den Mitbegründer der Extinction Rebellion (XR), Stuart Basden (2019):

    „Und ich bin hier, um zu sagen, dass es bei XR nicht um das Klima geht. Sie sehen, der Zusammenbruch des Klimas ist ein Symptom eines toxischen Systems, das die Art und Weise infiziert hat, wie wir als Menschen miteinander und mit allem Leben umgehen.“

Er fährt fort, neomarxistische Rhetorik zu verwenden und kritisiert „Heteronormativität“, „Patriarchat“, „weiße Vorherrschaft“ und „Klassenhierarchie“. Er sagt, bei XR gehe es darum, das System zu reparieren, das heißt, die westliche Gesellschaft zu zerstören.20

Darüber hinaus besteht eine Inkonsistenz zwischen der „Tat“ und dem „Wort“ über ein „globales“ Anliegen. Wenn es wirklich darum ginge, den Planeten vor der globalen Erwärmung durch das vom Menschen erzeugte CO2 zu retten, sollten dann nicht die größten CO2-Quellen das Hauptziel der Aktion sein? Warum protestiert dann niemand vor den chinesischen Botschaften, wenn China der größte CO2-Produzent der Welt ist? Australien (zum Beispiel) trägt nur 1,2 % zu den weltweiten Emissionen bei und ist dennoch ein Ziel für Aktivismus. Doch wenn seine Emissionen vollständig verschwinden würden (wobei Australien demnach auf ein vorindustrielles Zeitalter reduziert würde), würde es keinen erkennbaren Unterschied im weltweiten CO2-Niveau machen.

Im Jahr 2018 beispielsweise verfügte China über fast tausend Gigawatt (GW) kohlebefeuerter Stromerzeugung, verglichen mit 261 GW für die USA und nur 36 GW für Australien.21 Darüber hinaus haben weder China noch Indien im Rahmen der Pariser Vereinbarung ein Ziel, ihre gesamten CO2-Emissionen zu reduzieren. Hunderte von neuen Kohlekraftwerken sind in China, Indien und anderen Ländern geplant. Wo bleiben die Proteste gegen die „Zerstörung des Planeten“ durch China und Indien? Der moralische Imperativ sollte sicherlich sein, sich zuerst um die größten Beitragenden zu kümmern.

Jemand könnte einwenden, dass Australiens Pro-Kopf-Emissionen größer sind als die von China und Indien, und dass es daher für Australien (oder ein anderes kleines westliches Land) ein moralisches Muss ist, drastische Maßnahmen zu ergreifen. Aber abgesehen von Tugendprahlerei (engl. „virtue signalling“) ist dies für die Gesundheit des Planeten irrelevant (da der AGW den Planeten zerstören wird). Der Planet kümmert sich nicht um die Pro-Kopf-Emissionen; das einzige, was zählt, sind die Gesamtemissionen.

Und während die USA für ihren Ausstieg aus dem Pariser Abkommen geschmäht wurden, haben sie dank des Rückgriffs auf Erdgas tatsächlich die CO2-Emissionen gesenkt.22 Erdgas ist ein Brennstoff mit geringem CO2-Ausstoß und ermöglicht die sehr effiziente kombinierte Stromerzeugung mittels Gas- und Dampf-Kombikraftwerken. Umgekehrt haben die meisten Länder, die am Pariser Abkommen festhalten, ihre Ziele nicht erreicht.23

Wenn es den Klimaschützern außerdem wirklich darum ginge, den Planeten vor den Auswirkungen des vom Menschen produzierten Kohlendioxids zu retten, warum unterstützen sie dann nicht generell die Kernkraft? Seit seinem ersten Bericht im Jahr 1990 hat der IPCC vorgeschlagen, dass die Kernkraft eine wichtige Rolle bei der Ersetzung der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen spielen soll, aber die Aktivisten scheinen nicht allzu begeistert zu sein. Die Kernenergie liefert heute etwa 10 % der weltweiten Elektrizität aus etwa 440 Reaktoren.24 Und wegen ihrer hohen Energiedichte ist sie auch sehr „grün“ – würde diese Energie aus fossilen Brennstoffen erzeugt, würde sie zwei Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen. Dank der Kernkraft hat Frankreich die sauberste Luft aller Industrieländer und den billigsten Strom in Europa. Es exportiert einen Teil davon in seine Nachbarländer.25

Während viele Menschen echte Umweltbedenken haben, wollen die radikalen, aktivistischen Anführer offenbar die Wirtschaft des Westens untergraben, nicht aber den Planeten retten. Um ihre wahre Agenda voranzubringen, müssen sie jedoch viele Menschen rekrutieren, die radikale Veränderungen zur „Rettung des Planeten“ unterstützen. Dabei verfangen sich viele unschuldige Menschen, insbesondere naive junge Menschen, darunter auch Christen, in einer letztlich sehr destruktiven Agenda.

Die Frucht

Jesus sagte: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Matthäus 7,16). Er sprach von geistlichen/moralischen Früchten (Gerechtigkeit im Ggs. zu Ungerechtigkeit), aber das Prinzip gilt allgemeiner, und es gibt sicherlich eine Ungerechtigkeit bei einer Bewegung, die darauf abzielt, die materiellen Mittel für das menschliche Gedeihen zu zerstören.

Verfehlte Vorhersagen sind eine wichtige Frucht des Klima-Aktivismus und rechtfertigen Skepsis.

  • Jeder, der an die 1970er Jahre zurückdenkt, wird sich daran erinnern, dass wir alle in einer weiteren Eiszeit erfrieren sollten. Natürlich konnten „wir“ nichts dagegen tun, und einige derselben „Experten“, die dort mitliefen, wechselten kurzerhand zur „globalen Erwärmung“; und dann, als dann die Temperaturdaten nicht mit den Modellen übereinstimmten, aus denen man die schrecklichen Szenarien ableitete, wurde daraus der „Klimawandel“. Ebenfalls beliebt waren „saurer Regen“ und das „Ozonloch“.
  • 1989 sagte die UNO: „Ganze Nationen werden bis zum Jahr 2000 ausgelöscht werden, wenn der Anstieg des Meeresspiegels nicht gestoppt wird“. Ist dies geschehen? Nein! Tuvalu, ein Insel-Atoll-Staat im Pazifik, ist ein beliebtes Aushängeschild für diese Behauptung. Allerdings ist die Landfläche von Tuvalu in den letzten 40 Jahren um 3 % gestiegen.26
  • Im Jahr 2007 sagte Dr. Tim Flannery, ein evolutionistischer Säugetierkundler, der die Klimawandel-Kommission der australischen Regierung leitete, voraus, dass selbst der Regen, der fallen würde, nicht ausreichen würde, um die Reservoirs zu füllen. Auf der Grundlage solch düsterer Vorhersagen wurden in drei australischen Bundesstaaten mit großem Aufwand Entsalzungsanlagen gebaut; zwei davon wurden nie genutzt. Seither hat es in Australien große Überschwemmungen gegeben. Solche teuren Fehler erschweren es den Regierungen, in neue Großprojekte zu investieren, wenn ein echter Bedarf besteht.
  • Flannery sagte 2008 auch: „Stellen Sie sich einmal vor, wie Sie in fünf Jahren [2013] in einer Welt leben, in der es kein Eis mehr in der Arktis gibt.“ In ähnlicher Weise sagte Al Gore 2008, dass das Polareis bis zum Sommer 2014 verschwunden sein werde. Sie spiegelten die allgemeine Ansicht der „Mainstream“-Klimawissenschaftler wider (z.B. von James Hansen, Peter Wadhams und anderen, über die in den Medien ausführlich berichtet wurde). Die arktische Meereisfläche, die jedes Jahr im September (Ende des Sommers, bei der kleinsten Ausdehnung des Jahres) gemessen wurde, ging von etwa 7,5 Millionen km2 im Jahr 1980 auf etwa 4 bis 5,5 Millionen km2 von im Zeitraum 2010 bis 2020 (NSIDC/NASA) zurück – was immer noch eine Menge Eis ist; die Vorhersagen, dass es gar kein Eis mehr geben würde, waren völlig realitätsfremd. Bitte beachten Sie, dass Schwankungen in der Menge des arktischen Eises erwartet werden. Neben kurzfristigen Schwankungen könnte es auch langfristige Trends geben. Man kann das nicht unabhängig von der durch die Sintflut verursachten Eiszeit sehen.
  • Es wurde vorhergesagt, dass die Zahl der Eisbären zurückgehen würde und sogar vom Aussterben bedroht wäre, da das arktische Meereis schrumpfen würde. Solche düsteren Vorhersagen wurden von Al Gore, Michael Mann und anderen getätigt, um mit den Emotionen der Öffentlichkeit zu spielen und radikale Maßnahmen gegen den Klimawandel zu unterstützen. Mann veröffentlichte 2018 sogar ein Kinderbuch, in dem er Eisbären benutzte, um die Fantasie von Kindern einzunehmen. Seit 2005 ist die weltweite Eisbärenpopulation aber stabil oder wahrscheinlich sogar gestiegen.27 Trotzdem fragen wir uns, warum ein typischer Evolutionist überhaupt besorgt sein sollte. Wenn Eisbären vom Aussterben bedroht sind, na und? Etwas Anderes wird sich entwickeln, um ihren Platz einzunehmen, oder eben auch nicht, denn es spielt einfach keine Rolle, solange das Leben auf der Erde nichts weitermehr als ein kosmischer Unfall ist. Die Tatsache, dass sie dennoch versuchen, emotionale moralische Argumente vorzubringen, obwohl sie in Wahrheit dafür gar keine Grundlage haben28, zeigt nur, dass es hier mehr um die Manipulation der öffentlichen Meinung als um Wissenschaft geht.

Es gibt viele andere fehlgeschlagene Vorhersagen (Massenaussterben, zunehmende Dürren, verminderte Nahrungsmittelproduktion, zunehmende Häufigkeit und Intensität von Zyklonen/Hurrikanen und Taifunen, zunehmende Anzahl und Intensität von Tornados, abnehmender Schneefall usw.).29 Wenige, wenn überhaupt, basieren auf einer objektiven Wissenschaft.

Es scheint, als würde jedes größere Wetterereignis von Klimaschützern in Beschlag genommen. So bezeichneten sie die Buschfeuer von 2019 in Australien als „beispiellos“ und führten sie auf den Klimawandel zurück. Sie waren aber ganz sicher nicht „beispiellos“, weder was die Zahl der Toten noch was die verbrannte Fläche betrifft. Zum Beispiel kamen in der Brandsaison 1938-39 bei Buschbränden in Victoria und New South Wales über 80 Menschen ums Leben, verglichen mit 34 bei den jüngsten Bränden. Und den 5 Millionen Hektar verbrannter Fläche stehen 117 Millionen Hektar bei den Bränden von 1974-1975 gegenüber.

Die wichtigsten fehlgeschlagenen Prognosen der Klima-Alarmisten sind die Vorhersagen über den globalen Temperaturanstieg aus den Klimamodellen (siehe unter Punkt 3).

3. Die Wissenschaft

Wie wissenschaftlich ist „Klimawissenschaft“?

Bevor wir einige Besonderheiten in Bezug auf die Wissenschaft des Klimawandels erörtern, wollen wir betrachten, wie die Wissenschaft funktioniert und wie sich dies speziell auf die Wissenschaft zum Klimawandel auswirkt.

  1. Ein Grundprinzip der Wissenschaft ist, dass man wiederholbare Experimente durchführen kann.“30 Der Kern der wissenschaftlichen Methode besteht darin, dass Hypothesen durch Experimente überprüft werden können. Wiederholte Messungen einer Wirkung auf eine bestimmte Ursache erlauben es zu berechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Wirkung tatsächlich auf die Ursache zurückgeführt werden kann und nicht nur auf einer zufälligen Variation beruht. Eine Vertrauenswahrscheinlichkeit von 95 % ist normalerweise die niedrigste, die in der Wissenschaft akzeptiert wird (d.h. ein Experiment aus einer Gesamtheit von 1 von 20 Experimenten ergibt ein falsches Ergebnis). In der Klimawissenschaft ist das beobachtete Phänomen, dass die globale Oberflächentemperatur und auch das CO2 in der Atmosphäre zugenommen hat. Die Hypothese ist, dass der Temperaturanstieg durch das CO2 verursacht wird, das durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre freigesetzt wird. Es ist jedoch aufgrund der Größe, Komplexität und Einzigartigkeit des „Systems“ (es gibt nur einen Planeten Erde, und der ist ziemlich kompliziert) nicht möglich, ein wiederholbares Experiment zur Überprüfung dieser Hypothese zu entwerfen. Folglich bleiben uns nur Vermutungen und Vorhersagen. Die Anwendung statistischer Modelle (wie z.B. ARIMA oder Hurst-Kolmogorov) auf die Temperaturdaten der Vergangenheit kann eine Vorhersage für die Zukunft ergeben, aber die Konfidenzgrenzen (95 %) sind so weit gefasst, dass die Vorhersagen fast nutzlos sind. Diese Methode kann uns nicht mit Sicherheit sagen, ob CO2 die Ursache für die Veränderung ist. Daher müssen die Klimamodelle, die eine Temperaturreaktion auf CO2 vorhersagen, deterministisch sein, d.h. sie gehen bereits davon aus, dass die Modell-Eingabeparameter die Temperatur determinieren [bestimmen, Anm. d. Übers.] werden. Daher ist die auf diesen Modellen basierende Behauptung, dass CO2 die globale Erwärmung verursacht, ein Zirkelschluss. Schlimmer noch, dass noch vor gerade einmal einem Jahrzehnt die Klimamodelle Faktoren wie die Bewölkung nicht berücksichtigen konnten. Die Computer werden immer schneller, und die Klimamodelle werden immer ausgefeilter, aber bedeutende Bereiche des Klimas liegen noch immer außerhalb unserer Modellierungsreichweite.
  2. Die Wissenschaft kann nicht beweisen, dass Theorien wahr sind, sondern nur, dass sie falsch sind.31Die Beobachtung eines Ergebnisses, das durch eine Hypothese vorhergesagt wird, beweist nicht, dass die Hypothese wahr ist (dies ist der Trugschluss, dass eine erfüllte Vorhersage der Beweis für eine Hypothese sei32). Dieselben Ergebnisse könnten auch mit einer anderen Hypothese übereinstimmen. Auf der anderen Seite können wir zeigen, dass eine Hypothese falsch ist, indem wir Beweise finden, die ihr widersprechen. Biblische Kreationisten werden mit dieser Wahrheit vertraut sein, da die Indizien, die die Evolution beweisen sollen (z.B. Mutationen33, natürliche Auslese34, Speziation35), vollkommen mit dem Schöpfungsmodell übereinstimmen. Während also die Existenz von Beobachtungen, die mit theoretischen Vorhersagen übereinstimmen, für das Überleben jeder Theorie notwendig ist, sind Daten, die mit diesen Vorhersagen unvereinbar sind, wichtiger. Solche Daten sagen uns, dass die Hypothese falsch ist. Wenn es trotz unzähliger wiederholter Experimente zur Überprüfung der Hypothese keine gegenteiligen Daten gibt, wie dies beispielsweise beim ersten und zweiten Hauptsatz der Thermodynamik der Fall ist, ist die Theorie höchstwahrscheinlich gültig. Wenn die Klimamodelle, die zur Vorhersage der künftigen Temperatur auf der Grundlage der Kohlendioxidwerte verwendet werden, diese Temperaturen nicht vorhersagen können, müssen die Modelle verworfen oder modifiziert werden.
  3. Korrelation bedeutet nicht Kausalzusammenhang: Dass die Temperatur mit der CO2-Konzentration gestiegen ist, bedeutet nicht, dass das eine das andere verursacht hat. Zum Beispiel sind zwischen Juni und Dezember 2008 sowohl die Temperatur in Calgary (Alberta, Kanada) als auch der Toronto Stock Exchange Index dramatisch gesunken. Das eine verursachte jedoch nicht das andere. Daher bedeutet die Beobachtung, dass sowohl die atmosphärische Temperatur als auch die CO2-Konzentration steigen, nicht zwangsläufig, dass das eine das andere verursacht – es gibt drei Möglichkeiten: das eine verursacht tatsächlich das andere, beide werden durch etwas Drittes verursacht, oder sie sind beide völlig unabhängig voneinander.
  4. Die Wissenschaft ist oft von einem „herrschenden Paradigma“ geprägt: Ein Paradigma ist dabei ein Denkrahmen, der standardmäßig für die Interpretation von Daten verwendet wird. Es wird einfach als wahr angenommen. Manchmal wird dies explizit gemacht, wenn die Wissenschaftler einfach keine bessere Idee haben, und damit weitermachen, wohl wissend, dass ihre Idee falsch sein könnte. In andere Fällen ist das herrschende Paradigma unterschwellig vorhanden oder wird von bestimmten Teilnehmern am Spiel geheim gehalten. In den letzteren Fällen werden Daten, die mit dem Paradigma unvereinbar sind, dem Forscher einfach als „Fehler“ angelastet, oder sie werden zurückgewiesen mit dem Hinweis, der Forscher habe nicht ausreichende Referenzen, inakzeptable politische Neigungen, bestimmte religiöse Überzeugungen oder er stütze sich auf als unangemessen erachtete Finanzierungsquellen. Und wenn keines dieser Kriterien zutrifft, werden die Fehler innerhalb der herrschenden Paradigmen durch die Einführung zusätzlicher Hypothesen wieder wettgemacht. Das ptolemäische geostationäre Modell des Sonnensystems ist ein bekanntes (falsches) Paradigma, das die Interpretation astronomischer Beobachtungen etwa 1.500 Jahre lang beherrschte. Der Urknall und die biologische Evolution sind zwei moderne herrschende Paradigmen in der Kosmologie bzw. Biologie/Paläontologie. Daher sollte es uns nicht überraschen, dass die Klimawissenschaft von dem herrschenden Paradigma erfasst wurde, dass anthropogenes CO2 einen katastrophalen Klimawandel verursachen wird. Nichts Anderes wird in Betracht gezogen.
  5. Der wissenschaftliche Begutachtungs-Prozess (Peer-Review) garantiert nicht die Wahrheit: Die wissenschaftliche Begutachtung gilt, insbesondere in Verbindung mit der Veröffentlichung in „renommierten“ wissenschaftlichen Fachzeitschriften, als „Goldstandard“ der Wissenschaft. Der Inhalt wissenschaftlicher Arbeiten wird folglich oft als unbestreitbar behandelt. Es gibt zahlreiche Beispiele für das Scheitern dieses Verfahrens. Ein prominenter Vorfall veranlasste einen Akademiker, eine vernichtende Kritik des Begutachtungs-Prozesses zu verfassen, die in The Guardian veröffentlicht wurde:36 „Im schlimmsten Fall ist es [das Begutachtungs-Verfahren] lediglich eine Augenwischerei, die den ungerechtfertigten Anschein von Autorität erweckt, ein oberflächlicher Prozess, der keinen wirklichen Wert verleiht, der Orthodoxie fördert und sowohl offensichtliche analytische Probleme als auch offensichtlichen Betrug völlig übersieht“. Die E-Mails von Climategate (siehe später) zeigten, dass dieses Problem auch die Klimawissenschaft betrifft.

Lassen Sie uns nun einige der wichtigsten Vorhersagen der Klimawissenschaft testen.

Die Rohdaten

Lassen Sie uns zwei Tatsachen erkennen:

  1. Das atmosphärische CO2 ist seit 1860 von etwa 285 ppm (ppm: der millionste Teil; 0,029 %) auf 410 ppm (0,041 %) im Jahr 2020 angestiegen. Die Steigerungsrate beträgt etwa 2 ppm pro Jahr, was einem Anstieg von etwa 50 % über 160 Jahre entspricht.
  2. Der Planet hat sich seit 188037 um etwa 0,8 Grad erwärmt, und die Hälfte dieser Erwärmung fand statt, bevor es zu einer signifikanten Veränderung des CO238 kam (d.h. dieser Teil der Erwärmung konnte nicht auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sein).

Die Debatte dreht sich hauptsächlich um die Rolle des Menschen bei der globalen Erwärmung; trägt das vom Menschen erzeugte CO2 zur Erwärmung bei? Wenn ja, wie viel der Erwärmung ist auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen? Und wird die Erwärmung stark genug sein, um Anlass zur Sorge zu geben? Und werden die vorgeschlagenen Maßnahmen, um dem entgegenzuwirken, mehr Schaden als Nutzen anrichten?

Beachten Sie, dass der menschliche Beitrag zu den CO2-Emissionen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe weniger als 5 % des gesamten globalen Kohlenstoffhaushalts ausmacht. Andere Quellen sind Änderungen der Landnutzung (z.B. Abholzung), Vulkane, die Verwitterung von Gesteinen, die Freisetzung von Kohlendioxid aus den Ozeanen (jede Erwärmung der Ozeane führt dazu, dass CO2 weniger löslich ist und daher in die Atmosphäre freigesetzt wird), der Abbau organischer Überreste (Totholz in Wäldern) usw.39

Treibhausgase (THGs) sind für die Lebensfähigkeit des Planeten Erde besonders wichtig. Ohne sie wäre die Durchschnittstemperatur um ~33 Grad niedriger; mit anderen Worten, wir wären regelrecht erfroren!40 Nahezu der gesamte THG-Effekt ist auf Wasserdampf zurückzuführen, und nur etwa 3,3 Grad werden durch CO2 verursacht. Die Atmosphäre besteht hauptsächlich aus Stickstoff und Sauerstoff, die keinen Treibhauseffekt haben. Viele Diskussionen über den Klimawandel haben die Auswirkungen von Wasserdampf, der dynamisch auf Temperaturänderungen reagieren sollte, ausgeklammert. Da Wasser jedoch einen viel größeren Treibhauseffekt hat, ist der Ausschluss von Wasser aus der Betrachtung unentschuldbar. Andere wichtige Treibhausgase sind Methan, Distickstoffmonoxid und Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), die in der Vergangenheit beliebte Kältemittel waren und mittlerweile nicht mehr verwendet werden.

Die Aufzeichnung der Oberflächentemperatur und der CO2-Anstieg

Ungeachtet der problematischen Natur der Aufzeichnung der Oberflächentemperatur (siehe später: Datenmanipulation (Betrug?)) stellt sich die Frage, ob die Daten damit vereinbar sind, dass das vom Menschen erzeugte CO2 die Ursache für einen Temperaturanstieg ist?

Die Menge des anthropogenen CO2 ist seit 1880 ziemlich konstant gestiegen, die globale Temperatur jedoch nicht; es gab Zeiten der Erwärmung und Abkühlung (siehe Abb. 1).

Folie1
Abbildung 1. Globale Temperatur und vom Menschen erzeugte Kohlendioxidemissionen von 1850-2010.41 Beachten Sie, dass es sich hier um die „offiziellen“ Temperaturaufzeichnungen handelt, die betrügerisch manipuliert wurden, um frühere Temperaturen zu senken und jüngere zu erhöhen (siehe später).

Ein prominentes Mitglied des Klima-Establishments, Dr. Phil Jones, räumte ein, dass die Raten der globalen Erwärmung von 1860-1880, 1910-1940 und 1975-1998 (die roten Linien in Abb. 1) „ähnlich sind und sich statistisch nicht signifikant voneinander unterscheiden“.41 Allerdings sind die Mengen an menschlich erzeugtem CO2 zu diesen Zeiten (grüne Linie in Abb. 1) sehr unterschiedlich. Tatsächlich ist die Anstiegsrate der Temperatur zwischen 1860 und 1880 ähnlich wie in der jüngeren Vergangenheit, und dennoch ist die vom Menschen erzeugte CO2-Menge für den letztgenannten Zeitraum etwa 60-mal grösser. Und es gab auch signifikante Perioden der Abkühlung (1880-1910 und 1940-1950), während die CO2-Emissionen stiegen. Diese Daten zeigen, dass die globale Temperatur nicht konsistent mit der erhöhten Produktion von menschlich erzeugtem CO2 steigt. Beachten Sie, dass die Grafik das vom Menschen erzeugte CO2 zeigt, nicht das gesamte atmosphärische CO2, das seit der vorindustriellen Zeit um weniger als 50 % angestiegen ist. Diese Beobachtungen lassen Zweifel an der Behauptung aufkommen, dass das vom Menschen erzeugte CO2 die Hauptursache für Perioden der globalen Erwärmung seit 1880 ist.

Das Argument des Konsenses

Die Behauptung, dass 97 % der Wissenschaftler darin übereinstimmen, dass das vom Menschen erzeugte CO2 eine katastrophale Erwärmung des Planeten Erde verursachen wird, ist eine gefälschte Nachricht. Selbst wenn sie zuträfe, würde sie nicht beweisen, dass sie richtig ist. Es ist das trügerische „Argument des Konsenses“. Wie Michael Crichton sagte: „Konsens ist das Geschäft der Politik. Wenn es ein Konsens ist, ist es keine Wissenschaft. Wenn es Wissenschaft ist, dann ist es kein Konsens. Punkt.“

Dieses Argument weist starke Parallelen zu einem Hauptargument für die Evolution auf, nämlich dass es, weil die meisten Wissenschaftler es akzeptieren, wahr sein muss, was die Evolution natürlich nicht ist, wie eine wachsende Fülle von Beweisen aus der modernen Wissenschaft zeigt.42

In den USA hat das „Global Warming Petition Project“ die Unterschriften von rund 31.500 allein in den USA ansässigen Wissenschaftlern gesammelt, darunter über 9.000 promovierte Wissenschaftler, die die Behauptung bestreiten, dass CO2 ernsthafte Probleme verursachen wird.43 Dies allein lässt ernsthafte Zweifel an der Zahl 97 % aufkommen.

Als Begründung für „97 %“ wurde eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2013 angeführt, das auf der Grundlage der Zusammenfassungen von fast 12.000 klimawissenschaftlichen Arbeiten, die zwischen 1991 und 2011 veröffentlicht wurden, zu dem Schluss kam, dass 97 % derjenigen, die eine Meinung äußerten, die übereinstimmende Ansicht unterstützten, dass „der Mensch die globale Erwärmung verursacht“.44 Auf dieser Grundlage erklärte der Twitter-Account des ehemaligen Präsidenten Obama: „Siebenundneunzig Prozent der Wissenschaftler sind sich einig: Der Klimawandel ist real, vom Menschen verursacht und gefährlich“. Man beachte, wie die These der Veröffentlichung, dass die Menschen einen gewissen Anteil an der globalen Erwärmung hätten, sich dahingehend verwandelte, dass man behauptete, alle Klimaveränderungen seien menschengemacht und gefährlich. Das ist betrügerisch (eine Aktivistengruppe namens Organising for Action hatte den Tweet gepostet).

Darüber hinaus wurde die Studie von Mitgliedern einer anderen Aktivistengruppe, Skeptical Science, durchgeführt, die die öffentliche Akzeptanz von AGE fördern will. Betrachtet man die Rohdaten, so haben nach eigener Einschätzung der Autoren nur 64 der fast 12.000 Veröffentlichungen tatsächlich behauptet, dass der größte Teil der Erwärmung durch menschliche Aktivitäten verursacht wird. In einer Folgeanalyse derselben Veröffentlichungen stellten andere Forscher fest, dass sogar nur 41 dieser 64 Papiere die Position unterstützten, dass der größte Teil der globalen Erwärmung vom Menschen verursacht wird.45 Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ⅔ der Veröffentlichungen keine Meinung äußerte, macht dies weniger als 1 % der Veröffentlichungen aus, die eine Meinung äußerten. Wie haben die Autoren ihre 97 % erreicht? Sie warfen alle Ansichten, dass die vom Menschen verursachten Treibhausgase zumindest eine gewisse Erwärmung verursachen, in einen Topf. Doch selbst die meisten Skeptiker der Panikmache, darunter viele, die die Petition zur globalen Erwärmung (oben) unterzeichnet haben, stimmen darin überein, dass vom Menschen erzeugtes CO2 eine gewisse Erwärmung verursacht. Dies ist eine triviale Feststellung.

Die Studie ging nicht auf die Frage ein, ob der Klimawandel „gefährlich“ oder eine „Krise“ oder etwas in der Art sei. Solche Behauptungen werden von Politikern und Akteuren/Aktivisten aufgestellt.

Die Zahl von 97 % ist also eine unehrliche Verdrehung der Statistik, und die Rohdaten der Aktivisten selbst zeigen, dass nur sehr wenige Wissenschaftler sogar darin übereinstimmen, dass der größte Teil der Erwärmung auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, geschweige denn, dass sie gefährlich ist.46

Wissenschaftler, die mit dem behaupteten Konsens nicht einverstanden sind

Allein im Jahr 2016 wurden über 500 Aufsätze in anerkannten Wissenschaftszeitschriften veröffentlicht, die den vermeintlichen „Konsens“ über den Klimawandel ernsthaft in Frage stellten.47

Einige hochrangige Wissenschaftler, die den Alarmismus bestreiten, sind:48

  1. Lennart O. Bengtsson, der Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg, Deutschland, war.
  2. John R. Christy, ausgezeichneter Professor für Atmosphärenforschung und Direktor des Zentrums für Erdsystemwissenschaften an der University of Alabama in Huntsville.
  3. Roy Spencer, Universität von Alabama in Huntsville, und NASA. Er und Dr. John Christy erhielten die Medaille für außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen der NASA für ihre Arbeit zur globalen Temperaturüberwachung mit Satelliten.49
  4. Judith A. Curry, die aufgrund der „Verrücktheit“ der Politisierung der Klimawissenschaft im Jahr 2017 vorzeitig von ihrer 15 Jahre dauernden Professur an der School of Earth and Atmospheric Sciences an der Georgia Tech, USA, zurücktrat.
  5. Richard S. Lindzen, emeritierter Professor in der Abteilung für Erd-, Atmosphären- und Planetenwissenschaften am MIT, trug zu den Berichten des IPCC von 1995 und 2001 bei, wurde jedoch skeptisch gegenüber den alarmistischen Klimamodellprojektionen.
  6. Nir J. Schawiv, Professor und Vorsitzender des Racah-Instituts für Physik an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Es gibt viele andere. Im September 2019 erklärte ein globales Netzwerk von 500 prominenten Klimawissenschaftlern und -fachleuten, dass es keinen „klimatischen Notstand“ gibt. Sie luden die UNO ein, mit ihnen Anfang 2020 ein konstruktives hochrangiges Treffen zwischen führenden Wissenschaftlern von Weltrang auf beiden Seiten der Klimadebatte zu organisieren.50

Wenn wir die Verfolgung betrachten, der Andersdenkende ausgesetzt waren (z.B. die oben erwähnte Dr. Judith Curry), sehen wir eine weitere Parallele zur Schöpfungs-/Evolutionsdiskussion. In beiden Fällen wurden Dissidenten sowohl vom darwinistischen als auch vom Klima-Alarmismus-Paradigma degradiert und sogar entlassen.51,52

Das Konsensargument ist kaum mehr als eine Mobbing-Kampagne, die darauf abzielt, Dissens und Debatten zu ersticken, wie es bei der Schöpfungs-/Evolutionsdiskussion der Fall ist.53

Die Vorhersage der zukünftigen Temperatur ist schwierig

Der IPCC der UNO erklärte dies im Jahr 2001: „Das Klimasystem ist ein gekoppeltes nichtlineares chaotisches System, und daher ist die langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich.“54 Dennoch haben sie genau das getan, die zukünftige Temperatur vorherzusagen! Aber weil es so komplex ist, wurden mehr als 100 verschiedene Modelle verwendet – wenn es klar (einfach) oder „geregelt“ wäre, gäbe es ein einziges Modell!

Ein wichtiger Test für jedes wissenschaftliche mathematische Modell ist die Genauigkeit der Vorhersagen. Es ist jetzt klar, dass die Klimamodelle, die vom IPCC der UNO verwendet wurden, um weltweite Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen in den reichen Ländern zu sammeln (d.h. den Transfer von Reichtum, wie oben beschrieben), schwer versagt haben. Fast alle Modelle sagen die Reaktion der globalen Oberflächentemperatur auf den CO2-Anstieg ernsthaft zu hoch voraus – siehe Abbildung 2. Die Tatsache, dass die jüngsten Temperaturmessungen von fast allen Klimamodellen abgewichen sind, ist ein schwerer Schlag für alle Modellierungsbemühungen. Die Modelle sind einfach falsch. Daher sind auch die düsteren Vorhersagen über eine kommende globale Temperaturkrise falsch.

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Abbildung 2. IPCC-Modellvorhersagen im Vergleich zu Satellitentemperaturen (blau, rot und grün). Aus: drroyspencer.com/wp-inhalt/uploads/ICCC13-DC-Spencer-25-Juli-2019-Global-LT-scaled.jpg

Was wir wissen müssen

Wir müssen wissen, wie stark sich die Erde als Reaktion auf einen CO2-Anstieg erwärmen wird. Die „Gleichgewichtsklimaempfindlichkeit“ (Equilibrium Climate Sensitivity, ECS) ist das Ausmaß der Erwärmung, das bei einer Verdoppelung des Niveaus von CO2 erwartet wird. Wenn dieser Wert inakzeptabel hoch ist, dann könnte eine angemessene Reaktion darin bestehen, Schritte zu unternehmen, um die vom Menschen verursachten CO2-Emissionen zu reduzieren. Wenn die ECS akzeptabel klein ist, dann macht es wenig Sinn, Maßnahmen zur Begrenzung der Emissionen zu ergreifen.

Der direkte Treibhauseffekt von CO2 ist allgemein anerkannt, mit einem Anstieg von etwa 1,1 Grad für eine Verdoppelung der atmosphärischen CO2-Konzentration. Einige plädieren sogar für einen noch niedrigeren Wert von 0,8 Grad.

Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um eine lineare Beziehung handelt. Immer mehr CO2 hinzuzufügen hat immer weniger Wirkung, da nur bestimmte Infrarotfrequenzen absorbiert werden und die meisten davon bereits absorbiert sind. Mit anderen Worten, die Klimasensitivität nimmt mit zunehmender CO2-Konzentration ab.55 Wenn die atmosphärische Konzentration auf das unvorstellbar hohe Niveau von 1.000 ppm ansteigen würde, würden die ersten 200 ppm etwa 77 % des Erwärmungseffekts beitragen (unter Verwendung der vom IPCC in Tabelle 6.2 des Berichts von 2001 veröffentlichten Formeln56). Der Anstieg von 300 auf 400 hat nur etwa 6 % beigetragen. Dieser abnehmende Effekt ist unter Wissenschaftlern nicht umstritten, wurde aber in der Zusammenfassung des IPCC, die den politischen Entscheidungsträgern der Regierung vorgelegt wurde, ausgelassen.

Darüber hinaus würde es, selbst wenn man annimmt, dass der gesamte Anstieg von 2 ppm pro Jahr auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, fast 200 Jahre dauern, um den atmosphärischen CO2-Gehalt auf 800 ppm zu verdoppeln!

Warum die Panik? Sie rührt zum Teil von den Klimamodellen des IPCC her, die dem ~1 Grad Erwärmung, der allein durch CO2 erwartet wird, eine positive Rückkopplung oder Verstärkung hinzufügen (ohne Berücksichtigung irgendwelcher Neben- oder Folgewirkungen). Der IPCC AR5 (2013) setzt die ECS daher auf einen Wert zwischen 1,5 und 4,5 Grad fest. Allerdings heißt es in dem Bericht: „Es kann jetzt keine beste Schätzung für die Gleichgewichtsklimaempfindlichkeit gegeben werden, weil es einen Mangel an Übereinstimmung über alle bewerteten Beweislinien und Studien hinweg gibt.“ (S. 16).

Die größten Meinungsverschiedenheiten unter den Klimawissenschaftlern bestehen in der Frage, wie viel positive Rückkopplung sie erwarten; d.h. wird der direkte Erwärmungseffekt von mehr CO2 verstärkt durch mehr Wasserdampf in der Atmosphäre aufgrund der Erwärmung der Ozeane? Dieser zusätzliche Wasserdampf würde mehr von der einfallenden Strahlung einfangen und so die Erwärmung durch CO2 verstärken.

Funktioniert die positive Rückkopplung (Verstärkung), d.h. sind die IPCC-Modelle realistisch?

Dr. David Evans beriet früher das Greenhouse Office der australischen Bundesregierung (jetzt das Ministerium für Klimawandel) von 1999 bis 2005 und teilweise von 2008 bis 2010. Er hat sechs Abschlüsse in Modellierung und angewandter Mathematik, darunter einen Doktortitel der Universität Stanford. Er trat zurück, weil er nicht mehr glaubte, dass vom Menschen erzeugtes CO2 einen schädlichen Temperaturanstieg verursachen würde; er wandelte sich aufgrund der wissenschaftlichen Beweise von einem „Warmmacher“ zu einem Skeptiker. Er hat eine starke wissenschaftliche Argumentation zusammengestellt.57 Er testet die Vorhersagen der Modelle – wie oben erläutert, zeigten Fehlschläge in solchen Vorhersagen, dass die Modelle fehlerhaft sind und abgelehnt werden sollten. Evans argumentiert nicht basierend auf einer evolutionistischen Langzeithistorie, sondern aus aktuellen Messungen heraus, die die Vorhersagen der Modelle testen.

Evans verwendete vier unvoreingenommene Datenquellen: 1) die globalen Lufttemperaturen der NASA-Satelliten; 2) über 3.000 Argo-Bojen, die ständig die Ozeane der Welt patrouillieren und das Temperaturprofil der Ozeane messen; 3) Wetterballons, die seit den 1960er Jahren das Temperaturprofil der Atmosphäre messen; 4) die von Satelliten gemessene ausgehende Strahlung des Planeten.

Zusammenfassung:

  1. Dr. James Hansen, der „Vater der globalen Erwärmung“, stellte 1988 dem US-Kongress Temperaturvorhersagen vor. Sein Modell sagte wesentlich höhere Lufttemperaturen voraus als die späteren Satellitendaten der NASA, die in den nächsten 18 Jahren kaum Veränderungen zeigen, obwohl das CO2 in diesem Zeitraum zunahm. Darüber hinaus übertrafen die Modellvorhersagen selbst dort, wo eine radikale Verringerung der CO2-Emissionen angenommen wurde, ohne einen Anstieg des atmosphärischen CO2 nach dem Jahr 2000, die tatsächlichen Temperaturen, die bei fortgesetzter CO2-Produktion auftraten. Das heißt, das Modell sagte stark überhöhte Temperaturen voraus. Fehler Nummer 1.
  2. Die IPCC-Modelle der UNO, veröffentlicht 1990. Wieder überstiegen im Vergleich zu den satellitengestützten Lufttemperaturen der NASA selbst die niedrigsten vorhergesagten Temperaturen die real gemessenen Werte (siehe Abbildung 2). Fehler Nummer 2.
  3. Temperaturen des Argo Beobachtungsprogramms der Ozeane seit 2003. Aus diesem unverzerrten Datensatz lässt sich fast keine Änderung im globalen Wärmegehalt der Ozeane erkennen. Warum hören wir nur selten von diesen Daten? Die IPCC-Modelle sagen den Wärmegehalt (Temperaturprofil) der Ozeane im Vergleich zu diesen Daten deutlich überhöht voraus (siehe Abbildung 3). Fehler Nummer 3.
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Abbildung 3. Klimamodellvorhersagen der Meerestemperatur im Vergleich zu den Messungen von Argo. Die Einheit der vertikalen Achse ist 1022 Joule (etwa 0,01 Grad).57
  1. Die positive Rückkopplung in den IPCC-Modellen, die den CO2-Effekt verstärkt, ist angeblich weitgehend auf Wasserdampf zurückzuführen. Wenn dies der Fall wäre, müsste es in den Tropen einen atmosphärischen Hot Spot in mittleren Höhen (der mittleren Troposphäre) geben. Sowohl die globalen Ballondaten als auch die Satellitendaten zeigen keinen solchen Hotspot in der Atmosphäre (siehe Abbildung 4), was bedeutet, dass entgegen den Vorhersagen der Modelle die positive Rückkopplung nicht funktioniert. Fehler Nummer 4.
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Abbildung 4. Tropische Temperaturen in der Mitte der Troposphäre aus Ballon- und Satellitenmessungen im Vergleich zu Modellvorhersagen des IPCC.58
  1. Die IPCC-Modelle beinhalten positive Rückkopplungen durch erhöhten Wasserdampf aufgrund der Erwärmung der Ozeane. Dieser zusätzliche Wasserdampf soll mehr von der einfallenden Strahlung einfangen und so die Erwärmung verstärken. Wenn also die Temperatur der Meeresoberfläche steigt, sollte es mehr Wasserdampf und dann weniger von der Erde ausgehende Strahlung geben. Satellitenmessungen zeigen jedoch eine erhöhte ausgehende Strahlung, das Gegenteil der Vorhersagen der IPCC-Modelle. Wie die Klimawissenschaftler Lindzen und Choi sagten: „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Modelle die Klimasensitivität übertreiben“.59 Fehler Nummer 5.

Tabelle 1. Eine Zusammenfassung, wie die Klimamodelle bei jedem Test durchgefallen sind (aus Evans, The skeptics case57)

Test Klimamodelle
Lufttemperaturen von 1988 Überschätzter Anstieg, sogar bei drastischem Einschnitt des anthropogenen CO2
Lufttemperaturen von 1990 Überschätzter Trendanstieg
Ozeantemperaturen von 2003 Stark überschätzter Trendanstieg
Atmosphärischer Hotspot Fehlt (Wasserdampf-Rückkopplung wird nicht verstärkt)
Ausgehende Strahlung Der Realität entgegengesetzt (Wasserdampf-Rückkopplung nicht verstärkend)

Die letzten beiden Punkte (d, e) bedeuten, dass die positiven Rückkopplungen (Verstärkungen), die für alle Modelle des IPCC so entscheidend sind, nicht funktionieren. Das heißt, die maximale Klimasensitivität (ECS) beträgt 1,1 Grad (dies ist, wie Sie sich erinnern, das Ausmaß der Erwärmung, die von einer Verdoppelung des Niveaus an CO2 erwartet wird).

Der letzte Punkt liefert jedoch starke Hinweise auf eine negative Rückkopplung, die die ECS auf weniger als 1,1 Grad reduzieren würde. Diese negative Rückkopplung ist wahrscheinlich auf eine verstärkte Bewölkung mit einem Temperaturanstieg zurückzuführen. Das erleben wir alle – bei bewölktem Wetter ist die Temperatur tagsüber niedriger, weil die Wolken die Sonnenstrahlung zurück in den Weltraum reflektiert. Wolken halten auch wärmere Nachttemperaturen aufrecht. Dies zeigt, dass tagsüber der Reflexionseffekt der Wolken (die Albedo) den Treibhauseffekt bei weitem übersteigt.

Die negative Rückkopplung bedeutet, dass die „Klimasensitivität“, der Effekt der Verdoppelung der atmosphärischen CO2 auf die globale Temperatur, auf etwa 0,5 Grad sinkt. Man kann schwerlich argumentieren, dass dies nicht alles andere als vorteilhaft für den Planeten wäre (siehe auch den späteren Abschnitt: CO2 ist „Pflanzennahrung“).

Dennoch bleiben die Rückkopplungen unsicher. Eine unabhängige, umfassende Studie der Helmut-Schmidt-Universität, Deutschland, ermittelte ein ECS von 0,7 Grad und kam auch zu dem Schluss, dass negative Rückkopplungen positive Rückkopplungen mehr als ausgleichen und dass die Sonne zu 60% zur jüngsten Erwärmung beigetragen hat.60

Mit einem etwas anderen Ansatz fanden andere Forscher den (wahrscheinlichsten) Medianwert von ECS bei 1,5 Grad und damit am unteren Ende der vom IPCC veröffentlichten Spanne.61

Wir sind der Meinung, dass diese Größenordnung von Werten für die ECS kein Grund zur Panik sind. Und der IPCC scheint dem stillschweigend zuzustimmen, denn dessen Ziel (basierend auf den fehlerhaften Modellen) ist es, die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Das Fazit ist, dass wir keine drastischen Maßnahmen ergreifen müssen, um die Erwärmung durch vom Menschen erzeugtes CO2 auf weniger als 1,5 Grad zu begrenzen.

In der Tat blühte das Leben auf der Erde in der Vergangenheit, als es wärmer war (z.B. während der mittelalterlichen Wärmeperiode, als die Temperatur etwa 1 Grad wärmer war als heute, basierend auf mehreren Indizien). Auf der anderen Seite verursachten Zeiten der Abkühlung (wie die Kleine Eiszeit) weit verbreitete Armut.

Es wäre hilfreich, wenn die Klimawissenschaft in diesem Bereich Fortschritte machen könnte, um sicherere Aussagen machen zu können, und es ist eine Schande, dass die Politik sich einmischt und damit den Fortschritt behindert.

Andere Faktoren, die den Klimawandel auf dem Planeten Erde verursachen

Eine im Jahr 2020 veröffentlichte Studie schrieb einen wesentlichen Teil der Erwärmung in der Arktis dem Anstieg der ozonabbauenden Substanzen in der zweiten Hälfte des 20. Jh. Solche Stoffe, wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe oder FCKW, sind starke Treibhausgase. Die Autoren schrieben: „Gase, die zum Abbau der Ozonschicht führen, könnten für bis zur Hälfte der Auswirkungen des zwischen 1955 und 2005 in der Arktis beobachteten Klimawandels verantwortlich sein“.62 Außerdem führt eine Verringerung der Schneefläche oder ihrer jährlichen Dauer dazu, dass das Sonnenlicht weniger ins Weltall zurückreflektiert wird und sich die Antarktis dadurch stärker erwärmt, unabhängig vom globalen Klimawandel insgesamt. Dies wäre ein anhaltender Effekt der früheren Erwärmung durch die FCKW.

Die Sonne ist ganz offensichtlich eine wichtige Triebkraft für das Klima auf der Erde. Sonnenzyklen beeinflussen das Klima über die Erwärmung der Stratosphäre, die kosmische Strahlung und die Wolkendecke, und es gibt zyklische Bewegungen der Position der Erde relativ zur Sonne. Der 11-jährige Sonnenzyklus zeigt sich in einer zyklischen Variation der Erdtemperatur in der Größenordnung von 0,2 Grad,63 aber längerfristige Zyklen sind schwieriger zu untersuchen.

Das „Maunder-Minimum“ war eine längere Periode mit sehr niedrigen Sonnenfleckenzahlen von 1645 bis 1715, während der „Kleinen Eiszeit“, als es sehr kalt war (mit Ernteausfällen). Wir sind vor kurzem in eine außergewöhnlich ruhige Periode der Sonnenaktivität eingetreten. Zum ersten Mal seit den 1600er Jahren hatten wir in den letzten Jahren mehrere Jahre ohne Sonnenflecken. Vielleicht wird der normale 11-Jahres-Zyklus wiedereinsetzen, vielleicht aber auch nicht. Wenn die Sonne die Hauptantriebskraft des Klimas ist, und wenn wir noch nicht vorhersagen können, was sie in einem kurzen Zeitrahmen tun wird, wie können wir dann die Temperaturen für Jahrzehnte und Jahrhunderte vorhersagen?

In den 1990er Jahren begannen der dänische Physiker Henrik Svensmark und Kollegen mit Veröffentlichungen über die Wirkung der kosmischen Strahlung auf die Bildung von Wolken, die sich auf die globale Erwärmung/Abkühlung auswirken würden.64 Sie zeigten, dass ionisierende Strahlung zur Bildung von Nukleationsstellen führt, um die herum sich Wassertröpfchen bilden, die zur Wolkenbildung führen. Die Hypothese ist, dass es weniger Wolkenbildung gibt und sich die Erde erwärmt, wenn der Sonnenwind stark ist und die Erde vor der kosmischen Strahlung geschützt ist. Umgekehrt, wenn der Sonnenwind schwach ist (d.h. wenn die Sonnenfleckenaktivität minimal ist), gelangt mehr kosmische Strahlung in die Erdatmosphäre und es bilden sich mehr Wolken, die den Planeten abkühlen.

Dr. Brian Tinsley, emeritierter Professor an der Universität von Texas, Dallas, schlug ein alternatives Modell vor, bei dem die kosmische Strahlung dafür sorgt, dass die Wolken länger halten und so die Erde abkühlen. Dies scheint ein breiteres Spektrum von Beobachtungen zu erklären als das Modell von Svensmark.65

Diese wichtigen Bereiche der Klimawissenschaft erhalten aufgrund des übermäßigen Fokus auf CO2 als Treiber des Klimawandels tendenziell unzureichende Aufmerksamkeit.

Datenmanipulation (Betrug?)

Die Satellitendaten (Abbildung 2) zeigen eine gewisse globale Erwärmung seit 1980, aber wir brauchen die landgestützten Beobachtungen von der Zeit davor, um festzustellen, ob die jüngsten Temperaturen ungewöhnlich sind.

Dr. Evans (oben) verwendete bei seiner Auswertung der Klimamodelle nur die Satellitendaten, die nicht manipuliert worden waren. Dafür gibt es gute Gründe, denn es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Institutionen wie die CRU der University of East Anglia, die NASA und die NOAA in den USA, die britischen Klimabehörden und das australische Amt für Meteorologie (BOM) die historischen terrestrischen Temperaturaufzeichnungen angepasst haben, um die Theorie von CO2 verursachten globalen Erwärmung zu unterstützen.

Die inzwischen berühmte „Hockeyschläger“-Grafik (Abbildung 5), die von Michael Mann (Penn State University) und Koautoren erstellt wurde, war der Dreh- und Angelpunkt der AGE-Bewegung. Der IPCC verwendete das Diagramm in der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger in ihrem dritten Bewertungsbericht (2001). Es war sehr einflussreich. Die Grafik wurde als betrügerisch entlarvt; sie „löschte“ die mittelalterliche Wärmeperiode aus der Temperaturaufzeichnung heraus, und Schlimmeres.66 Mann verklagte sogar einen Kritiker, verlor und weigerte sich dann, die gerichtlich angeordneten Kosten zu zahlen. Um zu unterstreichen, wie korrupt die Klimawissenschaft geworden ist: anstatt in Ungnade zu fallen, wurde Mann mit dem Tyler-Preis für Umweltleistungen 2019 ausgezeichnet!

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Abbildung 5. Die betrügerische „Hockeyschläger“-Grafik, in der die mittelalterliche Warmzeit und die Kleine Eiszeit ausradiert wurden, vermittelt den falschen Eindruck von tausend Jahren Stabilität vor der radikalen jüngsten Erwärmung.67

Der Betrug von Mann könnte weltweit die Spitze des Eisbergs sein. Andere unangemessene Datenmanipulationen sind erwiesen.

Dr. Jennifer Marohasy68 demonstriert dies für das australische Amt für Meteorologie (BOM). Das BOM hatte zwei Versuche, den historischen Temperaturrekord für Australien, genannt Acorn1 und Acorn2, anzupassen. Die Anpassungen an Acorn1 führten offenbar nicht zu einer ausreichenden Erwärmung, so dass sie die jüngste Erwärmung mit Acorn2 verstärkten! Sie taten dies, indem sie früher aufgezeichnete Temperaturen reduzierten und kürzlich aufgezeichnete Temperaturen erhöhten. Sie behaupteten, dass dies aufgrund von Änderungen in der Ausrüstung und der Lage der Wetterstationen notwendig war und dass sie sich an die weltweit „best practice“ hielten, ohne genau zu sagen, was das bedeutet. Zu den Änderungen bei den Wetterstationen gehören:

en.wikipedia.orgStevenson-screen-exterior
Eine kleine Thermometerhütte („Stevenson-Screen“)
  • Verwendung elektronischer Temperatursensoren, die im Vergleich zu einem herkömmlichen Quecksilberkugel-Thermometer kurze Verzögerungszeiten aufweisen,
  • Verwendung kleiner Kunststoff-Temperatur-Messeinheiten anstelle des früher üblichen Messhäuschens – ein weißer, hölzerner Kasten mit Doppellamellen, der die Temperatursensoren vor direkter oder reflektierter Sonneneinstrahlung schützt, so dass die Schattentemperatur gemessen wird.
  • Die Position der Mess-Station, wie z.B. die Nähe zu Städten, die einen Wärmeinsel-Effekt verursacht.

Automatische Wetterstationen mit elektronischen Sensoren und kleinen Kunststoff-Mess-Stationen werden seit etwa 1980 zunehmend in Wetterdatennetzwerke integriert.

Beachten Sie, dass alle oben genannten Änderungen die jüngsten Temperaturen aufblähen würden. Daher sollten alle Anpassungen, um sie mit früheren Aufzeichnungen vergleichbar zu machen, darauf abzielen, sie zu reduzieren, und nicht darauf, sie zu erhöhen!69 Darüber hinaus gibt es erwiesenermaßen Fälle, in denen hohe Temperaturen aus früheren Aufzeichnungen gelöscht wurden – wie z.B. Australiens heißester Aufnahmetag mit 51,7 0C in Bourke am 3. Januar 1909. Die BOM behauptete, dies sei anormal, da die nächstgelegenen Stationen keine ähnliche Temperatur aufzeichneten. Das nahe gelegene Brewarrina verzeichnete jedoch am selben Tag 50,6 0C. Darüber hinaus ist die zweithöchste jemals aufgezeichnete Temperatur von 51,1 0C, die am 12. Januar 1939 bei White Cliffs gemessen wurde, ebenfalls nicht in den offiziellen digitalisierten Aufzeichnungen enthalten (die späten 30er Jahre waren auch in den USA eine heiße Periode; siehe Abbildung 6).70

Solche Behauptungen wie das „heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“ (usw.), die regelmäßig an die Medien weitergegeben werden, basieren auf diesen „angepassten“ historischen Datensätzen.

Die NOAA und die NASA in den USA haben ähnlich gehandelt. Zwei Diagramme veranschaulichen einige der Datenmanipulationen, die vorgenommen wurden (vgl. Abbildung 6 und Abbildung 7).

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Abbildung 6. Oberflächentemperaturdaten für die USA (kontinentale Vereinigte Staaten), 1880-1998, von Hansen et al., 1999 (Abb. 6).71 Beachten Sie die in violett eingekreisten Temperaturen und vergleichen Sie sie mit den gleichen Temperaturen (bereinigt) in der nächsten Abbildung.
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Abbildung 7. Die Version der NASA (kontinentale Vereinigte Staaten) der Oberflächentemperatur-Aufzeichnungen ab 2020. Die violetten Kreise sind die gleichen Temperaturen wie in der vorherigen Abbildung, nach „Anpassung“.72

Die Spitze in den 1930er Jahren (eingekreist) wurde nach unten korrigiert, während die Spitze in den späten 1990er Jahren (eingekreist) zusammen mit den anderen Temperaturen nach oben korrigiert wurde, so dass es so aussieht, als seien die Temperaturen in jüngster Zeit ungewöhnlich hoch gewesen, obwohl sie es gar nicht waren. Die NASA/GISS behaupten, dass Veränderungen des Zeitpunkts, zu der die täglichen Höchst- und Tiefsttemperaturen aufgezeichnet wurden (vom Nachmittag bis zum Morgen), und in der Lage der Station diese „Anpassungen“ rechtfertigten. Der lebenslange Umweltschützer Tony Heller hat jedoch gezeigt, dass diese Änderungen nicht gerechtfertigt sind (z.B. werden sie auf Stationen angewandt, bei denen sich die Umstände nicht geändert haben, wie es auch bei der BOM in Australien der Fall ist). Heller schlussfolgerte: „Es gibt überwältigende Beweise für Betrug bei der Handhabung von Klimadaten durch die NOAA und die NASA, und es ist sehr wichtig, dass sie zur Rechenschaft gezogen werden.“73,74

Datenmanipulationen wurden auch bei der britischen Klimaforschungseinheit an der East Anglia University aufgedeckt. Die „Climategate“-Affäre brach kurz vor dem UN-Klimagipfel 2009 aus. Das Durchsickern von Tausenden von E-Mails zwischen Klimawissenschaftlern zeigte, dass sie absichtlich Daten manipuliert und versteckt hatten. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da es die Integrität des HadCRUT75-Datensatzes beeinträchtigt, der die wichtigste langfristige globale Temperaturaufzeichnung ist, die vom IPCC und vielen Forschern verwendet wird (z.B. Abbildung 1). Eine unabhängige Prüfung von HadCRUT4 (2018) ergab in der Tat sehr schwerwiegende Fehler.76 Der Forscher, Dr. John McLean, fasst zusammen:

„… eine gängige, aber fehlerhafte Methode der Datenanpassung erzeugt allein durch die Anpassungen einen falschen Erwärmungstrend. … Letztlich wird argumentiert, dass die fehlerhaften Daten Zweifel an der Glaubwürdigkeit der IPCC-Berichte aufkommen lassen, die sich auf HadCRUT4-Daten (oder frühere Versionen des Datensatzes) stützen. Eine sorgfältige Prüfung dieser Angelegenheiten durch die Regierungen vor zwanzig oder mehr Jahren hätte möglicherweise eine schlecht gerechtfertigte Klima- und Energiepolitik vermieden.“

Meeresspiegel (Gezeitendaten)

Es gibt auch Hinweise auf eine betrügerische Manipulation von Gezeitendaten, um den Anstieg des Meeresspiegels zu beschleunigen. Verglichen mit dem, was die Rohdaten der letzten 100 Jahre gezeigt haben, ist es nicht dramatisch.77

Fort Denison im Hafen von Sydney zeigt vielleicht einen Anstieg des Meeresspiegels um 100 mm in 100 Jahren, aber selbst hier hat es Versuche gegeben, die Daten zu manipulieren, um sie den alarmierenden Erwartungen anzupassen.78

Seit der Sintflut zu Noahs Zeiten hat es massive Veränderungen des Meeresspiegels gegeben. Aus dem Vorhandensein alter Küstenlinien, mariner Fossilien und kleiner fossiler Korallenriffe an Land können wir heute erkennen, dass der Meeresspiegel am Ende der Sintflut etwa 68 m höher lag als heute, weil es noch keine grönländischen und antarktischen Eisschollen gab. Während der folgenden Eiszeit fiel der Meeresspiegel unter den heutigen Meeresspiegel, auf etwa -50 m. Im schöpfungswissenschaftlichen Eiszeitmodell hatten die Eisschollen nur 40 % der Menge an Eis, die von den uniformitarischen Wissenschaftlern geschätzt wird. Diese Wissenschaftler behaupten auch, dass der Meeresspiegel auf etwa -120 m im Gletschermaximum gesunken sei.79 Somit gab es im schöpfungswissenschaftlichen Modell seit dem Ende der Eiszeit einen Anstieg des Meeresspiegels um etwa 50 m.

Satellitenmessungen zufolge steigt der Meeresspiegel jetzt um etwa 3,3 mm/Jahr (33 cm in 100 Jahren). Dies setzt voraus, dass die Daten genau sind (die Kalibrierung der Satelliten wurde kritisiert; sie ist recht komplex und wird von vielen Faktoren beeinflusst).80

Der globale Meeresspiegel kann nicht lokal gemessen werden. Änderungen des Meeresspiegels sind entweder isostatisch (das Land bewegt sich relativ zur Meeresoberfläche) oder eustatisch (globale Änderung des Meeresspiegels selbst). Ein großer Teil Nordeuropas steigt aufgrund des nachwirkenden Effekts nach der Eiszeit an. Die Eismasse drückte die kontinentale Kruste buchstäblich nach unten. Jetzt, da das Eis geschmolzen ist, steigt das Land immer noch an.81 Der Süden Großbritanniens (der durch Eismassen auf der nördlichen Hälfte der Hauptinsel angehoben wurde) sinkt aus dem gleichen Grund. In vielen anderen Gebieten ist das Land aufgrund von vulkanischer oder tektonischer Aktivität gestiegen oder gefallen. Es gibt auch Veränderungen der Ufer- und Strandmerkmale, die die Gezeitenbewegungen beeinflussen. Daher kann man nicht auf den lokalen Meeresspiegel schauen und annehmen, dass irgendwelche Veränderungen auf globaler Ebene wahr sind. Wenn die Gletscher an Land schmelzen, wird der Meeresspiegel zweifellos global ansteigen. Es gibt jedoch kaum Anzeichen für einen beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels. Lobbyisten der globalen Erwärmung versuchen, ihre Behauptung zu untermauern, dass menschliche Aktivitäten eine ungewöhnliche und gefährliche globale Erwärmung verursachen.

Abgesehen von der thermischen Ausdehnung ist es nur das Abschmelzen der Gletscher an Land, das langfristig einen Anstieg des Meeresspiegels verursacht. Würde also nur das arktische Meereis vollständig abschmelzen (und damit einen eisfreien Nordpol bilden), würde es dadurch nicht zu einem Anstieg des Meeresspiegels kommen.82 Eine Studie über die Eisvolumina Grönlands und der Antarktis unter Verwendung der satellitengestützten lasergemessenen Höhendaten der NASA (ICESat- und ICESat-2-Satelliten) verglich 2003 mit 2019.83 Der Eisverlust in diesem Zeitraum entsprach einem Meeresspiegelanstieg von 14 mm in den 16 Jahren.

Eine separate Studie, die nur die Antarktis untersuchte, ergab, dass der Eisverlust von 1979-2017 (38 Jahre) einem Anstieg des Meeresspiegels um 14±2 mm entspricht.84 Würde das gesamte antarktische Eis schmelzen, würde dies zu einem Anstieg des Meeresspiegels um etwa 57,2 m führen. Dies wäre natürlich für viele Menschen weltweit katastrophal. Wie lange würde dies jedoch dauern, wenn man die geschätzten Schmelzraten der letzten Periode, also 2009-2017, zugrunde legt?79 82.000 Jahre!

Es kann also argumentiert werden, dass es keinen klimatischen Notstand gibt. Geld für eine technische Lösung gegen Salzwasserintrusion (das Eindringen von Salzwasser in küstennahe Süßwasser-Reservoire; Anm. d. Übers) auszugeben, könnte sinnvoller sein, als zu versuchen, die Eisschmelze durch eine radikale Reduzierung des CO2-Ausstoßes aufzuhalten, wo doch die Erwärmung durch das vom Menschen produzierte CO2 wahrscheinlich ohnehin minimal ist. Das heißt, die Schmelze könnte selbst dann eintreten, wenn die gesamte anthropogene CO2-Produktion morgen gestoppt würde.

Technische Lösungen sind bei einer florierenden Wirtschaft möglich, aber nicht, wenn sie durch schlecht durchdachte Steuern und Ausgaben für „grünen“ Strom gelähmt wird. In der Tat liegt ein großer Teil des Landes Niederlande unter dem Meeresspiegel, und eine technische Lösung wurde erfolgreich angewandt. Niederländische Ingenieure helfen nun Bangladesch und Vietnam in dieser Hinsicht.

Eine Veröffentlichung über den Denman-Gletscher in der Antarktis schien die Notwendigkeit zu unterstreichen, mit technischen Lösungen vorbereitet zu sein. Die Autoren behaupteten, dass im Falle des Abschmelzens dieses einen Gletschers der globale Meeresspiegel um beeindruckende 1,5 Meter ansteigen würde. 85 Laut der begutachteten Veröffentlichung liegt der Gletscherboden weit unter dem Meeresspiegel und ist nur durch einen flachen Unterwasserschelf vor dem Meer geschützt. Der Rand des Gletschers schiebt sich von Jahr zu Jahr vor und zurück, so dass es möglich ist, dass der Ozean unter den Gletscher gelangt und das Abschmelzen beschleunigt. Dies könne unabhängig von der globalen Erwärmung geschehen, sagen sie. Natürlich würde es viele Jahre dauern, bis der Gletscher schmilzt, so dass Zeit für die Anwendung technischer Lösungen bliebe.

Eine kürzliche Neueinschätzung des Eisvolumens aller 215.000 Gletscher außerhalb der Antarktis und Grönlands kam jedoch zu dem Schluss, dass der Meeresspiegel um nur „bis zu 30 cm“ ansteigen würde, wenn sie alle schmelzen würden.86 Dies scheint nicht mit der Behauptung des Denman-Gletschers übereinzustimmen. Tatsächlich haben wir (CMI) berechnet, dass der Beitrag des Denman-Gletschers nicht mehr als etwa 6 mm betragen würde! Beachten Sie, dass ein Großteil des Denman-Gletschers auf dem (geerdeten) Grundgestein sitzt und das Schmelzen dieses Eises unterhalb des Meeresspiegels ~10 % seines Volumens an Meerwasser aufnehmen würde (d.h. einen Teil des Abschmelzens des geerdeten Eises oberhalb des Meeresspiegels ausgleichen würde), da das Volumen des Eises um ~10 % größer ist als das Flüssigwasseräquivalent. Es scheint, dass wir jede Behauptung, die im Namen der Klima-„Wissenschaft“ aufgestellt wird, überprüfen müssen!

Trotzdem war es vielleicht töricht, die meisten unserer großen Städte auf Meereshöhe zu bauen und dann anzunehmen, die Ozeane würden immer gleichbleiben!

Korallenriffe

Es wird viel über den sicheren Untergang des größten Riffsystems der Welt, des Great Barrier Reef (GBR), berichtet, sogar innerhalb von 20 Jahren. In einer „persönlichen Perspektive“, die von Dr. Nancy Knowlton, Sant Lehrstuhl für Meereswissenschaften am Smithsonian’s National Museum of Natural History, verfasst und 2012 veröffentlicht wurde, wären 90 % der lebenden Korallen in den zentralen und südlichen Abschnitten „in nur 10 Jahren“ verschwunden.87 Nicht einmal annähernd! Das Riff wird seit 1985 offiziell vermessen. Es gibt klare Hinweise auf Schäden durch die Dornenkronenseesterne (die sich von Steinkorallen ernähren, Anm. d. Übers.) von Seesternen und auf sporadische Schäden durch Zyklone (Taifune/Hurrikane). Es gibt jedoch kaum Anzeichen für einen langfristigen Abwärtstrend der erfassten Hartkorallenbedeckung (obwohl der Kommentar einen anderen Eindruck vermitteln könnte).88 Tatsächlich räumte selbst der eindeutig voreingenommene Smithsonian-Kommentar ein, dass nur 10 % der behaupteten Korallenverluste auf Bleiche zurückzuführen sind, was der einzige Schaden ist, der mit der globalen Erwärmung in Verbindung gebracht werden könnte.

Während das Bleichen der Korallen sicherlich mit hohen Wassertemperaturen zusammenhängt, ist es zum Teil eine natürliche Folge der Art und Weise, wie sich Korallenriffe im Laufe der Zeit entwickeln, wo das Aufwärtswachstum des Riffs Wasserreservoire bildet, die sich dann überhitzen. Eine Studie über das Langzeitbleichen des GBR aus Bohrkernen zeigte Perioden starker Bleiche, die bis in die 1700er Jahre zurückreichen, lange vor der jüngsten „globalen Erwärmung“.89

Forscher der James-Cook-Universität (JCU) in Townsville, Australien, veröffentlichten über mehrere Jahre hinweg acht Arbeiten, in denen sie behaupteten, dass die Versauerung (durch gelöstes CO2, das Kohlensäure (nominell H2CO3) erzeugt) die Korallenriff-Fischarten schädigt. Andere Wissenschaftler waren jedoch nicht in der Lage, diese Veröffentlichung zu replizieren und fanden Beweise für Betrug, wie z.B. unrealistisch niedrige Fehlerbalken in den Messungen.90

Im Jahr 2018 wurde Dr. Peter Ridd, der 15 Jahre lang Leiter des Marine Geophysical Laboratory an der JCU gewesen war, wegen Kritik an der Qualität der (klimapolitisch alarmistischen) Forschung, die über das Great Barrier Reef veröffentlicht worden war, entlassen.

Die obigen Beispiele zeigen entweder vorsätzlichen Betrug oder unglaublich schlampiges, engstirniges Denken mit extremer Voreingenommenheit (sehen, was man sehen will). Es ist manchmal schwer zu wissen, woran es liegt. Wissenschaftler können von dem emotionalen Wunsch betroffen sein, sich in ihre Forscher-Gemeinschaft einzufügen, die laufend Forschungsgelder erhalten, und auch von dem allgemeinen menschlichen Wunsch, schlechte Nachrichten den guten vorzuziehen – das Schlimmste zu befürchten oder eine „Untergangspropheten“-Mentalität. Es kann auch politische Motive geben.

Der Niedergang des christlichen Ethos in der westlichen Gesellschaft ist zweifellos ein Hauptfaktor für die Verbreitung von Betrug in der Wissenschaft91 im Allgemeinen, was sowohl in den Evolutionsstudien als auch in der Klimawissenschaft deutlich wird. Es gibt sogar Betrug in der experimentellen Wissenschaft, wie z.B. bei der Bewertung medizinischer Arzneimittel, und in den harten Wissenschaften, wie z.B. der Physik, aber in diesen Bereichen ist es viel wahrscheinlicher, dass Betrug aufgedeckt wird, wenn Experimente wiederholt werden.92

Das Ausmaß der Datenmanipulation erinnert uns an George Orwells 1984:

Tag für Tag und fast Minute für Minute wurde die Vergangenheit auf den neuesten Stand gebracht. Auf diese Weise konnte anhand von Dokumenten nachgewiesen werden, dass jede von der Partei gemachte Vorhersage richtig war….

Orwell schrieb 1984 als eine Warnung, aber einige scheinen es wie ein Lehrbuchrezept zu behandeln.

Versauerung der Ozeane

Dieses Thema hat nichts mit der globalen Erwärmung zu tun, aber es ist ein potenziell negativer Effekt der erhöhten Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre, der Beachtung verdient.

Wenn das atmosphärische CO2 ansteigt, löst sich mehr im Ozean auf. Dadurch entsteht eine schwache Säure namens Kohlensäure (H2CO3), die die Verfügbarkeit von Kalziumkarbonat (CaCO33, in Form von Aragonit) für Lebewesen wie Korallen, die es für den Bau ihrer Skelette verwenden, beeinträchtigen kann. Sie benötigen dann mehr Energie, um das Kalzium aus dem Wasser zu ziehen.

Wie stark sich dies auf die Meereslebewesen auswirken wird, ist ein Gebiet der aktuellen Forschung (und beachten Sie die oben dokumentierten betrügerischen Veröffentlichungen über die behaupteten Auswirkungen auf das Verhalten der Fische). Es gibt Beweise aus in-situ-Experimenten mit Korallengemeinschaften, dass sie sich an viel höhere CO2-Werte akklimatisieren können.93 Dies ist eine gute Nachricht, wenn sie sich auch in weiteren Studien bestätigen sollte.

Tatsächlich haben Korallen in der Vergangenheit, vor der Sintflut und unmittelbar danach, viel höhere CO2-Werte überlebt. Es kann jedoch sein, dass die chemischen Bedingungen der Ozeane damals andere waren als heute. Diese Bedingungen könnten sich jetzt in einen speziell für diese Organismen weniger optimalen Zustand verändern, aber das wissen wir nicht. Andere Organismen werden von einem erhöhten CO2-Gehalt stark profitieren, wie zum Beispiel Landpflanzen (siehe später).

4. Andere Faktoren, die einem christlichen Ansatz als Leitfaden dienen sollten

Christen müssen gute Verwalter von Gottes Schöpfung sein, aber wir müssen vermeiden, uns von emotionalem, unvernünftigem Extremismus vereinnahmen zu lassen. Insbesondere wenn dieser von böswilligen politischen oder religiösen Zielen getrieben wird. Und wir müssen immer ein Auge für die Armen haben, damit sie nicht Schaden erleiden.

Sorge um die Armen

Unwissenschaftlicher, unlogischer Umweltextremismus (z.B. Extinction Rebellion, siehe oben) wird den Armen am meisten schaden.94 Die Armen werden nicht dadurch reich gemacht, dass man die Reichen arm macht, was die gescheiterte Doktrin des Kommunismus ist (Venezuela ist das jüngste Opfer). Reichtum wird durch menschliches Unternehmertum geschaffen. Wie das Sprichwort sagt, hebt eine steigende Flut alle Boote an – was bedeutet, dass, wenn mehr Reichtum geschaffen wird, alle davon profitieren, auch die Armen. Dies gilt insbesondere für einen christlichen Geschäftsansatz, bei dem alle gedeihen sollen (z.B. das Prinzip des Sammelns, wie bei Boas und Rut, aufgeschrieben in Rut 2).

In der Tat: „In den 25 Jahren von 1990 bis 2015 sank die Rate der extremen Armut um durchschnittlich einen Prozentpunkt pro Jahr – von fast 36 % auf 10 %.95 Dieser Fortschritt war möglich, weil der Wohlstand aufgrund der Ausweitung freier Märkte (auch in China) zunahm. Indem sie fossile Brennstoffe (hauptsächlich Kohle) genutzt haben, um damit billigen und zuverlässigen Strom zu produzieren.

Das heißt nicht, dass die Nutzung fossiler Brennstoffe unproblematisch ist. Da ist zum Beispiel die damit verbundene Luftverschmutzung, insbesondere kleine Partikel (10 Mikrometer und kleiner) und Schwefeldioxid, die Gesundheitsprobleme verursachen. Es gibt jedoch technologische Lösungen für diese Probleme, die erst mit zunehmendem Wohlstand realisierbar werden. Und wir müssen uns immer fragen, was die Alternative ist. In Ländern, die zu arm für fossile Brennstoffe sind, verbrennen die Menschen Dung und Holz (wobei CO2 freigesetzt wird), wobei die Luftverschmutzung enorm sein kann. Sogar im Westen war vor dem Ölboom Walöl für Lampen gebräuchlich – also half die fossile Brennstoffindustrie, die Wale zu retten!

Die UNO erkennt die Rolle der fossilen Brennstoffe für den wirtschaftlichen Wohlstand an. Deshalb tritt der IPCC dafür ein, dass die Länder, die nicht arm sind, genötigt (ärmer gemacht) werden, während Länder wie China, Indien und die Länder Afrikas auf absehbare Zeit weiterhin Kohle verwenden dürfen. Wenn jedoch der Reichtum der reichsten Länder durch radikalen Klimaschutzaktivismus verringert wird, dann werden sie nicht in einer guten Position sein, um Produkte aus den Entwicklungsländern zu kaufen und ihnen so zu Wohlstand zu verhelfen.

Das Wohlergehen der Kinder

Kinder mit Angst und Trübsinn über ihre Zukunft zu erfüllen, kommt Kindesmissbrauch gleich – und radikale Klima-Alarmisten haben hier einen sehr gewichtigen Punkt zu verantworten. Lasst Kinder Kinder sein! Sie dazu zu bringen, sich auf Streiks zu konzentrieren, oder sie zum Schwänzen zu bringen und sie so davon abzulenken, in Wissenschaft und Technik Höchstleistungen zu erbringen, wird auch nicht dabei helfen, Technologien zu entwickeln, die das Leben aller Menschen in der Zukunft verbessern und gleichzeitig die Umwelt schonen. Sie werden auch in eine falsche, die Natur anbetende monistische Religion hineingezogen, die im Gegensatz zum biblischen Christentum keine ewige Hoffnung bietet.

Sorge um die Umwelt

  • CO2 ist „pflanzliche Nahrung“, und die Pflanzen des Planeten Erde würden davon profitieren, wenn sie mehr davon bekämen, und nicht weniger. Tatsächlich ist der CO2-Anstiegheute für 30 % der weltweiten Biomasseproduktion (Lebensmittel und Fasern) des letzten Jahrhunderts verantwortlich, wie in einem Artikel in Nature aus dem Jahr 2017 dokumentiert.96 Dies ist Nahrung für Mensch und Tier. Und mit mehr CO2 in der Luft müssen Pflanzen weniger Zeit mit offenen Blattporen (Spaltöffnungen) verbringen. Dadurch verlieren sie tagsüber weniger Wasser und können mit weniger Wasser überleben.97 Die Wüsten werden grüner, vor allem wegen des zusätzlichen CO2. Da die Erde vor der Sintflut bis zu 15-mal so viel CO2 enthielt wie heute, wäre die Pflanzenproduktivität erstaunlich hoch gewesen. Aus dieser Zeit stammen die fossilen Brennstoffe, denn die Vegetation der Erde vor der Sintflut wurde während der Sintflut begraben und dann in Kohle und Öl umgewandelt. Die Absenkung des atmosphärischen CO2-Ausstoßes mit der Vergrabung von viel Kohlenstoff im Boden und der Wiedervegetation der Erde nach der Sintflut hat zu der CO2-„Dürre“ geführt, in der wir uns jetzt befinden. Dies hat die Pflanzenproduktivität und die Tragfähigkeit des Planeten Erde beeinträchtigt (bei Werten von 50-170 ppm, je nach Art, sterben Pflanzen ab).98
  • Historisch gesehen sind die Länder, die sich am besten um die Umwelt gekümmert haben, diejenigen, die wohlhabend sind. Und ihr Reichtum ist auf freie Märkte und billige Energie (Kohle und andere fossile Brennstoffe) in Verbindung mit einem christlichen Ethos zurückzuführen, das dem freien Markt eine fürsorgliche Seele verleiht. Die schlimmsten Umweltverschmutzer sind diejenigen, die unter totalitären Regimen mit zentraler Kontrolle der Wirtschaft leben. Sie gleichen den Reichtum nicht aus; sie gleichen die Armut aus, mit Ausnahme der herrschenden Elite. Deshalb leben die Menschen am Ende „von der Hand in den Mund“ und das Überleben ist ihre Priorität, nicht die Sorge um die Umwelt. Extreme Maßnahmen gegen den „Klimawandel“, die die Wirtschaft der reichen Länder zerstören, bedeuten, dass sie es sich weniger leisten können, sich um die Umwelt zu kümmern.
  • Die unbeabsichtigten, schädlichen Umweltfolgen einer Konzentration auf den „Klimawandel“ müssen berücksichtigt werden. Bei so viel Konzentration auf den „Klimawandel“ können andere Umweltfragen vernachlässigt werden (z.B. Verschmutzung des Meeres durch Kunststoffe, Schwermetalle im Trinkwasser, Verschmutzung der Oberflächengewässer usw.).
  • Ein besonderer Wahnsinn, der von der Konzentration auf CO2aus fossilen Brennstoffen als treibende Kraft der globalen Erwärmung ausgeht, ist die Umstellung von Kohlekraftwerken in Großbritannien und Europa auf Holzbetrieb. Nach dem Pariser Abkommen ist Holz eine „erneuerbare Energie“, Kohle dagegen nicht – sind es nicht verrückte Regeln?
  • Ein weiteres Beispiel für unbeabsichtigte Folgen ist die jüngste Zerstörung südostasiatischer Regenwälder, um Platz für Palmölplantagen zur Produktion von Biokraftstoffen zu schaffen. Bestehende Anbauflächen wurden ebenfalls von der Nahrungsmittelproduktion auf die Ethanolproduktion (z.B. Mais) umgestellt.

Interessengruppen drängen auf eine unwissenschaftliche Agenda

Es gibt eine Menge Geld zu verdienen! Zum Beispiel lebt der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore in einer Villa, die 21 Mal mehr Energie verbraucht als ein durchschnittliches US-Haus. Er sagt, das sei in Ordnung, weil er Emissionsgutschriften kauft, um seinen „CO2-Fußabdruck“ auszugleichen. Wo kauft er seine Emissionsgutschriften? Von den Unternehmen, die er gegründet hat, um mit Emissionsgutschriften zu handeln, die jetzt viele Millionen wert sind, da ihr Wert im Zuge des Rummels, den er veranstaltet hat, gestiegen ist! Die Obamas kauften ein riesiges Anwesen (13 Millionen US-Dollar), wiederum mit einem riesigen „CO2-Fußabdruck“, was Zweifel an der Echtheit der Bedenken aufkommen lässt, die über den „Klimawandel“ geäußert wurden.

Viele Berühmtheiten der Klimaproblematik fliegen überall in Privatjets hin, obwohl ein Flug mehr Treibstoff verbraucht als ein SUV in einem Jahr. Wir könnten sie alle ernster nehmen, wenn sie nach den Einschränkungen leben würden, die sie von uns verlangen.

Es gibt so viele „Forscher“, die auf dem Spießrutenlauf der Fördergelder sind, und sie werden sich nicht gegen die Fehlinformationspolitik aussprechen, weil sonst ihre Gelder entzogen werden.

Sogar Stromerzeugungsunternehmen sahen in der Abschaltung von Kohlekraftwerken eine Gewinnchance, weil diese zu einer Erschütterung am Markt führt wurde. Wenn das geschieht, schafft es eine Gelegenheit für Profitmacherei, denn niemand ist sich mehr ganz sicher, wie der Strompreis sein sollte.

Politische Agenden im Zusammenhang mit dem Klimawandel-Alarmismus

Ein Großteil der Fehlinformationen (z.B. Argumente, dass die Dürren und Buschfeuer in Australien und anderswo auf den „Klimawandel“ zurückzuführen seien) stammt von Politikern, die den Umweltschutz als Vehikel nutzen, um einen umfassenden sozialen und politischen Wandel voranzutreiben. Sie nutzen die Angst, um öffentliche Unterstützung für die Umsetzung ihrer Ideen zu gewinnen. Wie ein prominenter Beamter in der Ära von Tony Blair in der britischen Politik über die Panikmache wegen des Klimawandels sagte: „Um mit Risiken umzugehen, muss man den Menschen Angst machen.“99

Der Ansatz der radikaleren Parteien zur „Rettung der Erde“ besteht darin, sie zu entvölkern. Sie drängen auf eine Politik, die Menschen tötet: Abtreibung bis zur Geburt ohne Einschränkungen, Kindermord, Euthanasie, freie Drogen, Transgenderismus und Regenbogenpolitik. All dies wird Elend schaffen, Menschen töten und die Fortpflanzung von Menschen einschränken (siehe ihre Manifeste).

Sie setzen sich auch für die Zerstörung der freien Märkte ein, die in den letzten 50 Jahren für eine massive Bewegung von Menschen aus der Armut heraus verantwortlich waren (siehe Weltbankbericht oben). Die Anführer dieser Parteien wissen, dass sie, wenn sie die freien Märkte durch konfiskatorische Steuern und massenhaft grüne Regulatorien zerstören können, die Mittel für den Lebensunterhalt der Menschen zerstören und weit verbreitete Armut schaffen werden. An diesem Punkt hoffen sie, dass die Bevölkerung (1) für die neomarxistische Politik stimmen und (2) zahlenmäßig abnehmen wird. Aber die Umwelt wird leiden (wie es in allen marxistischen Staaten der Fall war), aber vermutlich ist das in Ordnung, weil radikaler Umweltschutz nur ein Mittel zum politischen Zweck ist. Es ist keine Überraschung, dass diese Organisationen auch stark antichristlich eingestellt sind, denn Christen stehen für die Heiligkeit des menschlichen Lebens. Die Klimaangst wird also benutzt, um radikale politische Veränderungen voranzutreiben.

Michael Shellenberger war ein prominenter Aktivist für den Klimawandel. Er war ein langjähriger Berater des IPCC und half bei der Formulierung der Energiepolitik von Präsident Obama. Nun bedauert er seine Rolle in der Angstkampagne.100 In seinem Buch Apocalypse Never: Why Environmental Alarmism Hurts Us All (2020), entschuldigt er sich für seine Rolle beim Schüren von Angst bei Menschen, insbesondere Kindern, mit der Vorstellung, dass der Klimawandel eine globale Krise darstelle und dass die Welt bald untergehen werde, wenn nicht etwas dagegen unternommen werde. Er entlarvt viele der falschen Behauptungen und die unbeabsichtigten Folgen für die Umwelt. Er glaubt immer noch, dass „der Klimawandel stattfindet“. Aber es ist nicht das Ende der Welt. Es ist nicht einmal unser wichtigstes Umweltproblem“. Auf Twitter kommentierte Shellenberger:

„Die Negativität hat über die Positivität gesiegt. Anstelle von Liebe, Vergebung, Güte und dem Himmelreich bietet der heutige apokalyptische Umweltschutz Angst, Zorn und die geringe Aussicht, der Auslöschung zu entgehen.“

Er reiht sich ein in eine wachsende Liste ehemaliger Befürworter radikaler Maßnahmen gegen die globale Erwärmung.

Ein christlicher Ansatz – abschließende Gedanken

Zusammengefasst:

  1. Die Politisierung der Klimawissenschaft hat zur Korruption der Wissenschaft geführt.
  2. In den letzten rund 100 Jahren hat der CO2-Gehalt zugenommen. Die Temperaturen in dieser Zeit standen jedoch nicht im Einklang mit der Hypothese, dass das vom Menschen erzeugte CO2 die Hauptursache für den Temperaturanstieg ist.
  3. Die Wissenschaft ist nicht abgeschlossen, sonst gäbe es ein einziges Modell, und nicht mehr als hunderte, die versuchen, die globale Temperatur vorherzusagen. Darüber hinaus sind die offiziellen Klimamodelle, die eine globale Erwärmung von bis zu 4,5 Grad mit einer Verdoppelung des CO2-Wertes vorhergesagt haben, bei allen fünf auf sie angewandten Tests gescheitert. Sie sollten abgelehnt werden.
  4. Da die positive Rückkopplung nicht funktioniert, wird die Erwärmung durch eine Verdoppelung des CO2 wahrscheinlich weniger als 1 Grad betragen, was dem Leben auf der Erde zugutekäme. Tatsächlich ist dies weniger als die 1,5 Grad Erwärmung, die die drakonische Politik, die zur Begrenzung der CO2-Produktion formuliert wurde, auf der Grundlage der gescheiterten Modelle erreichen sollte.
  5. Die Auswirkungen der Erderwärmung auf verschiedene Naturkatastrophen wurden hochgespielt und werden durch den Befund nicht belegt.
  6. Es gibt keinen klimatischen Notstand.
  7. Die wirtschaftlichen Auswirkungen einer radikalen Politik zur Begrenzung des CO2-Ausstoßes werden den ärmsten Menschen am meisten schaden.
  8. Weil die Menschen intelligent und fleißig sind, können wir unsere gottgegebenen Fähigkeiten einsetzen, um viele (echte) Umweltprobleme zu lösen, besonders wenn wir uns von einer christlichen Weltanschauung leiten lassen.

Die Vorstellung eines gefährlichen Klimawandels durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe ist wissenschaftlich nicht fundiert und von der biblischen Historie losgelöst.

Als Teil einer guten Haushalterschaft sollten Christen an der Spitze eines Entscheidungsprozesses stehen, der die Bedürfnisse aller Beteiligten in ein Gleichgewicht bringt: sowohl in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung als auch auf die Minimierung negativer Auswirkungen auf die Umwelt. Eine biblische Herangehensweise bei den Themen Regierung, Umwelt und Gerechtigkeit wird zu einem menschlichen Aufblühen führen, wie es in jedem Land der Fall ist, das stark von der Lehre der Bibel beeinflusst wurde.101

Es liegt auf der Hand, dass es ohne Christus kaum einen christlichen Ansatz geben kann. Christen müssen sich aktiv dafür einsetzen, dass andere zum Glauben an Christus kommen. Wenn wir das tun, werden wir auch wieder die Grundlagen für das Gedeihen des Menschen legen, aber auch für das Gedeihen des ganzen Planeten, weil der Mensch gebraucht wird, um für ihn zu sorgen; so hat Gott es geplant. In der Tat verbindet Hosea 2,18-23 die Gesundheit des Landes mit der geistlichen Gesundheit der Menschen.

In vielen ehemals christlichen Ländern gibt es eine Krankheit, und sie begann damit, dass die Bibel als Wort Gottes von Anfang an untergraben wurde. Wenn wir den Herrn Jesus Christus wieder einmal als Schöpfer und Retter der Welt geehrt sehen, werden wir sehen, wie die Gesundheit in unsere Nationen zurückkehrt.

Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. (1. Petrus 5,8)

Literaturangaben

  1. Ich danke meinen vielen Kollegen innerhalb und außerhalb von CMI, die an der Verfeinerung dieses Dokuments mitgewirkt haben. Zurück zum Text.
  2. https://creation.com/jesus-christ-our-creator-a-biblical-defence-of-the-trinity. Zurück zum Text.
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  10. Die Ureinwohner brannten die australische Landschaft in den kühlen Jahreszeiten ab (pflegten sie somit), bevor die Europäer kamen. Dies verringerte die Brennstofflast und bedeutete somit, dass bei allen Bränden im Sommer Menschen und Tiere nicht verbrannten. Zurück zum Text.
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  12. Siehe Die einzigartige Nach-Flut-Eiszeit, von dem Atmosphärenforscher Michael Oard. Zurück zum Text.
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  16. Das Thermometer wurde erst 1714 erfunden, aber es wurden mehrere analoge Größen verwendet, um die historischen Temperaturen zu ermitteln, um ein gutes Maß an Zuverlässigkeit zu erreichen. Einige stellen in Frage, ob diese nur regionale und nicht globale Temperaturen widerspiegelten. Allerdings zeigen sowohl die grönländischen Eiskerne als auch die Baumringe in China die Erwärmung an. Es gab auch eine Erwärmung in den meisten Teilen Afrikas und Südamerikas (siehe doi: 10.1002/2017PA003237 und doi:10.1016/j.quaint.2018.10.041 ) . Die Erwärmung war eindeutig global. Zurück zum Text.
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  38. Gemäß AR5 Climate Change 2014 Synthesis Report Summary for Policymakers des IPCC, S. 4, „Ungefähr die Hälfte der anthropogenen CO2-Emissionen zwischen 1750 und 2011 sind in den letzten 40 Jahren entstanden (mit hoher Wahrscheinlichkeit) (Abbildung SPM.1d). {1.2.1, 1.2.2}.“ Zurück zum Text.
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  55. Es handelt sich um einen logarithmischen Effekt, wobei der größte Teil der Erwärmung bereits erreicht ist. Die ersten 300 ppm (0,03 %) machen 87 % der Erwärmung auf 1.000 ppm aus. Eine Erhöhung von 400 auf 1.000 ppm wird nur 10 % des bestehenden Treibhauseffekts oder 0,3 Grad oder weniger bewirken. Zurück zum Text.
  56. Climate Change 2001: the Scientific Basis, p.358; www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/03/WGI_TAR_full_report.pdf. Zurück zum Text.
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  68. jennifermarohasy.com/temperatures (schauen Sie auf den Abschnitt „homogenisation“). Zurück zum Text.
  69. Ich (DB), war an der Entwicklung alternativer batteriebetriebener Wetterstationen auf Mikroprozessorbasis beteiligt und versuchte, eine preiswerte Alternative zum traditionellen (und teuren) Stevenson Screen zu entwickeln, der von den 1880er Jahren bis 1910 zunehmend für Standardwetterstationen verwendet wurde: Peak, C.M., Fitzell, R.D., Hannah, R.S. and Batten, D.J., Development of a microprocessor-based data recording system for predicting plant disease based on studies on mango anthracnose, Computers and Electronics in Agriculture 1(3):251–62, 1986 | doi:10.1016/0168-1699(86)90012-8 . Alle meine Versuche, einen Stevenson-Screen (SS) nachzuahmen, scheiterten, da alle kleineren billigen Plastikalternativen an ruhigen sonnigen Tagen Höchsttemperaturen von ein oder zwei Grad Celsius höher als der SS gaben. Elektronische Sensoren lesen auch die Spitzentemperatur zu hoch ab, da sie eine geringere Wärmeverzögerung haben als herkömmliche Quecksilber- oder Alkoholthermometer. Moderne automatisierte Wetterstationen, die viele SS-basierte ersetzt haben, geben daher übertriebene Höchsttemperaturen an. Zurück zum Text.
  70. Diese Temperaturen wurden alle mit einem Standard-Stevenson-Bildschirm und einem Quecksilberthermometer aufgezeichnet, so dass es keine Grundlage für eine Anpassung oder Löschung dieser Temperaturen gibt. Marohasy, J., Hottest day ever in Australia confirmed: Bourke 51.70C, 3rd January 1909; jennifermarohasy.com, 10. Juli 2020. Zurück zum Text.
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  72. Daten stamen vom Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA; data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs_v3 (abgerufen am 19. August 2020). Zurück zum Text.
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  74. Es gibt viele Beispiele für Datenmanipulation aus der ganzen Welt, die hier grafisch dargestellt sind: wattsupwiththat.com/category/land-surface-air-temperature-data. Zurück zum Text.
  75. Curry, J., Legacy of Climategate—10 years later; judithcurry.com/2019/11/12/legacy-of-climategate-10-years-later, 12. November 2019. Zurück zum Text.
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  80. wattsupwiththat.com/2013/08/02/the-most-important-sea-level-graph illustrates the difficulty of getting a clear picture of sea level changes. Zurück zum Text.
  81. Ein klassischer Ort für isostatischen Rückprall ist der Bottnische Meerbusen zwischen Schweden und Finnland, wo die maximale Hebung jährlich 9 mm beträgt. Zurück zum Text.
  82. Das archimedische Auftriebsgesetz besagt, dass die Auftriebskraft gleich und entgegengesetzt zum Gewicht der verdrängten Flüssigkeit ist. Im Gleichgewicht ist das Gesamtgewicht des Eisbergs = das Gewicht des verdrängten Wassers. Daraus folgt, dass der Eisberg, wenn er schmilzt, das gleiche Gewicht des verdrängten Wassers bildet wie das verdrängte. Daher werden sich das Volumen und der Füllstand der Flüssigkeit nicht verändern. Zurück zum Text.
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