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Die Sterne

von
übersetzt von Paul Mathis

Veröffentlicht: Creation 36(2):39–42, April 2014

Als eines der auffälligsten Merkmale des Nachthimmels haben Sterne die Menschen seit der Antike fasziniert. Die moderne Wissenschaft fand viele interessante Fakten über Sterne und in einigen Fällen hat sie aufgeholt, was Gott schon vor Tausenden von Jahren in der Heiligen Schrift offenbarte.

Herkunft der Sterne

Die Bibel sagt uns, dass Gott am vierten Tag der Schöpfungswoche erschuf:

„Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne.“ (1. Mose 1,16)

Dieser Vers erzählt uns von all den ‚Leuchtkörpern‘, den lichtemittierenden Objekten am Himmel. In früheren Ausgaben des Creation-Magazins haben wir auf das erstaunliche Design und Eigenschaften der Sonne1 und des Mondes2 hingewiesen, die Indizien für ein junges Alter sind. Jetzt wenden wir uns den Sternen zu.

Was ist ein Stern?

Das hebräische Wort für ‚Stern‘ ist kôkāb (כוכב). Wenn man die Bibel verstehen will, geht es darum herauszufinden, wie die ursprünglichen Leser sie verstanden hätten. In unserem Fall sollten wir herausarbeiten, was genau die alten Hebräer mit kôkāb meinten. Die Bedeutung ist nicht dieselbe, die moderne Astronomen dem Wort ‚Stern‘ geben.

Die biblische Definition von kôkāb ‚Stern‘ bezeichnet jedes kleine, helle Himmelsobjekt, also würde es zum Beispiel Meteore (‚Sternschnuppen‘) miteinschließen. Es würde auch das einschließen, was die antiken griechischen Astronomen einen astēr planētēs (αστήρ πλανήτης), einen ‚wandernder Stern‘ nannten, den wir heute natürlich einfach als Planeten bezeichnen. Logischerweise würde der Begriff auch Planeten um andere Sterne einschließen, die – nebenbei bemerkt – evolutionistischen Theorien über die Planetenentstehung gehörige Kopfschmerzen bereiten.3

Moderne Astronomen definieren Sterne als gigantische leuchtende Plasmakugeln im hydrostatischen Gleichgewicht, bei denen der nach außen gerichtete Strahlungsdruck die nach innen gerichtete Schwerkraft ausgleicht. In der modernen Definition, jedoch nicht in der biblischen, ist unsere Sonne also ein Stern. Das bedeutet, dass wir die Sonne als Vergleichspunkt für die anderen Sterne verwenden können.

Eine große Vielfalt an Sternen

Die Sonne ist mit Abstand das massivste Objekt in unserem Sonnensystem, sie enthält über 99% der Masse des Sonnensystems. Ihr Durchmesser von 1,4 Millionen Kilometern ist 109 Mal so groß wie der der Erde. Sie verfügt über das 1,3-Millionenfache des Erdvolumens und die 330.000-fache Masse. Ihre Oberflächentemperatur beträgt etwa 5.500 °C, während ihr Kern 14.000.000 °C heiß ist.

Die Sonne strahlt die gewaltige Leistung von 3,86 × 1026 Watt aus und ist letztlich die Quelle für den größten Teil der Energie unserer Erde. Diese ist 150 Millionen Kilometer entfernt und empfängt nur einen kleinen Teil der [abgestrahlten, Anm. d. Übers.] Sonnenenergie, der aber immer noch etwa 1,73 × 1017 Watt ergibt. Die Energie der Sonne entstammt wahrscheinlich der Kernfusion: vier sich extrem schnell bewegende Wasserstoffkerne verbinden sich zu einem Heliumkern.4 Dafür sind Temperaturen von mehreren Millionen Grad erforderlich. Ein Teil der Masse geht dabei verloren und wird nach Einsteins berühmter Formel E = mc² in eine riesige Energiemenge umgewandelt. Um diese Energieleistung zu erbringen, benötigt die Sonne vier Millionen Tonnen Materie pro Sekunde, die in Energie umgewandelt wird. Das ist zwar unglaublich viel im Vergleich zur enormen Gesamtmasse der Sonne, aber vernachlässigbar.

Relative sizes of planets and stars
Abbildung 1. Relative Größen der Planeten des Sonnensystems und einiger bekannter Sterne. Quelle: Dave Jarvis, aktualisiert am 25. April 2015, Wikipedia Commons.

Die Sonne leuchtet heller als 90% der Sterne in unserer Milchstraßengalaxie.5 Die meisten Sterne sind kleine rote Sterne, die wir ohne Teleskop nicht sehen können. Aber trotz der immensen Größe und Kraft unserer Sonne lassen einige Sterne sie winzig erscheinen. Der massereichste und hellste bekannte Stern, genannt R136a1, befindet sich in einer Galaxie, die Große Magellansche Wolke genannt wird. Dieser gewaltige Stern gehört zur Kategorie der Wolf-Rayet-Sterne,6 einer Untergruppe blauer Sterne – die blaue Farbe weist auf eine hohe Temperatur hin. Um genau zu sein: R136a1 hat eine Oberflächentemperatur von über 50.000 Kelvin und ist damit fast neunmal so heiß wie die Sonnenoberfläche. Seine Masse beträgt 265-mal die der Sonne und er scheint 8,7 Millionen Mal heller. Doch dabei beträgt sein Durchmesser ‚nur‘ etwa das 35-fache der Sonne (etwa halb so groß wie Rigel, Abb. 1).

Der größte bekannte Stern ist wahrscheinlich der Rote Überriese UY Scuti (siehe Abb. 1), der über den 1.708±192-fachen Sonnenradius und das 5-Milliardenfache ihres Volumens verfügt! Wenn dieser Stern im Zentrum unseres Sonnensystems wäre, würde seine Oberfläche die Jupiterbahn bei weitem übertreffen. Trotzdem ist dieser Stern ‚nur‘ etwa 10-mal so massereich und 340.000-mal heller als die Sonne.

Es gibt also eine riesige Vielfalt an Sternen, mit unterschiedlichen Farben, Temperaturen und Größen. Paulus kommentierte die erstaunliche himmlische Vielfalt in seinem großen Auferstehungskapitel und spielte dabei eindeutig auf 1. Mose 1,16) an:

„Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber anders ist der Glanz der Himmelskörper, anders der der irdischen; einen anderen Glanz hat die Sonne und einen anderen Glanz der Mond, und einen anderen Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom anderen im Glanz.“ (1. Korinther 15,40-41).

Die Sterne „kann man nicht zählen“

Allein das beobachtbare Universum ist mit 46 Milliarden Lichtjahren Radius so riesig, dass es schätzungsweise etwa 10²² Sterne enthält. Diese Zahl ist so gewaltig, dass es selbst mit einem Computer, der jede Sekunde eine Billion davon zählen könnte, über 300 Jahre dauern würde, um so weit zu zählen. Bemerkenswert, dass die Bibel sagt, dass es für einen Menschen unmöglich ist, die Sterne zu zählen:

Gott sprach zu Abraham,

„Und er führte ihn hinaus und sprach: Sieh doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: So soll dein Same sein!“ (1. Mose 15,5)

Jeremia schreibt,

„Wie man das Heer des Himmels nicht zählen und den Sand am Meer nicht messen kann, so will ich den Samen meines Knechtes David mehren und die Leviten, meine Diener.“ (Jeremia 33,22)

Die Wissenschaft brauchte Jahrtausende, um die Bibel diesbezüglich einzuholen. Bevor Galileo das Teleskop auf den Himmel richtete, konnten die Astronomen nur 3.000 Sterne auf jeder Halbkugel sehen. Und selbst Galileo konnte nur etwa 30.000 Sterne sehen. Doch schließlich haben moderne Teleskope bestätigt, dass wir tatsächlich all die Sterne nicht zählen können.7

Probleme für die Evolution

Erst einmal sei gesagt, dass Kreationisten nicht leugnen, dass sich die Sterne verändern können. Dies könnte man als ‚stellare Evolution‘ bezeichnen, jedoch kann dies nicht zur Erklärung der Entstehung von Sternen herangezogen werden. Auch ist das etwas völlig anderes als die biologische Evolution, da sie keinen naturalistischen Prozess erfordert, um neue Informationen zu erzeugen. Jedoch stimmen wir den meisten Theorien über die Entstehung von Sternen oder den Zeitskalen nicht zu.

 Skeptischer Einwand: Der Mond ist ein viel geringeres Licht als die Sterne

 Viele Bibelskeptiker und ihre Verbündeten aus der Kirche führen Punkte aus biblischen Texten an, auf die es vermeintlich keine Antwort gibt, sodass impliziert wird, die moderne Wissenschaft hätte die Bibel obsolet gemacht. In Wirklichkeit riefen viele dieser Einwände selbst bei den Christen des Mittelalters schon sprichwörtlich ein Gähnen hervor. Der führende systematische Theologe und Apologet dieser Zeit, Thomas von Aquin (1225-1274), widmete zum Beispiel einen Abschnitt seines Buches Summa Theologica diesem Thema. Dabei berief er sich auf einen noch früheren christlichen Gelehrten, Johannes Chrysostomos (ca. 347-407 n.Chr.):

 „Einspruch 5: Weiterhin gibt es viele Sterne, wie Astronomen sagen, die größer als der Mond sind. Daher werden Sonne und Mond nicht korrekt als die ‚zwei großen Lichter‘ beschrieben. …

 Erwiderung auf Einspruch 5: Wie Chrysostomos sagt, werden die beiden Lichter als groß bezeichnet, nicht so sehr im Hinblick auf ihre Dimensionen, sondern vielmehr auf ihren Einfluss und ihre Kraft. Denn wenn auch die Sterne von größerer Ausdehnung sind als der Mond, so ist doch der Einfluss des Mondes für die Sinne in dieser niederen Welt wahrnehmbarer. Tatsächlich ist seine scheinbare Größe, was die Sinne betrifft, größer.“1

Außerdem scheinen viele dieser Bibelskeptiker nicht zu wissen, dass die modernen Astronomen genau dieselbe Art von Sprache verwenden. Die Größenordnungen der Sterne werden auch heute noch nach ihrer scheinbaren Helligkeit, mithilfe der Magnituden-Skala klassifiziert, wobei der lateinische Begriff magnus ‚groß‘ bedeutet. Die Skala ist logarithmisch aufgebaut, sodass ein Stern der Magnitude eins 2,512-mal heller leuchtet als ein Stern der Magnitude zwei. Somit liegt zwischen der ersten und der sechsten Magnitude ein Helligkeitsfaktor von 100. Ein Stern der Magnitude Eins ist also 100-mal heller als ein Stern der Magnitude sechs, welche die schwächsten Sterne darstellen, die wir mit dem bloßen Auge sehen können.

Auf dieser Skala liegt Sirius, der hellste Stern am Nachthimmel, bei einer Magnitude von -1,46. Dagegen weist der Mond eine durchschnittliche Magnitude von -12,7, und die Sonne von -26,7 auf. Und denken Sie daran, dass aufgrund der logarithmischen Skala schon eine kleine Differenz einen sehr großen Helligkeitsunterschied bedeutet. Somit ist der Mond 11,24 Magnituden [oder Größenklassen, Anm. d. Übers.] heller als Sirius, aber tatsächlich 31.000-mal2 heller.3

  1. Summa Theologica, Frage 70. Das Werk der Zierde, in Bezug auf den vierten Tag, newadvent.org/summa/1070.htm.
  2. D. h. 2,51211.24 = 31.349
  3. Astronomen verwenden den Begriff der absoluten Helligkeit, um die intrinsische Helligkeit eines astronomischen Objekts wiederzugeben, manchmal im Gegensatz zur scheinbaren Helligkeit, der normalen Bedeutung von ‚Helligkeit‘. Die absolute Magnitude ist definiert als die scheinbare Helligkeit, wenn das Objekt 10 Parsec (32,6 Lichtjahre) entfernt ist. Die absolute Helligkeit der Sonne beträgt nur 4,83 – bei einer Entfernung von 10 Parsec wäre sie nur etwa ein Stern fünfter Größenklasse.

Entstehen heute Sterne?

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Es wird behauptet, dass die ‚Geburt‘ neuer Sterne entdeckt wurde. Manche Kreationisten halten es für möglich, dass einige Sterne unter den heutigen Bedingungen, d. h. nach der Schöpfungswoche, entstehen können, so wie auch alle heute lebenden Wesen nicht damals erschaffen wurden.1 Der Kreationist und ehemalige Lehrstuhlinhaber für Astronomie Dr. Danny Faulkner erklärt den Unterschied:

„Sterne sind nicht besonders komplex, und die sogenannte ‚stellare Evolution‘ (obwohl ich nicht unbedingt alles davon akzeptiere) ist etwas anderes als biologische Evolution. Daher habe ich kein Problem mit der Vorstellung, dass eine Gaswolke, die ursprünglich von Gott in einem speziellen instabilen Zustand geschaffen oder durch eine Schockwelle eines nahe gelegenen explodierenden Sterns komprimiert wurde, unter ihrer eigenen Schwerkraft kollabieren, sich aufheizen und sich zu einem neuen Stern formen könnte“.2

Dennoch bezweifelt der kreationistische Astronom Dr. Ron Samec, dass man die Entstehung von Sternen wirklich beobachtet hat:

„Wenn Dunkelnebel mit Emissionsnebeln kollidieren, entstehen Merkmale, wie sie in der Aufnahme des Hubble-Weltraumteleskops zu sehen sind. Der Staub schiebt sich durch das heiße Gas. Das Gas entlang der Vorderkante der Kollision komprimiert sich und glüht heißer. Dies führt zu den weiß erscheinenden Bereichen an den Rändern der dunklen ‚Finger‘ des Staubes.

Ich vermute, dass die Temperaturen dieser Bereiche nahe bei 10.000 K liegen, so dass sie wie die Oberflächen von Sternen mit ähnlicher Temperatur, also weiß, leuchten. Gas wird sich bei solchen Temperaturen schnell zerstreuen und es besteht keine Chance, dass es Sterne bildet. Wir sollten solange nicht davon überzeugt sein, dass in den ‚Fingerspitzen‘ dieser Staubgebiete Sterne eingebettet sind, bis sie nicht tatsächlich messtechnisch erfasst werden.“3

  1. Wieland, C., The canyon and the panda (Editorial), Creation 23(2):4, 2001; creation.com/canyon.
  2. Wieland, C. and Sarfati, J., “He made the stars also …”: Interview with creationist astronomer Danny Faulkner, Creation 19(4):18–21, 1997; creation.com/faulkner2.
  3. Samec, R, Are stars forming? (Letter to the Editor), Creation 19(1):5, 1996.

Schnelle Sternveränderungen

Außerdem gibt es viele Beobachtungen, die zeigen, dass sich Sterne sehr schnell verändern können, viel schneller als die evolutionistischen Theorien es vorhersagen würden. Zum Beispiel war das im Jahr 1994 entdeckte Objekt des Astronomen Sakurai höchstwahrscheinlich ein Weißer Zwerg im Zentrum eines planetarischen Nebels. Mit einem Durchmesser, der etwa dem der Erde entspricht, wenn auch mit der enormen Dichte von etwa einer Tonne pro cm³, wäre er mit dem bloßen Auge nicht sichtbar gewesen. Doch ein Team von Astronomen, darunter Bengt Gustafsson vom McDonald Observatorium in Texas und Martin Asplund von der Sternwarte Uppsala in Schweden, beobachtete, wie er sich in einen leuchtend gelben Riesen verwandelte, der mit einem Durchmesser von etwa 70 Millionen Kilometern 80-mal größer als die Sonne ist. Damit hat sich der Durchmesser um den Faktor 8.000 und das Volumen um den Faktor 500.000 Millionen vergrößert. Die Astronomen zeigten sich überrascht über die Geschwindigkeit, mit der sich diese Veränderung vollzogen hatte.8 Bis 1998 hatte er sich sogar noch weiter ausgedehnt, zu einem Roten Überriesen mit einem Durchmesser von 210 Millionen Kilometern und somit 150-mal so groß wie die Sonne. Doch so schnell er wuchs, schrumpfte er auch wieder zusammen und setzte dabei viele Trümmer frei. 2002 war der Stern selbst für die leistungsfähigsten optischen Teleskope unsichtbar, obwohl er im Infrarot-Spektrum, das durch den Staub hindurchscheint, nachweisbar ist.

Das Problem der ersten Sterne

Das Hauptproblem der Evolution ist die Entstehung der ersten Sterne. Evolutionistische Astronomen glauben, dass die ersten Sterne aus einer kollabierenden Gaswolke entstanden sind. Aber solche Wolken sind heute zu heiß und ungeordnet, um zu kollabieren. Aktuelle Theorien gehen von einer Kompression durch Supernovae oder von einer Abkühlung durch Wärmestrahlung von Staubkörnern aus, aber dazu wären bereits existierende Sterne notwendig. Abraham Loeb, vom Harvard Center für Astrophysik, sagt,

„Die Wahrheit ist, dass wir die Entstehung von Sternen grundlegend nicht verstehen.“9,10

Neil deGrasse Tyson, ein evolutionistischer Astrophysiker und fanatischer Antitheist, gab kürzlich zu:

„Nicht alle Gaswolken in der Milchstraße können zu jeder Zeit Sterne bilden. Meistens ist die Wolke darüber verwirrt, was sie als nächstes tun soll. Eigentlich sind hier die Astrophysiker die Verwirrten. Wir wissen, dass die Wolke unter ihrem eigenen Gewicht kollabieren will, um einen oder mehrere Sterne zu bilden. Aber sowohl die Rotation als auch die turbulente Bewegung innerhalb der Wolke wirken diesem Schicksal entgegen. Genauso wie der gewöhnliche Gasdruck, über den Sie im Chemieunterricht gelernt haben. Auch galaktische Magnetfelder kämpfen gegen den Kollaps. Sie durchdringen die Wolke und koppeln an den darin enthaltenen frei umherfliegenden geladenen Teilchen an, wodurch die Art und Weise, in der die Wolke auf ihre Eigengravitation reagiert, eingeschränkt wird. Das Beängstigende daran ist, dass, wenn niemand von uns im Voraus wüsste, dass es Sterne gibt, die Forschung an vorderster Front viele überzeugende Gründe dafür liefern würde, warum sich Sterne nie bilden können.“11

Fazit

Wie wir gesehen haben, sind die Sterne ehrfurchtgebietende Objekte, so dass der Psalmist ausrufen konnte: „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände.“ (Psalm 19,2) Doch trotz der enormen Kraft und Anzahl der Sterne 1. Mose 1,16 erwähnt die Schöpfungsgeschichte ihre Erschaffung nur beiläufig. Das heißt, selbst diese unzähligen, riesigen heißen Gasbälle zu erschaffen war für den allmächtigen Gott mühelos!

https://www.biblegateway.com/passage/?search=gen+1%3A16&version=SCH2000

Literaturangaben und Bemerkungen

  1. Sarfati, J., Die Sonne: unser besonderer Stern, Creation 22(1):27-31, 1999; creation.com/sun. Zurück zum Text.
  2. Sarfati, J., Der Mond: das Licht, das die Nacht regiert, Creation 20(4):36-39, 1998; creation.com/der-mond-das-licht-das-die-nacht-regiert. Zurück zum Text.
  3. Spencer, W., Planets around other stars, Creation 33(1):45–47, 2011; creation.com/extrasolar2. Zurück zum Text.
  4. Die Fusionsreaktionsgleichung ist 41H →4He + 2e+ + 2νe, wobei e+ ein Positron oder Anti-Elektron ist und νe ein Elektron-Neutrino ist. Zurück zum Text.
  5. Chown, M., was für ein Stern! New Scientist 162(2192):17, 1999. Zurück zum Text.
  6. Dies sind massereiche Sterne, die durch einen sehr starken ‚Sternwind‘ – bis zu 2.000 km/h – schnell an Masse verlieren. Zurück zum Text.
  7. Gitt, W., Counting the stars, Creation 19(2):10–13, 1997; creation.com/star-count. Zurück zum Text.
  8. New Scientist 154(2085):17, 7. Juni 1997; Bezugnahme auf Astronomy & Astrophysics 321:L17, 1997. Zurück zum Text.
  9. Zitiert von Marcus Chown, Let there be light, New Scientist 157(2120):26–30, 7. Februar 1998. Zurück zum Text.
  10. Siehe auch, Stars could not have come from the ‘big bang’, Seitenleiste, Creation 20(3):42-43, Juni-August 1998; creation.com/starform. Zurück zum Text.
  11. Tyson, N. deG., Death by Black Hole: And Other Cosmic Quandaries, p. 187, W.W. Norton & Company, 2007. Zurück zum Text.