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Die fünf Wunder der Atheisten

(oder: Materialisten glauben an Magie)

von
übersetzt von Paul Mathis

Veröffentlicht am: 21. April 2016 (GMT +10)

Atheisten stellen sich selbst oft gerne als intelligent, logisch, wissenschaftlich, rational usw. dar. Sie wollten sich sogar schon „helle Köpfe“ (engl. „Brights“) nennen! Die aggressiven „neuen Atheisten“ wie Richard Dawkins, Sam Harris und ihre Gefolgschaft bezeichnen diejenigen von uns, die an einen übernatürlichen Schöpfer glauben, als irrational, unwissenschaftlich, unintelligent, unwissend oder sogar als solche, „die Hilfe brauchen“ (Dawkins). Die Unterhaltungsindustrie verstärkt oft diese Wahrnehmung von „religiösen“ Menschen (insbesondere von Christen, und vor allem von Gemeindeleitern), und porträtiert sie als Blödmänner oder Hinterwäldler (aber zum Beispiel fast nie als Universitätsprofessoren).

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Isaac Newton, der größte Wissenschaftler aller Zeiten, war ein gläubiger Christ, ebenso wie andere Begründer der modernen Wissenschaft. Umfragen haben immer wieder gezeigt, dass Menschen, die unbeirrt an der Autorität der Bibel festhalten, am wenigsten dazu neigen, abergläubisch zu sein – im Gegensatz zum tatsächlichen Durchschnitts-Atheisten.1 So drückte ein Atheist einmal seinen Verdruss darüber aus, dass „einige der intelligentesten und am besten informierten Menschen“, die er kannte, Christen waren.2

Doch hier gibt es noch viel mehr zu sagen. Atheisten glauben, dass alles durch rein materielle Prozesse entstanden ist: das Universum, das Leben, der Geist und die Moral. Allerdings stellt sich die Frage, ob sie für diesen Glauben eine rationale, logische Basis haben.

Sie glauben tatsächlich an Wunder, ohne eine vernünftige Ursache für diese Wunder. Das heißt, sie glauben an Magie, oder an das Auftauchen von Etwas, ohne eine ausreichende Ursache dafür zu haben. Was wir landläufig „Magie“ nennen ist in Wirklichkeit Illusion. Zum Beispiel taucht ein Kaninchen nicht einfach aus einem leeren Hut auf; es muss eine logische physikalische Erklärung geben, eine ausreichende Ursache. Illusion braucht einen Zauberer. Es geschieht nichts ohne etwas, das es verursacht. Selbst kleine Kinder verstehen dieses Gesetz der Kausalität. Magie, wo Dinge „einfach so passieren“, ist der Stoff, aus dem Märchen sind – so etwas gibt es nicht.3

Im Folgenden werden die fünf wichtigsten Beispiele dafür genannt (in der Tat gibt es noch mehr), dass Materialisten an Magie oder wundersame Ereignisse glauben, ohne eine ausreichende Erklärung oder Ursache zu haben.

  1. Der Ursprung des Universums

Materialisten (Atheisten) hatten früher schon einmal versucht, sich einzureden, das Universum sei ewig, um der Frage nach seinem Ursprung aus dem Weg zu gehen. Der berühmte britische Atheist Bertrand Russell zum Beispiel nahm diese Position ein. Diese Position ist jedoch nicht haltbar. Der Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Thermodynamik beispielsweise führte dazu, dass praktisch jeder gezwungen wurde anzuerkennen, dass das Universum einen Anfang hatte – irgendwo, irgendwann. Die Urknall-Idee erkennt dies an (Ideen wie die Multiversum-Theorie verschieben den Anfang einfach noch weiter ins Ungewisse, können sich aber von diesem lästigen Problem nicht befreien).4

Quelle: wikipedia.orgisaac-newton
Mann des Glaubens und der Wissenschaft: Sir Isaac Newton.

Der Urknall versucht, den Anfang des Universums zu erklären. Nur – womit begann es und was war die Ursache dafür? Letztendlich konnte das Universum nicht von einer Materie- oder Energie-Quelle kommen - dem gleichen Stoff, aus dem auch unser Universum besteht - denn Materie und Energie wären ebenfalls den gleichen physikalischen Gesetzen unterworfen, und deshalb dem Verfall preisgegeben. Das bedeutet, das Universum hätte letztlich doch einen Anfang haben müssen, nur eben weiter zurück in der Zeit.

Woher also musste es kommen? Von nichts! Nichts wurde Alles, ohne irgendeine Ursache. Das ist Magie!

„Das Universum brach ins Dasein hervor aus dem völligen Nichts – Null Komma Nichts. Und als es größer wurde, füllte es sich sogar mit noch mehr Stoff an, der aus dem absoluten Nichts kam. Wie ist das möglich? Fragen Sie Alan Guth. Seine Theorie der Inflation hilft, alles zu erklären.”

So stand es auf dem Titelblatt der Zeitschrift Discovery im April 2002.

Der Physiker Lawrence Krauss, einer der lautstarken „neuen Atheisten“, hat versucht zu erklären, wie alles aus dem Nichts kam; er schrieb sogar ein Buch darüber.5 Doch sein „Nichts“ ist ein „Quantenvakuum“, das nicht wirklich nichts ist. Und in der Tat, ein Materie-Energie-Quantum-Gebilde hat genau das gleiche Problem wie ein ewiges Universum: es kann nicht schon immer existiert haben; das heißt, alle theoretischen Überlegungen gelten erst, nachdem das Universum bereits existiert.6 Zurück zum Start!

Materialisten haben keine Erklärung für den Ursprung des Universums, außer „es ist passiert, denn wir sind ja hier!“ Das ist Magie, genau wie bei dem Kaninchen aus dem Hut, nur dass es sich hier auf das ganze Universum bezieht– sozusagen ein gigantisches „Kaninchen“! „Es ist halt passiert!“

Es gibt noch andere Aspekte der Urknalltheorie, die wundersam sind. Das Standardmodell zum Ursprung des Universums hat im Anfangsstadium eine Phase sehr schneller Expansion, „Inflation“ genannt (erfunden von dem oben erwähnten Alan Guth). Es gibt keine bekannte Ursache für die Einleitung dieser vermuteten Expansion, keine bekannte Ursache, sie wieder zu stoppen, und keinen physikalischen Mechanismus für diese extrem schnelle Expansion (viele Größenordnungen schneller als die Lichtgeschwindigkeit). Allerdings müssen diese drei assoziierten Wunder geschehen, oder aber der Urknall funktioniert wegen des ‚Horizontproblems‘ nicht [dem Problem, dass infolge der relativen Gleichförmigkeit der kosmischen Hintergrundstrahlung, Regionen Energie ausgetauscht haben mussten, die so weit voneinander entfernt sind, dass das Licht dafür zu lange gebraucht hätte, Anm. d. Übersetzers]. Noch mehr Magie!

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Das ist keine Magie, weil Gott, der ewig und allmächtig ist, eine ausreichende Ursache für das Universum ist. Und er kann ewig bestehen (und hat daher keinen Anfang), weil er eine nicht-materielle Größe ist (Gott ist Geist, wie die Bibel an vielen Stellen sagt).

  1. Die Herkunft der Sterne

Nach der Urknalltheorie, der angeblich einzig möglichen Erklärung für die Herkunft der Sterne, muss es zwei Phasen der Sternentstehung gegeben haben. Phase eins umfasste die Bildung von Wasserstoff/Helium-Sternen (auch als Sterne der Population III bezeichnet7). Hier ist das erste Problem: Wie bekommt man Gase dazu, sich in einem schnell expandierenden, frühen Universum zusammenzuballen, um eine kritische Masse zu erreichen, so dass die Gravitationskraft stark genug wird, um noch mehr Gase anzuziehen, und somit zu einem Stern zu wachsen? Gase neigen nicht dazu, sich zusammenzuballen – sie breiten sich aus, insbesondere dort, wo riesige Mengen an Energie (Wärme) freigesetzt werden.8 Simsalabim! Kosmologen haben „dunkle Materie“ erfunden, einen unsichtbaren, nicht nachweisbaren Stoff, der zufällig gerade dort eine starke gravitative Anziehung erzeugt, wo sie gebraucht wird. Noch mehr Magie!9

Quelle: iStockphotostars
Die Bibel sagt uns, dass Gott die Sterne am vierten Tag der Schöpfungswoche schuf.

Allerdings gibt es unzählige Sterne, wie z.B. die Sonne., die nicht nur aus Wasserstoff und Helium bestehen, sondern auch schwerere Elemente enthalten. Angeblich tritt hier Phase zwei auf den Plan. Explodierende Sterne (Supernovae) aus Phase eins erzeugten genügend Druck, um Wasserstoff und Helium zu verschmelzen und daraus neue Sterne zu bilden, die alle schwereren Elemente bilden (von Astronomen „Metalle“ genannt), einschließlich der Elemente, aus denen wir bestehen. Diese Sterne werden Sterne der Population I und II genannt.

Hier stehen wir vor einem weiteren Problem: Wie können explodierende Sterne - wenn Materie mit großer Geschwindigkeit in alle Richtungen fliegt - aus diesen Bruchstücken die Entstehung neuer Sterne verursachen? Denn die Bruchstücke müssen aufeinander zu fliegen, anstatt sich voneinander wegzubewegen. Aufeinander zu fliegende Bruchstücke würden aber voneinander abprallen, anstatt sich zusammenzuballen! Die meisten Hypothesen beinhalten daher mehrere eng benachbarte Supernovae aus Phase eins, bei denen genügend Materie kollidierte, um einen großen Protostern mit ausreichender Schwerkraft zu bilden, so dass er die Tendenz auseinanderzufliegen überwinden konnte. Auf diese Weise wurde immer mehr Materie angezogen und er konnte schließlich zu einem normalen Stern anwachsen. Nun sind Supernovae aber keine häufigen Ereignisse, vor allem nicht mehrere eng benachbarte. Somit erfordert dieses Szenario eine riesige Anzahl von sehr unwahrscheinlichen Ereignissen, um die unglaublich hohe Zahl von massereichen Sternen zu erklären.

Das ist noch mehr Magie: Wunder ohne jemanden, der diese Wunder vollbringt.

Gott schuf die Sonne und die Sterne am vierten Tag der Schöpfungswoche. Und wieder ist dies keine Magie oder Aberglaube, weil Gott nämlich in der Lage ist, solche Dinge zu tun.

  1. Der Ursprung des Lebens

Der Astrobiologe Professor Paul Davies sagte:

„Wie konnten stupide Atome spontan ihre eigene Software schreiben …? Niemand weiß es … es gibt kein bekanntes Gesetz der Physik, das in der Lage wäre, Information aus dem Nichts zu erschaffen.“10

Es muss nicht nur der DNS-Code erklärt werden (wie kann ein kodiertes Informationsspeichersystem ohne intelligentes Design entstehen?), sondern auch die unglaubliche Maschinerie, die die Information lesen kann und die Komponenten des Lebens aus dieser Information zusammenbaut.

Der ehemals hartgesottene Atheist und Philosoph Antony Flew aus England verwarf den Atheismus/Materialismus wegen der zunehmenden Beweislage für Design in Lebewesen. Er sagte:

„Es scheint mir jetzt, dass die Entdeckungen von mehr als fünfzig Jahren DNS-Forschung genügend Material für eine neue und enorm starke Argumentation für Design liefern.“11

Quelle: researchintelligentdesign.organtony-flew
Der berüchtigte Atheist, der seine Meinung geändert hat: Antony Flew.

Diese Forschung

„hat – durch die schier unglaubliche Komplexität der für die Herstellung von Leben notwendigen Vorkehrungen – gezeigt, dass Intelligenz beteiligt gewesen sein musste.“12

Das bedeutet, dass nur ein unglaublich intelligenter Designer für die Informationssysteme in Lebewesen verantwortlich sein konnte.

Der namhafte amerikanische atheistische Philosoph Thomas Nagel sagte:

„Was meines Wissens fehlt, ist ein glaubwürdiges Argument dafür, dass die Geschichte [der kosmischen Evolution] eine nicht zu vernachlässigende Wahrscheinlichkeit aufweist, wahr zu sein. Es gibt zwei Fragen. Die erste lautet: Wenn man bedenkt, was über die chemischen Grundlagen der Biologie und Genetik bekannt ist – wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die sich selbst reproduzierenden Lebensformen auf der frühen Erde allein aufgrund der Gesetze der Physik und Chemie spontan zu existieren begannen?“13 (seine zweite Frage wird später diskutiert).

Die wissenschaftlichen Kenntnisse über das Leben wachsen täglich, und damit schrumpft auch gleichzeitig die Aussicht auf eine naturalistische (materialistische/atheistische) Erklärung für seinen Ursprung. Der Ursprung des Lebens ist ein weiteres Wunder.14 „Es passiert halt?“ Noch mehr Magie.

Der Ursprung des Lebens verlangt eine superintelligente Ursache, so wie der Schöpfer-Gott, der sich in der Bibel offenbart.

  1. Der Ursprung der Vielfalt des Lebens (Design? Welches Design?)

Der Ursprung des Lebens ist nur der Anfang des Problems für die Materialisten. Zusammen mit anderen atheistischen Biologen hat Richard Dawkins sein Leben damit zugebracht zu leugnen, dass Lebewesen übernatürliches Design aufweisen. In seinem Buch, das ihn bekannt gemacht hat, schrieb er:

„Biologie ist die Untersuchung von komplizierten Dingen, die den Anschein erwecken, für einen Zweck entwickelt [engl.: designed, Anm. d. Übers.] worden zu sein.“15

Die Vielfalt des Lebens ist ein großes Problem. Wie konnte sich eine Mikrobe in jedes beliebige Lebewesen auf der Erde verwandeln – von der Eintagsfliege bis hin zum Elefanten, von der Milbe bis zum Mangobaum? Seit fast einhundert Jahren werden Mutation und natürliche Selektion, die Mechanismen des „Neo-Darwinismus“ oder der „Modernen Synthese“, als Erklärung für diese Vielfalt des Lebens herangezogen. Doch mit unserem modernen Wissen hat sich diese Erklärung als nutzlos erwiesen.

Im Juli 2008 trafen sich 16 hochkarätige Evolutionisten in Altenburg, Österreich. Sie waren gekommen, weil sie erkannten, dass Mutation und natürliche Selektion die Vielfalt des Lebens nicht erklären können. Sie hatten sich versammelt, um diese Krise in der Evolutionsbiologie zu diskutieren. Der einzige Konsens war, dass es ein großes Problem gibt, eine Krise.16

Thomas Nagel formulierte es so (Fortführung des obigen Zitats):

„Die zweite Frage bezieht sich auf den Ursprung der Variation im evolutionären Prozess, der in Gang gesetzt wurde, nachdem das Leben einmal begonnen hatte: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass in der verfügbaren geologischen Zeit, seit dem Auftauchen der ersten Lebensformen auf der Erde, sich eine Abfolge von lebensfähigen genetischen Mutationen durch physikalische Zufälle gebildet hätte, die ausgereicht hätte, um mittels natürlicher Selektion alle heute existierenden Organismen zu erzeugen?“17

Denken Sie an die angebliche Abstammung des Menschen von einem Schimpansen-ähnlichen Affen in einem Zeitraum von sechs Millionen evolutionären Jahren. Moderne Vergleiche der Genome [zwischen Mensch und Schimpanse, Anm. d. Übersetzers] zeigen so große Unterschiede (von mindestens 20%), dass eine solche Herkunft einfach nicht möglich ist, selbst bei sehr unrealistischen Annahmen zugunsten der Evolution.18 Sie wäre nicht einmal möglich, wenn der Unterschied nur – wie fälschlicherweise verkündet – 1% betrüge.19

Materialisten haben keine ausreichende Erklärung (Ursache) für die Vielfalt des Lebens – sie brauchen eine irrsinnige Menge an Wundern, und nicht nur ein einziges. Jede grundlegende Lebensform ist ein Wunder für sich.

1. Mose 1 sagt uns, dass Gott, der allmächtige und allwissende Schöpfer, die verschiedenen Arten des Lebens geschaffen hat, damit sich jede „nach ihrer Art“ fortpflanzt. Hier ist eine ausreichende Ursache vorhanden. Diese Beschreibung der Fortpflanzung aller Lebewesen entsprechend ihrer Art hat sich mit jeder Beobachtung eines Fortpflanzungsereignisses bestätigt (allein beim Menschen milliardenfach). So ist es auch im Fossilienbericht, wo die Übergangsformen fehlen.20 Und auch „lebende Fossilien“ bezeugen die gleichbleibende Fortpflanzung „nach ihrer Art“ in Tausenden von Arten von Lebewesen.21

  1. Die Herkunft von Geist und Moral

Die Herkunft von Geist und Moral aus Energie und Atomen stellt seit Langem ein Problem für den Materialisten dar. Es ist ein Hauptthema im schon zitierten Buch „Mind and Cosmos“ des Philosophen Thomas Nagel.

Ein Feigenbaum bringt Feigen hervor, nicht Äpfel. Das scheint offensichtlich. Ebenso bringen Physik und Chemie physikalische und chemische Ergebnisse hervor. Allerdings sind Geist und Moral nicht nur Fragen der Physik und Chemie. Offensichtlich haben physikalisch-chemische Geschöpfe Geist und Moral, aber wie konnten solche nicht-materiellen Dinge aus Materie entstehen? Das ist ein ernsthaftes Problem für den Materialismus, das der Atheist Nagel unumwunden zugibt, zum größten Ärger seiner atheistischen Kollegen.22

Der berühmte C. S. Lewis, der (nur widerstrebend) vom Atheismus zum Christentum konvertierte, formulierte es treffend:

„Wenn das Sonnensystem durch eine zufällige Kollision entstand, so ist das Auftauchen des organischen Lebens auf diesem Planeten auch ein Zufall ein Zufall, ein Unfall, und die ganze Evolution des Menschen war ebenfalls ein einziger Zufall. Wenn dem so ist, dann sind alle unsere gegenwärtigen Gedanken nur Zufälle – ein zufälliges Nebenprodukt der Bewegung der Atome. Dies gilt sowohl für die Gedanken der Materialisten und Astronomen wie auch für alle anderen Menschen. Wenn aber ihre Gedanken – d.h. die Gedanken der Materialisten und Astronomen – rein zufällige Nebenprodukte der Materie sind, warum sollten wir glauben, sie seien wahr? Ich sehe keinen Grund zu der Annahme, dass ein Zufall in der Lage sein sollte, mir eine korrekte Erklärung für alle anderen Zufälle zu geben. Genauso gut könnte man erwarten, dass die aus einer Milchkanne zufällig ausgeschüttete Milch mir Rückschlüsse erlauben würde, wie die Kanne hergestellt wurde und warum sie umkippte.“23

Der Atheist hat keine ausreichende Ursache, die Existenz von Geist und Moral zu erklären. Es passieren halt Wunder!

Warum glauben offensichtlich intelligente Menschen in so vielen Punkten an Magie, an Ereignisse ohne Ursache? Indem sie nicht an Gott glauben, haben sie sich in eine irrationale philosophische Ecke manövriert. In der Bibel steht, dass die Menschen mit „ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen“ sind [Römer 1,21 — Schlachter 2000 Übersetzung, Anm. d. Übers.], weil sie die Existenz des Schöpfer-Gottes leugnen. Wir haben viel davon in diesem Artikel zu sehen bekommen. Richard Lewontin gab zu, dass (wenn wir Gott außenvor lassen) „wir Partei für die Wissenschaft ergreifen, trotz der offensichtlichen Absurdität einiger ihrer Konstrukte …“ (er verwechselt „Wissenschaft“ mit Materialismus).24

Was nun?

Gott schuf den Menschen „in seinem Bild“, ein Wesen mit Geist und Moral (1. Mose 1,27). Als solche sind wir in der Lage, über Gott nachzudenken und Ihn zu „kennen“. Das ist der eigentliche Grund für unsere Existenz. Jesaja 1,18 berichtet, wie Gott zum Volk Israel spricht, das sich von ihm abgewandt hatte:

„Kommt doch, wir wollen miteinander rechten! spricht der Herr. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie der Schnee; wenn sie rot sind wie Karmesin, sollen sie [weiß] wie Wolle werden.“ [Schlachter 2000 Übersetzung, Anm. d. Übers.]

Der Versuch, das Leben so zu leben, als ob Gott nicht existiert, ist die ultimative Rebellion (Sünde), und die ultimative Torheit. Die gute Nachricht ist, dass Gott denen, die ihren Irrtum eingestehen und ihn suchen, gerne vergibt:

„Sucht den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist! Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.“ [Jesaja 55,6–7 — Schlachter 2000 Übersetzung, Anm. d. Übers.]

Jesus Christus kam in die Welt, um unsere Vergebung möglich zu machen. [Weiterführendes im englischen Artikel „Good News!“]

Literaturnachweise und Bemerkungen

  1. Batten, D., Superstition vs Christianity, Creation 29(1):6, 2006; creation.com/superstition-vs-christianity. Zurück zum Text.
  2. „I hope there is no God!”, Thomas Nagel quote; creation.com/nagel. Zurück zum Text.
  3. Es gibt ‘schwarze Magie’ wo Satan die Ursache für die Ereignisse ist wie z.B. bei den Zauberern des Pharaoh in Ägypten, als sie ihre Stäbe auf die Erde warfen und sie dann zu Schlangen wurden. Zurück zum Text.
  4. Grossman, L., Death of eternal cosmos: From the cosmic egg to the infinite multiverses every model of the universe has a beginning, New Scientist 213(2847):6–7, Januar 2012. Um das sagen zu können, nehmen wir an, dass dieselben Gesetze der Physik am Anfang galten, und dass der 2. Hauptsatz der Thermodynamik im ganzen Universum gilt (das ist mit allen experimentellen Befunden konsistent). Das ist nichts anderes als die Uniformität der Natur in Raum und Zeit, ein grundsätzliches Prinzip der Wissenschaften. Paul Davies sagte: „Doch die Gesetze [der Physik], die es einem Universum erlauben, sich selbst zu erschaffen sind noch eindrucksvoller als ein kosmischer Zauberer.” Siehe, The singularity—a ‘Dark’ beginning. Zurück zum Text.
  5. Reynolds, D.W., Godless universe untenable: A review of A Universe from Nothing: Why There is Something Rather Than Nothing by Lawrence M. Krauss, J. Creation 27(1):30–35, 2013; creation.com/krauss-review. Zurück zum Text.
  6. See, Hartnett, J., The singularity—a ‘Dark’ beginning, July 2014; creation.com/dark-beginning. Zurück zum Text.
  7. See, Hartnett, J., Have Population III stars finally been discovered?, 2016; creation.com/population-iii-stars. Zurück zum Text.
  8. Bernitt, R., Stellar evolution and the problem of the ‘first’ stars, J. Creation 16(1):12-14, April 2002; creation.com/first-stars. Zurück zum Text.
  9. Hartnett, J.G., Stars just don’t form naturally—‘Dark matter’ the ‘god of the gaps’ is needed, September 2015; creation.com/stars-dont-form-naturally.Zurück zum Text.
  10. Davies, P., Life force, New Scientist 163(2204):27–30, September 1999. Zurück zum Text.
  11. Habermas, G., My pilgrimage from atheism to theism: an exclusive interview with former British atheist Professor Antony Flew, Philosophia Christi, Winter 2005; illustramedia.com. Zurück zum Text.
  12. Famous atheist now believes in God: One of world’s leading atheists now believes in God, more or less, based on scientific evidence, 2004, Associated Press; sciencefindsgod.com. Zurück zum Text.
  13. Nagel, T., Mind and Cosmos: Why the Materialist Neo-Darwinian Conception of Nature Is Almost Certainly False, Oxford University Press, 2012. Zurück zum Text.
  14. Batten, D., Origin of life, November 2013; creation.com/origin-of-life. Zurück zum Text.
  15. Dawkins, R., The Blind Watchmaker, W.W. Norton & Company, New York, S. 1, 1986. Zurück zum Text.
  16. See ReMine, W.J., Desperate attempts to discover ‘the elusive process of evolution’, A review of The Altenberg 16: An Exposé of the Evolution Industry by Suzan Mazur, J. Creation 26(1):24–30, 2012; creation.com/review-altenberg-16. Zurück zum Text.
  17. Ref. 13, S. 6. Zurück zum Text.
  18. Batten, D., Der 1%-Mythos, Creation 36(1):35–37, 2014; creation.com/1-percent-myth-german and Batten, D., Haldane’s dilemma has not been solved, J. Creation 19(1):20–21, 2005; creation.com/haldane. Zurück zum Text.
  19. 1% Differenz bedeutet immer noch 30 Millionen unterschiedliche Basenpaare (chemische ‘Buchstaben’), die ein riesiges Problem für ein evolutionäres Szenario mit zufälligen Mutationen und natürlicher Selektion über einen vermuteten Zeitraum von 6 Millionen Jahren darstellen. Zurück zum Text.
  20. Bates, G., That quote!—about the missing transitional fossils: Embarrassed evolutionists try to ‘muddy the waters’; creation.com/pattquote. Zurück zum Text.
  21. Batten, D., Living fossils: a powerful argument for creation, Creation 33(2):20–23, 2011; creation.com/werner. Zurück zum Text.
  22. Nunn, W., Thomas Nagel—The atheist who dared to question materialism, März 2014; creation.com/nagel-materialism (und die dort referenzierten Artikel). Zurück zum Text.
  23. Lewis, C.S., The Business of Heaven, Fount Paperbacks, U.K., S. 97, 1984. Zurück zum Text.
  24. Vollständiges Zitat: Amazing admission, creation.com/lewontin. Zurück zum Text.

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