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Flach wie eine Flunder

Flache Landschaften sind ein starkes Indiz für die Sintflut.

von
übersetzt von Markus Blietz

Foto von Michael Oardxxxxfig1oard
Abbildung 1: Die flachen und ebenen Gipfel der Cypress Hills, Kanada, wurden vom Wasser flach „gehobelt“ und bilden nun eine ebene Fläche. Später schnitt lokale Erosion die Oberfläche wieder ein und bildete das breite Tal im Vordergrund.

Unser Globus, den wir Heimat nennen, ist mit wunderschönen schneebedeckten Bergketten und üppigen, weiten Tälern geschmückt. Ebenen und Plateaus sind weit verbreitet. Haben Sie sich jemals gefragt, wie diese Landschaften entstanden sind?

Die meisten Wissenschaftler, die Landschaften studieren (d. h. Geomorphologen1), glauben, dass die Landschaft langsam durch die gleichen Erosionsprozesse geformt wurde, die sie heute beobachten. Diese Idee, dass die „Gegenwart der Schlüssel zur Vergangenheit“ ist, wird Uniformitarismus genannt.

Ausgehend von diesem Glauben versuchen sich die Wissenschaftler vorzustellen, wie Regen, Schnee, Eis und Wasser das Gestein über Millionen von Jahren Stück für Stück erodiert haben. Zunehmend stellen diese Wissenschaftler jedoch fest, dass es viele Landschaften auf der Erde gibt, die konventionellen Langzeit-Erklärungen trotzen.

Planationsflächen sind eine solche Landform.

Foto von Michael Oardxxxxfig2oard
Abbildung 2: Wasser strömte einst über den Kontinent und lagerte diese abgerundeten Gesteinsbrocken auf dem Swift Current Creek Plateau, Kanada, ab.

Viele Kulturen unserer Welt sprechen von einer globalen Überschwemmung. Könnte die Sintflut aus 1. Mose das Problem lösen und diese markanten Merkmale der Erdoberfläche erklären?

Was ist eine pla­na­ti­ons­flä­che?

Eine Planationsfläche ist eine große, ebene oder fast ebene Landschaft, die von fließendem Wasser flach „gehobelt“ wurde (Abbildung 1).2 Wissenschaftler glauben, dass fließendes Wasser diese Flächen abrasiert hat, weil sie von abgerundeten Gesteinsbrocken bedeckt sind (Abbildung 2).3 Wasser ist das einzige uns bekannte Mittel, das abgerundete Gesteinsbrocken erzeugen kann, indem es sie gegeneinander schlägt, während es sie weiter transportiert.

Es ist wichtig zu verstehen, dass eine Planationsfläche durch einen erosiven Mechanismus unter Beteiligung von Wasser in hartes Gestein geschnitten wurde. Es handelt sich nicht um eine Fläche, auf der sich Sedimente ablagerten, wie z. B. im Fall einer Flussterrasse, einer Kiesbank oder einem Überschwemmungsgebiet.

Foto von Michael Oardxxxxfig3
Abbildung 3: Ein kleiner Bach läuft nun mitten durch eine einst große Planationsfläche hindurch.

Planationsflächen können erstaunlich flach sein. Sobald sich eine Planationsfläche gebildet hat, erodieren Bäche und starker Regen oft Rillen und Rinnen in die Oberfläche und teilen sie in kleinere Bereiche (Abbildung 3). Einige Planationsflächen sind sehr groß und erstrecken sich über 1.000 Quadratkilometer. Aus der Art und Weise, wie sie „gehobelt“ wurden, können wir schließen, dass sie in der Vergangenheit deutlich größer waren.

Planationsflächen verlaufen manchmal quer zu gekippten Sedimentgesteinen. Sie sind besonders leicht zu erkennen (Abbildung 4). Die geschichteten Sedimentgesteine sind oft eine Kombination aus harten und weichen Gesteinen. Erstaunlicherweise erodierte der auf Wasser beruhende Mechanismus, der die Planationsfläche bildete, die Schichten gleichmäßig (Abbildung 5). Heute erodiert die normale Erosion durch Niederschlag und Wetter die weichen Gesteine zu Tälern und lässt die harten Gesteine als Bergrücken zurück (Abbildung 6). Nur ein gigantischer, schnell fließender Wasserstrom konnte sowohl das harte als auch das weiche Gestein gleichmäßig abtragen!

Planationsflächen – weltweit!

Foto von Tas Walkerxxxxfig4valley
Abbildung 4: Nahezu vertikale Sedimente wurden abgeschnitten, um das New England Tableland, Australien, zu bilden. Später hat die Erosion die Schlucht ausgehöhlt, in der sich heute die Wollomombi Falls befinden. Jeder Kontinent trägt diese Spuren der zurückweichenden Fluten.

Der Geomorphologe Lester King4 hat dokumentiert, dass Planationsflächen auf allen Kontinenten reichlich vorhanden sind und in unterschiedlichen Höhenlagen vorkommen. Er stellte fest, dass etwa 60 % von Afrika aus einer Reihe von Planationsflächen besteht. Einige Planationsflächen befinden sich auf den Gipfeln von Bergen (Abbildung 7), darunter auch einige, die aus dem antarktischen Eisschild herausragen. Der australische Geomorphologe Rowl Twidale5 akzeptiert Kings allgemeines Schema, wonach Überreste von Planationsflächen die Landschaft aller Kontinente unterbrechen, normalerweise auf drei Höhenlagen.

Pla­na­ti­ons­flä­chen bilden sich heute nicht

Außer wenn Hochwasser festes Gestein entlang eines Flussufers erodiert, werden heute keine Planationsflächen gebildet.3 Tatsächlich ist die einzige Veränderung, die an Planationsflächen beobachtet wird, dass sie durch Schluchten und Rinnen zerschnitten und aktiv zerstört werden (Abbildung 3). Crickmay6 kommentiert:

„Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass irgendeine Art von [langsamer] Abtragung eine Fläche jemals planiert: Dekrepitation [Zerfall] raut immer auf; Regenwasser, selbst auf bereits flachem und glattem Boden, neigt dazu, ihn zu furchen.“

Planationsflächen werden für „alt“ gehalten

Peter Klevberg/Daniel Lewisxxxxfig6layers
Abbildung 5: Auf einer Planationsfläche wurden sowohl die harten als auch die weichen Gesteinsschichten flach rasiert und mit einer Schicht aus durch Wasser abgerundeten Felsbrocken bedeckt.

Geologen, die glauben, dass die Erosion langsam vor sich ging, sind zu dem Schluss gekommen, dass sich manche ebene Flächen vor vielen zig Millionen Jahren bildeten. Dennoch sind sie bis heute flach geblieben. Das flache bis hügelige Plateau im westlichen Arnhem Land, Queensland, wird konventionell auf ein Alter von über 100 Millionen Jahren „datiert“.7

Bei der heutigen Erosionsrate würden die Kontinente jedoch in 10 bis 50 Millionen Jahren auf den Meeresspiegel reduziert werden.8 Es ist offensichtlich, dass diese flachen Landschaften nicht so alt sein können. Sie sind ein klarer Beweis dafür, dass mit den Datierungsmethoden etwas nicht stimmt.

Langsame Erosion kann Planationsflächen nicht erklären

Peter Klevberg/Daniel Lewisxxxxfig5layers
Abbildung 6: Normale Erosion erzeugt eine unebene Landschaft, wobei die weichen Schichten abgetragen werden und die harten zurückbleiben.

Schon als die ersten Landformen untersucht wurden, erkannten Geologen Planationsflächen.5 Viele Hypothesen wurden aufgestellt, um zu versuchen, sie zu erklären, aber der Ursprung von Planationsflächen entzieht sich immer noch der uniformitaristischen Wissenschaft.9

Michael Thomas und Michael Summerfield10 beklagen:

„Das Verständnis der langfristigen Denudation [Erosion] von Landschaften bleibt spekulativ, trotz der Versuche, Brücken zwischen den Theorien und den Indizien zu finden, die sie unterstützen. Die Existenz von Planationsflächen wird von einer Vielzahl von Autoren behauptet, doch nur wenige wagen sich an eine ernsthafte Erklärung für ihre Entstehung. … Es ist verwirrend, dass nach einem Jahrhundert der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und der Beobachtung der Kontinente immer noch kein allgemein akzeptierter Mechanismus für die Planation gefunden wurde.“

Planationsflächen werden durch das zurückweichende Wasser der Sintflut erklärt

Alle sind sich einig, dass die Planationsflächen in der Vergangenheit durch Wasser gebildet wurden. Das Wasser musste sich mit hoher Geschwindigkeit bewegen, um sowohl weiche als auch harte Gesteine gleichmäßig zu erodieren und Fels- bzw. Gesteinsbrocken auf der Oberfläche zu hinterlassen. Die Größe einiger Planationsflächen deutet darauf hin, dass das fließende Wasser ein großes Gebiet bedeckte. Außerdem war die Planation das letzte große Ereignis, das die Landschaft geformt hat.

Foto von Michael Oardxxxxfig7mtn
Abbildung 7: Geglättete Granitgipfel der Beartooth Mountains, Süd-Zentral Montana, USA.

Diese Beobachtungen passen gut zum Rückzug des Wassers vom Land während der globalen Sintflut.11 Hochgeschwindigkeits-Wasserströmungen über weite Gebiete rissen Felsbrocken unterschiedlicher Größen mit. Die sich bewegenden Felsbrocken hobelten die Oberfläche glatt, so wie Schleifpapier raues Holz glättet.

Als der Meeresspiegel sank, glättete das sich zurückziehende Flutwasser die Landschaften auf immer niedrigerem Niveau. Auf dieses Weise wurden Planationsflächen auf verschiedenen Höhen erzeugt.

Die heutige Erosion geht zu schnell vor sich, als dass Planationsflächen zig Millionen Jahre alt sein könnten.12

Da Planationsflächen überall auf der Welt gefunden werden, sind sie ein starker Beweis für eine globale Sintflut, wie sie in 1. Mose beschrieben wird. In der Tat kann nur die Sintflut die Planationsflächen erklären.

Literaturangaben und Anmerkungen

  1. Das Studium der Landformen heißt Geomorphologie (geo = Erde; morph = Form, Struktur oder Aussehen). Zurück zum Text.
  2. Bates, R.L. and J.A. Jackson, J.A. (Eds.), Dictionary of Geological Terms, 3rd edition, Anchor Press/Doubleday, Garden City, New York, pp. 170, 387, 1984. Zurück zum Text.
  3. Crickmay, C.H., Discovering a meaning in scenery, Geological magazine 109(2):173, 1972. Zurück zum Text.
  4. King, L.C., The Morphology of the Earth—A Study and Synthesis of World Scenery, Hafner Publishing Company, New York, 1967. Zurück zum Text.
  5. Twidale, C.R., Antiquity of landforms: an ‘extremely unlikely’ concept vindicated. Australian Journal of Earth Sciences 45:657–668, 1998. Zurück zum Text.
  6. Crickmay, C.H., The Work of the River: A Critical Study of the Central Aspects of Geomorphology, American Elsevier Publishing Co. Inc., New York, p. 127, 1974. Zurück zum Text.
  7. Nott, J. and Roberts, R.G., Time and process rates over the past 100 m.y.: A case for dramatically increased landscape denudation rates during the late Quaternary in northern Australia, Geology 24:883–887, 1996. Zurück zum Text.
  8. Roth, A.A., Origins—Linking Science and Scripture, Review and Herald Publishing, Hagerstown, Maryland, pp. 263–266, 1998. Also Walker, T., Erodierende Altersangaben (Eroding ages), Creation 22(2):18–21, 2000. Zurück zum Text.
  9. Ref. 6, p. 192. Zurück zum Text.
  10. Thomas, M.F. and Summerfield, M.A., Long-term landform development: key themes and research problems; in: Gardiner, V. (Ed.), International Geomorphology, Part II, John Wiley & Sons Ltd., pp. 936–956, 1986. Zurück zum Text.
  11. Walker, T., A biblical geologic model; in: Walsh, R.E. (Ed.), Proceedings of the Third International Conference on Creationism, Creation Science Fellowship, Pittsburgh, Pennsylvania, pp. 581–592, 1994. Zurück zum Text.
  12. Oard, M.J., Antiquity of landforms: objective evidence that dating methods are wrong, Journal of Creation 14(1):35–39, 2000. Zurück zum Text.